Kategorie: Aktuelles

Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)

Junge Feuerwehrkräfte stellen ihr Können unter Beweis

Dass es um die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach sowohl personell als auch mit Blick auf das feuerwehrtechnische Können bestens bestellt ist, zeigte sich einmal mehr bei der Abnahme des Leistungsabzeichens „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Dabei ist besonders erfreulich, dass die Wehr auf ein breites Altersspektrum ihrer aktiven Feuerwehrdienstleistenden bauen kann. Erst wenige Tage zuvor hatten die älteren Feuerwehrkameraden bei der Leistungsprüfung mit dem goldenen Abschluss „Ü-40“ ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun waren die „jungen Wilden“ an der Reihe. Mit einmal Gold, einmal Gold-Grün und siebenmal Bronze stellte sich eine junge und überaus motivierte Gruppe der Leistungsprüfung und zeigte, dass auch der Feuerwehrnachwuchs für die vielfältigen Aufgaben bestens gerüstet ist. Unter den strengen Augen der beiden Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor (KBI) Marco Greil und Kreisbrandmeister (KBM) Hans Hochmuth, galt es, die einzelnen Aufgaben der Leistungsprüfung präzise und innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. Dabei kam es nicht nur auf das feuerwehrtechnische Können jedes Einzelnen an. Ebenso waren eine gute Zusammenarbeit, eingespielte Abläufe und vor allem eine gehörige Portion Übungsmoral gefragt. Gerade von der Vorbereitung und dem Engagement der Gruppe zeigte sich KBI Greil begeistert. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, dass sich für ihn wohl bald eine Wohnung in Katzbach lohnen würde – schließlich komme er mittlerweile so häufig allein für die Abnahmen von Leistungsprüfungen zur Loibling-Katzbacher Wehr. Auch Kommandant Martin Schoplocher zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden der Gruppe. Die erfolgreiche Prüfung habe eindrucksvoll gezeigt, dass die Nachwuchskräfte mit großem Engagement bei der Sache sind. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir in Zukunft auch auf eine junge und gut ausgebildete Mannschaft bauen können“, betonte Schoplocher. Ein besonderes Lob und ein herzliches Dankeschön richtete der Kommandant an Ausbilder Manfred Groitl. Mit viel Geduld, Erfahrung und persönlichem Einsatz bereitet dieser seit Jahren Feuerwehrgruppen der heimatlichen Wehr auf die Leistungsprüfungen vor und opfert dafür einen großen Teil seiner Freizeit. „Es ist schon bemerkenswert, dass unser Mane nicht müde wird, Jahr für Jahr unzählige Gruppen in der Vorbereitung auf die Prüfung zu trainieren“, würdigte Schoplocher dessen unermüdlichen Einsatz. Nach der erfolgreichen Abnahme durfte der offizielle Teil schließlich in einen gemütlichen Abend übergehen. Im Gerätehaus wurde bei Pizza und kühlen Getränken gemeinsam auf die bestandene Prüfung angestoßen.

Teilnehmer:

  • Stufe 1 – Bronze:
    • Daniela Bucher
    • Felix Hausner
    • Anna Hintereder
    • Kilian Seidl
    • Johannes Rädlinger
    • Luis Schmaderer
    • Elisabeth Larisch
  • Stufe 3 – Gold:
    • Andreas Richter
  • Stufe 5 – Gold-Grün:
    • Stefan Simmet
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)

THL1 VU mit PKW

Am Freitag Nachmittag wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit PKW in unseren Schutzbereich alarmiert. Von uns rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Ebenfalls mitalarmiert waren KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Polizei und Rettungsdienst. An der Einsatzstelle wurde die Lage erkundet. Es waren bei der Einfahrt zu einem Supermarkt 2 PKW kollidiert, 2 Personen wurden verletzt. Durch die Feuerwehr wurde der Streckenabschnitt  gesperrt und über eine Nebenstraße umgeleitet. Ebenso wurden auslaufende Betriebsstoffe gebunden und die PKW´s auf weitere Gefahren kontrolliert. Über das LF8/6 wurde der Brandschutz sichergestellt. Der Rettungsdienst versorgte die Unfallbeteiligten und transportierte diese in das Krankenhaus. Die Polizei dokumentierte und vermaß die Einsatzstelle. Nachdem die Aufnahme durch die Polizei erfolgte traf auch schon einer der beiden herbeigerufenen Abschleppunternehmen ein. Dieser nahm einen PKW auf und transportierte diesen ab. Der andere Abschlepper hatte eine etwas längere Anfahrt, sodass der zweite PKW zur Seite geschoben wurde um den Straßenabschnitt zu reinigen und anschließend wieder frei geben zu können. Nach rund einer Stunde rückten die eingesetzten Kräfte wieder ab.

Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)

„Oldies but goldies“: Alte Hasen zeigen, dass sie es immer noch drauf haben

„Oldies but goldies“ – treffender hätte man die Leistung der neun Prüflinge der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach wohl kaum zusammenfassen können. Die altgedienten Feuerwehrdienstleistenden haben mit der erfolgreichen Absolvierung des Leistungsabzeichens „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in der Endstufe Ü40 „Gold“ ihre aktive Feuerwehrlaufbahn eindrucksvoll gekrönt. Bei der Prüfung mussten die erfahrenen Feuerwehrler unter Beweis stellen, dass sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters keineswegs zum alten Eisen gehören. Das vorgegebene Einsatzszenario orientiert sich am Ablauf eines realen Löscheinsatzes und verlangt von der gesamten Gruppe ein präzises und routiniertes Zusammenspiel. Dabei kommt es auf jeden einzelnen Handgriff an. Unter den wachsamen Augen der beiden Schiedsrichter Kevin Achaz und Kai Vieth meisterten die neun Teilnehmer die gestellten Aufgaben souverän. Auch wenn die Prüfungssituation naturgemäß einen gewissen Druck mit sich brachte, ließen sich die erfahrenen Einsatzkräfte nicht aus der Ruhe bringen. Jeder Handgriff saß, die Abläufe waren eingespielt und die Gruppe präsentierte sich als schlagkräftige Einheit. Kreisbrandinspektor Marco Greil zeigte sich begeistert von der dargebotenen Leistung und fand anerkennende Worte für die Teilnehmer. „Heute wurde eindrucksvoll demonstriert, dass man für die Feuerwehr eigentlich nie zu alt ist“, würdigte er das Engagement der altgedienten Feuerwehrkameraden. Auch der stellvertretende Kommandant Benjamin Kreitinger sah in der erfolgreichen Prüfung einen Beleg für die nach wie vor hohe Einsatzbereitschaft der erfahrenen Kräfte. Gerade die Mischung aus langjähriger Erfahrung, eingespielten Abläufen und dem weiterhin vorhandenen Engagement mache die neun Feuerwehrdienstleistenden zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Wehr. Im Anschluss ließen alle einen rundum erfolgreichen Prüfungstag im Gerätehaus in geselliger Runde gebührend ausklingen.

Teilnehmer „Ü40 Gold“:

  • Hans Hochmuth
  • Bernhard Wagner
  • Martin Schoplocher
  • Werner Allescher
  • Franz Pillmeier
  • Manfred Groitl
  • Rudolf Bucher
  • Christian Hetzl
  • Michael Roider
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts) – Bildautor: Lisa Larisch

B3 Zimmerbrand Innenstadt Cham

Am Donnerstagabend wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Cham und Katzberg, dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Zimmerbrand nach Cham alarmiert. Gemäß dem Alarmstichwort B3, Brand im Gebäude, rückten von uns LF8/6, GW-L1 und ELW2 aus. Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus. Vor Ort ging LF8/6 in Bereitstellung. GW-L1 und ELW2 sperrten die Zufahrt zum Brandobjekt. Ein Atemschutztrupp der örtlich zuständigen Feuerwehr musste die Tür zur Wohnung gewaltsam öffnen. Nach kurzer Erkundung kann ein Brand in einem Badezimmer lokalisiert  und abgelöscht werden. Die Lage ist unter Kontrolle und somit kein eingreifen von unserer Wehr notwendig.

LF8/6, GW-L1 und ELW2 rücken wieder ein

ff

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Am Samstag, den 01.08., veranstaltete die Jugendfeuerwehr einen Berufsfeuerwehrtag. Nach der Begrüßung und Einweisung durch die Jugendwarte Sebastian Stelzer sowie Veronika Stelzer starteten die Jugendlichen mit einer Funkausbildung. Dabei wurden die Funkgeräte erklärt, das richtige Verhalten im Funkverkehr vermittelt und das korrekte Sprechen am Funk vorgestellt. Im Anschluss wurden die Einsatzfahrzeuge übernommen und die von Feuerwehrstore bereitgestellten Meldeempfänger ausgegeben. Danach erhielten die Teilnehmer eine interessante Erste-Hilfe-Ausbildung durch Lotta Hager, aktives Mitglied unserer Feuerwehr und zugleich beim Bayerischen Roten Kreuz tätig.

Bereits um 10:28 Uhr schrillten erstmals die Meldeempfänger. Alarmiert wurde eine Rauchentwicklung im Freien am Anger. Das LF 8/6 sowie der GW-L1 mit dem Rollwagen Vegetationsbrand rückten zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde ein Vegetationsbrand vorgefunden und umgehend eine Wassergasse aufgebaut und die Brandbekämpfung erfolgreich durchgeführt. Nach dem Einsatz stand zunächst das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm.

Um 12:59 Uhr folgte der zweite Alarm des Tages. Gemeldet war ein THL 1 Verkehrsunfall mit einem Pkw in Wackerling. Erneut rückten das LF 8/6 und der GW-L1 aus. Die Jugendlichen übernahmen die Personenrettung mittels Spineboard und stellten anschließend die Betreuung der Patientin sicher. Außerdem stellten sie den Brandschutz sicher und sicherten die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab.

Gegen 14:30 Uhr begann die Ausbildung zum Thema Brandeinsatz mit einer Vorstellung der Atemschutzausrüstung durch Michael Popp. Aufgrund eines aufziehenden Gewitters wurde die Ausbildung jedoch spontan unterbrochen. Um 15:35 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einer Rauchentwicklung im Freien nach einem Blitzeinschlag in Wackerling. Nach dem Eintreffen und einer sorgfältigen Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, da kein Schadensereignis festgestellt wurde.

Kurz nach dem Einrücken ließ der nächste Alarm nicht lange auf sich warten. Gemeldet wurde ein B3 Brand im Gebäude mit Personen in Gefahr im Kindergarten Loibling. Das LF 8/6 und der GW-L1 machten sich umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Der GW-L1 stellte die Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten sicher, während das LF 8/6 den Löschangriff vorbereitete. Zunächst wurde ein Rohr zur Riegelstellung vorgenommen, um benachbarte Bereiche zu schützen. Gleichzeitig rüstete sich ein Trupp mit den Übungsatemschutzgeräten aus und ging zur Personensuche in das Gebäude vor. Nachdem die Wasserversorgung vollständig aufgebaut war, wurde ein weiteres Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Aufgrund der warmen Temperaturen wurde ebenso bei allen Einsätzen eine Anzugserleichterung angeordnet.

Im Anschluss stand nach einer kurzen Pause die Fahrzeugpflege auf dem Programm. Unter der Leitung von Gerätewart Michael Popp wurden die eingesetzten Fahrzeuge gereinigt, überprüft und wieder einsatzbereit gemacht. Gegen 18:00 Uhr endete schließlich ein ereignisreicher und lehrreicher Berufsfeuerwehrtag, bei dem die Jugendlichen einen realistischen Einblick in den Alltag einer Berufsfeuerwehr erhielten.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von KBM Hans Hochmuth, KBM Jugend Christian Miefanger sowie dem stellvertretenden Inspektionsjugendwart Julian Kusch. Alle zeigten sich von der Aktion, dem Ausbildungsstand und dem Engagement der Jugendlichen begeistert.

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Ausbildern sowie den Unterstützern, die zum Gelingen des Berufsfeuerwehrtages beigetragen haben. Insbesondere bedanken sich die Jugendwarte herzlich bei allen Kameradinnen und Kameraden, die sie bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung dieses spannenden Tages unterstützt haben. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Aktion nicht möglich.

Der Berufsfeuerwehrtag war somit ein voller Erfolg und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Übungsabend Vegeationsbrand

Am Montag, den 27. Juli stand beim Übungsabend der aktiven Feuerwehr eine Einsatzübung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung auf dem Programm. Die Übung wurde von den beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger vorbereitet und geleitet.

Zur Vorbereitung der Einsatzlage rückte zunächst der ELW 2 aus und richtete das Übungsszenario ein. Nach der Übungsalarmierung machten sich das LF 8/6, sowie der GW-L1 mit dem Rollwagen Vegetationsbrand auf den Weg zur angenommenen Einsatzstelle.

Nach dem Eintreffen begann die Mannschaft des LF 8/6 unmittelbar mit der ersten Brandbekämpfung. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Im weiteren Verlauf erfolgte ein zusätzlicher Löschangriff um die Ausbreitung des angenommenen Flächenbrandes zu verhindern.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Aufbau einer Wassergasse mit D-Schläuchen, wie sie bei Vegetationsbränden zur Brandbekämpfung und zum Schutz gefährdeter Bereiche eingesetzt wird. Dabei konnten die Einsatzkräfte den Umgang mit der speziellen Ausrüstung, sowie das taktische Vorgehen bei Flächen- und Vegetationsbränden praxisnah trainieren.

Bei der abschließenden Nachbesprechung zogen die Übungsleiter ein durchweg positives Fazit. Die Zusammenarbeit der Mannschaft funktionierte sehr gut und die Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden.

Dass die Ausbildung stets praxisnah gestaltet wird zeigte sich bereits wenige Tage später: Am darauffolgenden Mittwoch wurden die Einsatzkräfte zu einem Vegetationsbrand in Katzbach alarmiert. Die bei der Übung trainierten Abläufe konnten dabei unmittelbar angewendet werden.

B1 Brand Freifläche klein

Am heutigen Mittwoch wurden wir gegen Mittag zu einem B1 Brand Freifläche nach Katzbach alarmiert. Gemeinsam mit der Feuerwehr Katzberg und dem zuständigen Kreisbrandmeister Cham-Land 3/3 fuhren wir mit LF8/6 und GW-L1 mit Rollwagen Vegetationsbrand die Einsatzstelle an. Vor Ort wurde eine etwa 15qm große Fläche in Brand vorgefunden. Über das LF8/6 wurde mit dem Schnellangriff die Fläche abgelöscht und im Anschluss mit Schaum bedeckt. Der Brand nahe der Bahnlinie konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Nach mehrmaliger Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle nach rund einer halben Stunde verlassen werden und die Fahrzeuge rückten wieder ein.

Der Jubilar (sechster von links) im Kreise seiner Gratulanten

Mission „60“ hat begonnen

Katzbacher Feuerwehrurgestein Hans Hochmuth feiert 60. Wiegenfest – Ernennung zum Ehrenkommandanten

Mit einer fulminanten Feier hat Hans Hochmuth am vergangenen Wochenende seinen 60. Geburtstag begangen. Bereits in den frühen Morgenstunden überraschten ihn seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach mit einem traditionellen Weckruf. Musikalisch begleitet von den Perlhütter Musikanten und ausgestattet mit einer deftigen Brotzeit begann für den Kreisbrandmeister und Leiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) am Standort Loibling-Katzbach ein ganz besonderer Ehrentag. Die berufliche Vita des Jubilars begann nach dem Besuch der Grundschule in Loibling und dem Abschluss der Mittleren Reife an der Maristen-Realschule in Cham mit einer Ausbildung zum Bürokaufmann bei Möbel Flach in Cham. Mit großem Ehrgeiz qualifizierte sich Hochmuth zum EDV-Sachbearbeiter weiter und wechselte 1986 zur Südfleisch. Dort arbeitete er sich kontinuierlich die Karriereleiter hinauf, ehe er 2007 mit dem Betriebsleiter der Landfrisch Fleischmarkt GmbH seine Laufbahn krönte. Neben seinem beruflichen Werdegang nahm das Feuerwehrwesen stets einen besonderen Platz in seinem Leben ein. Tief mit seinem Heimatort verbunden, engagierte sich Hochmuth seit seinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach im Jahr 1981 mit außergewöhnlichem Einsatz für das Gemeinwohl. Vom Jugendwart führte ihn sein Weg über das Amt des stellvertretenden Kommandanten bis zum Kommandanten, eine Funktion, die er von 1995 bis 2014 ausübte und in der er die Wehr nachhaltig prägte. Seit 2012 trägt er als Kreisbrandmeister mit dem Funkrufnamen „Florian Cham-Land 3/3“ Verantwortung für den Schutzbereich der Gemeinden Pemfling, Waffenbrunn und Willmering. Darüber hinaus leitet er die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung am Standort Loibling-Katzbach und ist seit über 30 Jahren als Feuerwehrschiedsrichter tätig. Dass der ehrenamtliche Dienst am Nächsten einen so bedeutenden Teil seines Lebens ausmacht, spiegelte sich auch in der Gästeliste wider. Gemeinsam mit Familie, Freunden, Weggefährten und Arbeitskollegen feierte Hochmuth seinen Ehrentag mit zahlreichen Vertretern der Feuerwehren aus seinem Schutzbereich. Ebenso erwiesen Landrat, Bürgermeister sowie weitere Gemeindevertreter und zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dem Jubilar ihre Aufwartung. Der passende Rahmen für die Feier war das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Blechgranaten und dank der hervorragenden Bewirtung blieben auch kulinarisch keine Wünsche offen. Zu den emotionalen Höhepunkten des Abends zählte die Laudatio seines langjährigen Freundes Werner Allescher. Mit persönlichen Anekdoten und viel Humor ließ er die wichtigsten Stationen im Leben des passionierten Kreuzfahrtschiffurlaubers Revue passieren und erinnerte an zahlreiche gemeinsame Erlebnisse seit frühester Kindheit. Den Schlusspunkt der offiziellen Ehrungen setzten Kommandant Martin Schoplocher und Vorsitzender Michael Haller. Unter großem Beifall ernannten sie Hans Hochmuth zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach – eine besondere Auszeichnung für jahrzehntelanges und außergewöhnliches Engagement. Sichtlich bewegt bedankte sich der Geehrte bei allen Gästen für die zahlreichen Glückwünsche und die große Wertschätzung. Einen besonderen Dank richtete er an die Frauen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet und unterstützt haben. Neben seiner Mutter Inge und seiner Ehefrau Irene erwähnte er dabei auch Irmgard Allescher, welche bereits seit frühen Kindertagen einen besonderen Platz in seinem Herzen einnimmt. Bevor die Party dann richtig durchzündete, brachte Hans Hochmuth mit einem Satz schließlich den Geist seines Wirkens und den Wert des kameradschaftlichen Zusammenhalts auf den Punkt: „Einer allein bewegt eben nichts, aber viele schaffen alles!“

Hans Hochmuth mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenkommandanten zusammen mit seiner Ehefrau Irene, Kommandant Martin Schoplocher, Vereinsvorsitzenden Michael Haller (von links nach rechts) und langjährigem Jugendfreund Werner Allescher (zweite Reihe)
Hans Hochmuth mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenkommandanten zusammen mit seiner Ehefrau Irene, Kommandant Martin Schoplocher, Vereinsvorsitzenden Michael Haller (von links nach rechts) und langjährigem Jugendfreund Werner Allescher (zweite Reihe)

Jugendwettspiele 2026 in Willmering

Am Samstag nahm unsere Jugendfeuerwehr am 4-Mann-Wettbewerb des Inspektionsbereichs Cham teil. Austragungsort war in diesem Jahr Willmering, wo die Veranstaltung von der Freiwilligen Feuerwehr Willmering bestens organisiert und durchgeführt wurde.
Mit zwei Mannschaften machten wir uns am frühen Morgen gemeinsam auf den Weg nach Willmering. Begleitet wurden unsere Jugendlichen von Jugendwart Sebastian Stelzer, sowie der stellvertretenden Jugendwartin Veronika Stelzer. Nach der Anmeldung begann die Veranstaltung um 9:00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung durch Inspektionsjugendwart Kai Vieth. Er hieß alle teilnehmenden Jugendgruppen und Betreuer herzlich willkommen, bedankte sich bei der Feuerwehr Willmering für die Ausrichtung des Wettbewerbs und wünschte allen Mannschaften viel Erfolg, sowie einen fairen und unfallfreien Wettkampf.
Bei bestem Sommerwetter und hochsommerlichen Temperaturen wurde aufgrund der Hitze eine Anzugserleichterung angeordnet. Die Jugendlichen konnten den Wettbewerb deshalb ohne Feuerwehrjacke absolvieren, wodurch die Belastung etwas reduziert wurde.
Im Anschluss starteten die Wettbewerbe. Dabei mussten die Jugendlichen in mehreren Disziplinen ihr feuerwehrtechnisches Können, ihre Schnelligkeit und vor allem ihre Teamarbeit unter Beweis stellen. Zu den Aufgaben gehörten das Anlegen eines Mastwurfs am Saugkorb, das fachgerechte Befestigen einer Feuerwehrleine an einem Stahlrohr, sowie eine Schnelligkeitsübung bei der eine 60 Meter lange C-Leitung möglichst fehlerfrei und zügig gekuppelt werden musste. Außerdem wartete ein Hindernislauf auf die Teilnehmer bei dem anschließend vier verschiedene Feuerwehrknoten korrekt angelegt werden mussten. Neben einer sauberen Ausführung spielte auch die benötigte Zeit eine entscheidende Rolle.
Beide unserer Mannschaften gingen hoch motiviert an den Start und meisterten sämtliche Stationen erfolgreich. Trotz der verständlichen Nervosität zeigten unsere Jugendlichen eine starke Teamleistung, unterstützten sich gegenseitig und konnten das im Übungsdienst Erlernte sehr gut umsetzen. Der Spaß am Wettbewerb und der kameradschaftliche Zusammenhalt standen dabei jederzeit im Vordergrund.
Gegen 12:00 Uhr fand die Siegerehrung statt. Unter insgesamt 48 teilnehmenden Mannschaften erreichten unsere beiden Gruppen die Plätze 26 und 32. Mit diesen Ergebnissen können unsere Jugendlichen sehr zufrieden sein und wertvolle Erfahrungen für zukünftige Wettbewerbe mitnehmen.
Nach dem offiziellen Teil ließen wir den gelungenen Vormittag gemeinsam bei einem gemütlichen Pizzaessen am Gerätehaus ausklingen. Dabei wurden die einzelnen Wettbewerbsstationen noch einmal besprochen und der erfolgreiche Tag in kameradschaftlicher Runde beendet.

Einsatzübung B4 Brand Industriehalle bei der Firma Grupor in Katzbach

Am Samstag, den 28. Juni 2026, fand bei hochsommerlichen Temperaturen ab 9:00 Uhr eine groß angelegte Einsatzübung bei der Firma Grupor in Katzbach statt. Übungsannahme war ein Brand der Alarmstufe B4 in einem Industriebetrieb mit mehreren vermissten Personen.

Bereits zu Beginn der Übung wurde aufgrund der starken Hitze für alle eingesetzten Kräfte eine Anzugserleichterung angeordnet, um die Belastung für die Einsatzkräfte möglichst gering zu halten.

Nach der Alarmierung rückten alle alarmierten Kräfte aus. Das LF 8/6 sowie der GW-L1 war gemeinsam mit der Feuerwehr Katzberg ersteintreffend am Übungsobjekt. Weitere nachrückende Einheiten sammelten sich im eingerichteten Bereitstellungsraum.

Der Erstangriff wurde durch je einen Atemschutztrupp aus Katzbach und Katzberg durchgeführt. Insgesamt wurden fünf vermisste Personen im Gebäude angenommen, welche im Rahmen eines intensiven Innenangriffs gesucht und gerettet werden mussten. Die Feuerwehr Willmering stellte dabei den notwendigen Sicherungstrupp.

Die Einsatzleitung übernahm Kommandant Martin Schoplocher. Zur besseren Übersichtlichkeit und Koordination wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte gegliedert, unter anderem für die Vermisstensuche im Innenangriff.

Bereits frühzeitig errichtete der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Cham die Führungsunterstützung vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter bei der Koordination der umfassenden Maßnahmen. Nach dem Eintreffen der UG-ÖEL Katzbach und dem Aufbau ihrer technischen Ausstattung übernahm diese im weiteren Verlauf die Führungsunterstützung und Dokumentation des Einsatzes vollständig.

Zur Brandbekämpfung kam unter anderem die Drehleiter der Feuerwehr Cham zum Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde über eine Zisterne die sich auf dem Gelände befand, durch die Feuerwehren Rhanwalting und Großbergerdorf sichergestellt. Zusätzlich wurde durch den Schlauchwagenzug des KBI Bereich Cham eine rund 800 Meter lange Förderleitung aus dem Katzbach errichtet.

Parallel zu den Einsatzmaßnahmen wurde durch die Organisatoren ein besonderer Fokus auf die Versorgung der Einsatzkräfte gelegt. Mithilfe eines von der Firma Grupor bereitgestellten Golfkart konnten alle an der Übung beteiligten Kräfte während des gesamten Übungsverlaufs mit Getränken versorgt werden – was bei den hohen Temperaturen eine große Unterstützung darstellte.

Auch das LUF60 der Feuerwehr Mitterdorf kam im Übungsverlauf zum Einsatz.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren: Katzbach, Katzberg, Willmering, Cham, Rhanwalting, Großbergerdorf, Mitterdorf sowie der Schlauchwagenzug des Landkreises Cham (Chamerau, Pinzing, Pitzling, Schachendorf, Penting) sowie die UG-ÖEL Katzbach. Die Zugführung übernahm KBM Bierl. Beobachtet wurde die Übung von KBI Greil sowie den KBM Engl und Hochmuth.

Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In der anschließenden Abschlussbesprechung dankten Einsatzleiter Martin Schoplocher sowie die Übungsbeobachter allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Grupor für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie die hervorragende Unterstützung während der Übung. Herr Mayerhofer kündigte im Rahmen der Nachbesprechung zudem eine Spende an alle teilnehmenden Feuerwehren an – hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott. Als kleines Dankeschön für die Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsobjekts überreichtem wir Herrn Mayerhofer eine Figur des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr – als Zeichen der Anerkennung für die gute Zusammenarbeit.