Kategorie: Übungen

Einsatzübung

Einsatzübung

Zu einer angesetzten Einsatzübung trafen sich die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr am Montag um 19:00 Uhr am Gerätehaus. Nach der Besetzung der Fahrzeuge LF 8/6, GW-L1 und ELW 2 erfolgte kurze Zeit später die Alarmierung durch die Übungsleitung per Funk.

Das angenommene Einsatzszenario lautete: Brand bei der Firma Pillmeier in Katzbach im Außenbereich mit starker Rauchentwicklung. Unmittelbar nach der Alarmierung rückten alle Fahrzeuge zur Einsatzstelle aus.

Nach dem Eintreffen führte der Gruppenführer zunächst die Erkundung durch. Dabei wurde festgestellt, dass im Bereich eines Holzlagers ein Brand ausgebrochen war. Sofort wurde über das LF 8/6 ein Löschangriff vorbereitet und eingeleitet. Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit dem Wasser aus dem Fahrzeugtank. Im weiteren Verlauf wurde die Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten sichergestellt. Die dafür erforderliche Wasserversorgung stellte die Besatzung des GW-L1 her.

Neben der Brandbekämpfung musste eine verletzte Person, die sich im Bereich des Holzlagers befand, gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Durch das koordinierte Vorgehen der eingesetzten Kräfte konnten alle Übungsziele erfolgreich abgearbeitet werden.

Nach rund einer Stunde wurde die Übung beendet. Bei der anschließenden Nachbesprechung zeigte sich Übungsleiter Michael Popp sehr zufrieden mit dem Ablauf. Sein Dank galt insbesondere Franz Pillmeier, der das Übungsobjekt für die realitätsnahe Übung zur Verfügung stellte. Auch Franz Pillmeier bedankte sich bei den Einsatzkräften für die Durchführung der Übung auf seinem Firmengelände.

Ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Übung zeigten sich die beiden Kommandanten. Sie lobten die gute Zusammenarbeit der Mannschaft, sowie das strukturierte und professionelle Vorgehen bei der Abarbeitung des angenommenen Einsatzszenarios. Insgesamt bot die Übung eine wertvolle Gelegenheit das Zusammenspiel der eingesetzten Kräfte unter realistischen Bedingungen zu trainieren und zu festigen.

Übungsabend

Übungsabend

Am Montag vergangener Woche fand eine Übung der aktiven Feuerwehrkameradinnen und Kameraden statt. Nach der Begrüßung durch den 2. Kommandanten Benjamin Kreitinger gab dieser einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen im Hinblick auf die Indienststellung des neuen LF 10 im Jahr 2027. Einige der neuen Gerätschaften waren bereits am vorhergehenden Samstag vorgestellt worden.

Im Anschluss übernahm Markus Wanninger die Einweisung zu verschiedenen Geräten für den Innenangriff, sowie zum korrekten Schlauchmanagement. Dabei wurde insbesondere auf ein zügiges und strukturiertes Vorgehen im Einsatzfall eingegangen.

Für den praktischen Teil wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. An der von Benjamin Kreitinger betreuten Station stand das Auffinden eines Unterflurhydranten, sowie das fachgerechte Setzen des Standrohrs inklusive des benötigten Zubehörs im Mittelpunkt.

Die beiden weiteren Stationen wurden von Markus Wanninger und Stefan Simmet betreut. Hier wurde der Aufbau eines Löschangriffs geübt. Dabei erfolgte die Wasserförderung einerseits über das LF 8/6 und andererseits über die Tragkraftspritze auf dem GW-L1. Besonderes Augenmerk lag auch hierbei auf einem schnellen und sicheren Aufbau der Einsatzstelle.

Nach rund zwei Stunden konnte die lehrreiche und praxisnahe Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit ihr Wissen zu vertiefen und wichtige Handgriffe für den künftigen Einsatz mit den neuen Gerätschaften zu festigen.

Erste (und letzte) Katzbacher Feuerwehrmesse

Am Samstagabend trafen sich die aktiven Mitglieder zu einem besonderen Übungsabend unter dem Motto „Katzbacher Feuerwehrmesse“. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der umfangreichen Beladung des neuen LF 10.

Die Mitglieder des Arbeitskreises die sich intensiv mit der Beschaffung und Ausstattung des neuen Fahrzeugs beschäftigt haben, präsentierten den Anwesenden die zahlreichen neuen Gerätschaften, die künftig im LF 10 ihren Platz finden werden. Dabei konnten sich die aktiven Feuerwehrdienstleistenden einen ersten umfassenden Eindruck von der modernen Ausstattung verschaffen.

Vorgestellt wurden unter anderem ein Türöffnungssatz, eine Schleifkorbtrage, ein Hydroschild sowie ein Verkehrsunfallkasten. Auch im Bereich Atemschutz wird das neue Fahrzeug über zusätzliche Ausrüstung verfügen. Für den CAFS-Einsatz wurden spezielle Strahlrohre beschafft, passend zur integrierten CAFS-Anlage des neuen LF 10.

Darüber hinaus wurden verschiedene Einsatzkoffer, darunter für Umweltschäden, Kaminkehrerwerkzeug und allgemeines Werkzeug, sowie zahlreiche neue Armaturen und weitere Ausrüstungsgegenstände präsentiert.

Die „Feuerwehrmesse“ bot allen Aktiven die Möglichkeit sich umfassend über die neuen Gerätschaften zu informieren, Fragen zu stellen und die zukünftige Beladung des LF 10 kennenzulernen. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse an den vielen Neuerungen und nutzten die Gelegenheit für einen ersten praktischen Einblick in die moderne Technik des neuen Einsatzfahrzeugs.

Übungsabend Vegeationsbrand

Am Montag, den 27. Juli stand beim Übungsabend der aktiven Feuerwehr eine Einsatzübung zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung auf dem Programm. Die Übung wurde von den beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger vorbereitet und geleitet.

Zur Vorbereitung der Einsatzlage rückte zunächst der ELW 2 aus und richtete das Übungsszenario ein. Nach der Übungsalarmierung machten sich das LF 8/6, sowie der GW-L1 mit dem Rollwagen Vegetationsbrand auf den Weg zur angenommenen Einsatzstelle.

Nach dem Eintreffen begann die Mannschaft des LF 8/6 unmittelbar mit der ersten Brandbekämpfung. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Im weiteren Verlauf erfolgte ein zusätzlicher Löschangriff um die Ausbreitung des angenommenen Flächenbrandes zu verhindern.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Aufbau einer Wassergasse mit D-Schläuchen, wie sie bei Vegetationsbränden zur Brandbekämpfung und zum Schutz gefährdeter Bereiche eingesetzt wird. Dabei konnten die Einsatzkräfte den Umgang mit der speziellen Ausrüstung, sowie das taktische Vorgehen bei Flächen- und Vegetationsbränden praxisnah trainieren.

Bei der abschließenden Nachbesprechung zogen die Übungsleiter ein durchweg positives Fazit. Die Zusammenarbeit der Mannschaft funktionierte sehr gut und die Übungsziele konnten erfolgreich erreicht werden.

Dass die Ausbildung stets praxisnah gestaltet wird zeigte sich bereits wenige Tage später: Am darauffolgenden Mittwoch wurden die Einsatzkräfte zu einem Vegetationsbrand in Katzbach alarmiert. Die bei der Übung trainierten Abläufe konnten dabei unmittelbar angewendet werden.

Einsatzübung B4 Brand Industriehalle bei der Firma Grupor in Katzbach

Am Samstag, den 28. Juni 2026, fand bei hochsommerlichen Temperaturen ab 9:00 Uhr eine groß angelegte Einsatzübung bei der Firma Grupor in Katzbach statt. Übungsannahme war ein Brand der Alarmstufe B4 in einem Industriebetrieb mit mehreren vermissten Personen.

Bereits zu Beginn der Übung wurde aufgrund der starken Hitze für alle eingesetzten Kräfte eine Anzugserleichterung angeordnet, um die Belastung für die Einsatzkräfte möglichst gering zu halten.

Nach der Alarmierung rückten alle alarmierten Kräfte aus. Das LF 8/6 sowie der GW-L1 war gemeinsam mit der Feuerwehr Katzberg ersteintreffend am Übungsobjekt. Weitere nachrückende Einheiten sammelten sich im eingerichteten Bereitstellungsraum.

Der Erstangriff wurde durch je einen Atemschutztrupp aus Katzbach und Katzberg durchgeführt. Insgesamt wurden fünf vermisste Personen im Gebäude angenommen, welche im Rahmen eines intensiven Innenangriffs gesucht und gerettet werden mussten. Die Feuerwehr Willmering stellte dabei den notwendigen Sicherungstrupp.

Die Einsatzleitung übernahm Kommandant Martin Schoplocher. Zur besseren Übersichtlichkeit und Koordination wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte gegliedert, unter anderem für die Vermisstensuche im Innenangriff.

Bereits frühzeitig errichtete der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Cham die Führungsunterstützung vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter bei der Koordination der umfassenden Maßnahmen. Nach dem Eintreffen der UG-ÖEL Katzbach und dem Aufbau ihrer technischen Ausstattung übernahm diese im weiteren Verlauf die Führungsunterstützung und Dokumentation des Einsatzes vollständig.

Zur Brandbekämpfung kam unter anderem die Drehleiter der Feuerwehr Cham zum Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde über eine Zisterne die sich auf dem Gelände befand, durch die Feuerwehren Rhanwalting und Großbergerdorf sichergestellt. Zusätzlich wurde durch den Schlauchwagenzug des KBI Bereich Cham eine rund 800 Meter lange Förderleitung aus dem Katzbach errichtet.

Parallel zu den Einsatzmaßnahmen wurde durch die Organisatoren ein besonderer Fokus auf die Versorgung der Einsatzkräfte gelegt. Mithilfe eines von der Firma Grupor bereitgestellten Golfkart konnten alle an der Übung beteiligten Kräfte während des gesamten Übungsverlaufs mit Getränken versorgt werden – was bei den hohen Temperaturen eine große Unterstützung darstellte.

Auch das LUF60 der Feuerwehr Mitterdorf kam im Übungsverlauf zum Einsatz.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren: Katzbach, Katzberg, Willmering, Cham, Rhanwalting, Großbergerdorf, Mitterdorf sowie der Schlauchwagenzug des Landkreises Cham (Chamerau, Pinzing, Pitzling, Schachendorf, Penting) sowie die UG-ÖEL Katzbach. Die Zugführung übernahm KBM Bierl. Beobachtet wurde die Übung von KBI Greil sowie den KBM Engl und Hochmuth.

Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In der anschließenden Abschlussbesprechung dankten Einsatzleiter Martin Schoplocher sowie die Übungsbeobachter allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Grupor für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie die hervorragende Unterstützung während der Übung. Herr Mayerhofer kündigte im Rahmen der Nachbesprechung zudem eine Spende an alle teilnehmenden Feuerwehren an – hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott. Als kleines Dankeschön für die Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsobjekts überreichtem wir Herrn Mayerhofer eine Figur des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr – als Zeichen der Anerkennung für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

Übungsabend Knoten und Stiche / Schachtrettung

Am 06.07. fand eine Übung der Aktiven unter der Leitung von Reinhard Rädlinger statt. Zu Beginn der Ausbildung stand die Auffrischung der Knotenkunde auf dem Programm. Hierbei wurden die wichtigsten Knoten wiederholt und deren praktische Anwendung besprochen.

Anschließend besetzten die Einsatzkräfte das LF 8/6, sowie den GW-L1 und rückten zur vorbereiteten Übungseinsatzstelle aus. Dort wurde folgende Lage vorgefunden: Eine verletzte Person befand sich in einem Abwasserschacht und musste gerettet werden.

Nach der Erkundung der Einsatzstelle rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus um die Rettung aus dem Schacht vorzubereiten. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle durch die Besatzung des GW-L1 abgesichert. Im weiteren Verlauf erfolgte der Aufbau einer Bockleiter über dem Schacht.

Die verletzte Person wurde im Schacht auf einem Spineboard gelagert und für die Rettung gesichert. Anschließend wurde das Spineboard mittels Leinen über die Bockleiter nach oben gezogen, sodass die Person schonend und sicher aus dem Schacht gerettet werden konnte.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung zeigte sich Übungsleiter Reinhard Rädlinger mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Besonders positiv hob er die gute Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte, sowie die saubere und sichere Ausführung der einzelnen Arbeitsschritte hervor. Auch Kommandant Martin Schoplocher zog ein durchweg positives Fazit und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und die disziplinierte Mitarbeit.

Die Übungsziele konnten vollständig erreicht werden und die Einsatzkräfte konnten wertvolle Erfahrungen im Bereich der Rettung aus engen Räumen und Tiefen sammeln.

 

Übungsabend Vegetationsbrandbekämpfung

Am gestrigen Abend begann um 19:00 Uhr eine Einsatzübung unter der Leitung von Johannes und Werner Allescher.
Angenommen wurde folgendes Szenario: Ein Brand auf einer Freifläche drohte auf eine angrenzende Scheune überzugreifen. Das LF 8/6 war zu Beginn der Übung noch bei einem anderen Einsatz gebunden und konnte daher nicht sofort ausrücken.
Zunächst rückte der GW-L1 zur Einsatzstelle aus und bereitete die Wasserversorgung soweit vor bis das LF 8/6 eintraf. Dieses diente anschließend zur Einspeisung und Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Kurz darauf traf auch das LF 8/6 ein. Die Besatzung errichtete zwischen der brennenden Freifläche und der gefährdeten Scheune eine Riegelstellung um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Parallel dazu baute die Mannschaft des GW-L1 mit dem Rollwagen Vegetationsbrand einen weiteren Löschangriff auf. Durch das koordinierte Vorgehen beider Fahrzeugbesatzungen konnte die angenommene Lage erfolgreich abgearbeitet werden.
Das Fazit der Übung fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte, sowie die effiziente Nutzung der vorhandenen Ausrüstung.
Die Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger dankten den Übungsleitern Johannes und Werner Allescher für die Vorbereitung und Durchführung der realitätsnahen Übung.
Im Anschluss wurden sämtliche Gerätschaften des Rollwagens Vegetationsbrand besichtigt und von den Teilnehmern ausprobiert. Nach dem gemeinsamen Austausch rückten die Einsatzkräfte wieder ein und bestückten die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz neu.

 

 

 

Übungsabend Rollwägen

Am Montagabend fand ein Übungsabend zum Thema Rollwägen „Wasserschaden“ statt. Als Übungsleiter fungierte unser Kommandant Martin Schoplocher.
Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die beiden Rollwägen „Wasserschaden“. Dabei wurden insbesondere die Wasserentnahme mit der Mini Chiemsee, sowie der Einsatz der Tauchpumpe praktisch beübt. Die Kameradinnen und Kameraden konnten den Umgang mit den Gerätschaften festigen und verschiedene Einsatzszenarien realitätsnah trainieren.
Ein besonderes Augenmerk lag auf einem strukturierten Aufbau, der sicheren Handhabung, sowie einem möglichst schnellen und effektiven Vorgehen im Einsatzfall.
Nach rund einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit, sowie unserem Kommandanten für die Durchführung der Übung.

Übungsabend Wasserförderung

Die Übung zum Thema Wasserentnahme und Wasserförderung fand am Montagabend um 19:00 Uhr unter der Leitung von Popp Michael statt. Zu Beginn der Übung erfolgte eine Einweisung der Mannschaft, sowie der Gruppenführer, bei der der Übungsablauf die Aufgabenverteilung und die Sicherheitsaspekte erläutert wurden. Im Anschluss rückten das LF 8/6, der GW‑L1 und der ELW 2 gemeinsam zum Übungsplatz aus. Als Einsatzszenario wurde ein Vegetationsbrand angenommen.
Am Übungsort wurde die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und eine Wasserentnahme aus dem Katzbach aufgebaut. Nach dem erfolgreichen Ansaugen wurde eine Förderleitung bis zum LF 8/6 verlegt und in Betrieb genommen. Am Fahrzeug wurde anschließend eine Wassergasse aufgebaut von der aus die Wasserabgabe über mehrere D‑ und C‑Rohre erfolgte. Parallel dazu baute ein Teil der Mannschaft mit dem Rollwagen Vegetationsbrand einen weiteren Löschangriff auf um den taktischen Einsatz der speziellen Ausrüstung bei Vegetationsbränden zu üben.
Die Übung verlief insgesamt geordnet und ohne besondere Vorkommnisse. Die Wasserentnahme und Wasserförderung funktionierten einwandfrei. Die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft, sowie zwischen den eingesetzten Fahrzeugen war gut. Nach Abschluss der Übung erfolgte der gemeinsame Rückbau der Gerätschaften sowie eine kurze Nachbesprechung.

Einsatzübung THL

Am Montag fand auf dem Gelände der Firma Auto Schießl in Wackerling eine realitätsnahe Einsatzübung zum Stichwort THL 1 – Verkehrsunfall mit PKW statt. Ziel der Übung war es, einen möglichst einsatznahen Ablauf darzustellen und die Zusammenarbeit der eingesetzten Einheiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Als Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem ein PKW verunfallt war und beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite lag.

Alarmiert und an der Übung beteiligt waren das LF 8/6, der GW L1 sowie der ELW 2. Die Übungsleitung übernahm Sebastian Stelzer, während die Einsatzleitung bei der Übung in den Händen von Kommandant Martin Schoplocher lag. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte eine strukturierte Lageerkundung sowie die Absicherung der Unfallstelle.

Bei der ersten Erkundung wurde zunächst eine verletzte Person im Fahrzeug festgestellt, die aufgrund der Lage des PKW nicht selbstständig aussteigen konnte. Ein im Fahrzeuginnenraum entdeckter Kindersitz ließ auf eine weitere beteiligte Person schließen. Daraufhin wurde umgehend die nähere Umgebung systematisch abgesucht. Diese Maßnahme führte zum Auffinden einer zweiten verletzten Person außerhalb des Fahrzeugs, die ebenfalls betreut werden musste.

Zusätzlich wurde während der Erkundung eine Gasflasche im Fahrzeug festgestellt, wodurch sich eine besondere Gefahrenlage ergab. Die Einsatzkräfte reagierten entsprechend umsichtig und berücksichtigten diese Gefahr bei den weiteren Maßnahmen. Die Absicherung und das sichere Vorgehen standen dabei stets im Vordergrund.

Die Rettung der im Fahrzeug eingeschlossenen Person erfolgte patientenschonend über die Heckklappenöffnung mithilfe eines Spineboards. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf eine ruhige, koordinierte Rettung und eine möglichst geringe Belastung für die verletzte Person gelegt. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung, Mannschaft und den einzelnen Trupps verlief dabei vorbildlich.

Nach Abschluss der eigentlichen Einsatzübung nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, weitere technische Rettungsmaßnahmen zu üben. Verschiedene Rettungsgeräte wie Winkelschleifer und Säbelsäge wurden praktisch eingesetzt. Unter anderem wurde das Öffnen des Fahrzeugdaches trainiert, um alternative Rettungswege darzustellen und den sicheren Umgang mit den Geräten weiter zu festigen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In einer anschließenden Abschlussbesprechung wurden der Übungsverlauf sowie positive Aspekte und mögliche Verbesserungspunkte gemeinsam besprochen. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich dabei ausdrücklich beim Übungsleiter Sebastian Stelzer für die gute Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie besonders bei der Firma Auto Schießl für die Unterstützung und die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.

Den gelungenen Übungsabend ließ man im Anschluss bei einer gemeinsamen Brotzeit in gemütlicher Runde ausklingen, wobei der kameradschaftliche Austausch nicht zu kurz kam.