Bei strahlendem Sonnenschein hat die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach ihr traditionelles Maibaumaufstellen am Dorfanger gefeiert und damit einen weiteren Höhepunkt im örtlichen Veranstaltungskalender gesetzt. Wie wichtig das jährliche Ritual für die Gemeinschaft ist und auch Besucher aus anderen Ortsteilen zusammenbringt, zeigte sich an der großen Besucherschar, die mit kühlen Getränken, wohlschmeckenden Würsten vom Grill und zünftiger Musik, bis Mitternacht den Beginn des Wonnemonats feierte. Im Vorfeld hatten die Mitglieder der Feuerwehr keine Mühen gescheut und ganze Arbeit geleistet, um optimale Bedingungen für das kleine Fest zu schaffen. So wurden der Bolz- und Spielplatz hergerichtet sowie Zelte für die Bewirtung aufgebaut. Auch der Hauptakteur, der 34 Meter hohe Maibaum, musste zunächst geholt, geschält und festlich geschmückt werden. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger nutzten bei der Begrüßung zum offiziellen Auftakt die Gelegenheit, um dem diesjährigen Baumsponsor Bernhard Wagner ihren besonderen Dank auszusprechen. Unter der routinierten Leitung von Kreisbrandmeister Hans Hochmuth und begleitet von zahlreichen kräftigen „Ho-Ruck“-Kommandos schaffte es die Truppe, den massiven Stamm innerhalb von etwa 45 Minuten mit vereinten Kräften sicher und ohne Zwischenfälle aufzurichten. Für einen reibungslosen Ablauf beim Umsetzen der Schwalben sorgten Sven Kalka und Reinhard Rädlinger an den Schubstangen. Nachdem der Maibaum in die Vertikale gehievt und mit Holzkeilen stabil im Fundament verankert war, wurden die Helfer für ihre erfolgreiche Arbeit belohnt. Als kleine Anerkennung für ihren Einsatz gab es wohlverdientes Freibier. Zur fortgeschrittenen Stunde bedankten sich die Vorsitzenden nochmals bei allen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des gelungenen Dorffestes beigetragen hatten. Einen besonderen Glücksmoment erlebte Korbinian Wein. Er hatte bei der Verlosung das entscheidende Los gezogen und darf sich nun über den Maibaum freuen.
Mit gemeinsamen Kräften wurde der mächtige Stamm in die Vertikale gehievtEndlich steht er wieder – der Maibaum am Katzbacher Dorfanger!Korbinian Wein (Mitte) zog das richtige Los und darf sich mit seiner Mutter Johanna über den gewonnenen Maibaum freuen
Voll des Lobes zeigten sich Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Hans Hochmuth am vergangenen Donnerstag bei der Abschlussveranstaltung der „Modularen Truppausbildung – Basismodul“. Insgesamt 26 Teilnehmer konnten am Ausbildungsort in Loibling ihre Zeugnisse in Empfang nehmen – und damit den ersten wichtigen Schritt in ihrer Feuerwehrlaufbahn abschließen. Über 45 Unterrichtsstunden, verteilt auf 15 Ausbildungseinheiten, überwiegend an Abenden sowie einen Termin am Wochenende, hatten die Nachwuchskräfte absolviert. Dabei eigneten sie sich das notwendige Grundwissen an, das als Fundament für alle weiteren Qualifikationen im aktiven Einsatzdienst gilt. Im Fokus der Ausbildung standen sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen. Vermittelt wurden unter anderem die rechtlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes, das Verhalten im Einsatz sowie Rechte und Pflichten der Einsatzkräfte. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf der Unfallverhütung und dem sicheren Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Auch die technische Ausbildung kam nicht zu kurz: Der Umgang mit Löschgeräten, Leitern und einfachen Rettungswerkzeugen wurde intensiv geübt. Ergänzend dazu erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Grundlagen der Brandbekämpfung, etwa das richtige Vorgehen bei verschiedenen Brandarten und den gezielten Einsatz von Löschmitteln. Ein weiterer Bestandteil des Lehrgangs war die technische Hilfeleistung, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder kleineren Schadenslagen. Hier wurden grundlegende Abläufe trainiert, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Ebenso standen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung verletzter Personen auf dem Ausbildungsplan. Abgerundet wurde der Lehrgang durch praxisnahe Übungen, in denen das erlernte Wissen unter realistischen Bedingungen angewendet wurde. Ziel war es, die Teilnehmer bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten und ihnen die notwendige Sicherheit im Einsatz zu vermitteln. „Jetzt habt ihr den Grundstock für ein aktives Feuerwehrleben gelegt. Die Erfahrung sammelt ihr im Übungsbetrieb bei der Heimatwehr!“, gab Hans Hochmuth den Absolventen mit auf den Weg. Gleichzeitig appellierte er an die jungen Feuerwehrkräfte, nicht „müde“ zu werden und sich kontinuierlich weiterzubilden. Ein breites Lehrgangsangebot stehe hierfür auf Landkreisebene zur Verfügung. Als nächster Schritt biete sich beispielsweise der Funklehrgang im Herbst an. Neben den disziplinierten Teilnehmern würdigten die Verantwortlichen auch das Engagement der Ausbilder, die einen Großteil ihrer Freizeit in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses investiert hatten. „Nur so ist gewährleistet, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt – auch zur eigenen Sicherheit“, betonte KBI Marco Greil. Den Schlusspunkt setzte KBM Hans Hochmuth und erinnerte dabei an einen zentralen Wert beim Feuerwehrdienst: „Die Basics habt ihr nun in Theorie und Praxis gelernt, aber vergesst das Wichtigste nicht – die Kameradschaft untereinander!“
Die Absolventen des MTA Lehrgang KBM-Bereich 3/3 in Loibling-Katzbach vom 19.02. bis 26.03.2026 sind:
FFW Balbersdorf-Habersdorf:
Frank Jonas
Florian Zollner
FFW Cham:
Julia Huber
FFW Grafenkirchen:
Michael Nagler
FFW Großbergerdorf:
David Pfeilschifter
Nico Pfeilschifter
Simon Pfeilschifter
Andreas Richter
Florian Roider
FFW Kager:
Martin Schindler
Christina Völkl
FFW Loibling-Katzbach:
Stefanie Bauer
Daniela Bucher
Felix Hausner
Anna Hintereder
Christian Menzke
Johannes Rädlinger
Kilian Seidl
Jo Schießl
Luis Schmaderer
FFW Rhanwalting:
Mika Röckl
Jonas Schröpfer
FFW Schorndorf:
Jonathan Steif
FFW Pemfling:
Anna Pfeilschifter
FFW Pitzling:
Florian Holzfurtner
Amelie Kulzer
Als Ausbilder waren beteiligt:
KBI Marco Greil
KBM Hans Hochmuth
Martin Schoplocher
Andreas Fuchs
Benjamin Kreitinger
Martin Brunner
Stefan Riederer
Richard Kreuzer
Manfred Groitl
Rudolf Ried
Sebastian Stelzer
Stefan Bücherl
Kai Vieth
Martin Gruber
Reinhard Rädlinger
Thorsten Kulzer
Ludwig Plötz
Kevin Achaz
Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrgangs aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)
Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr bei der FFW Loibling-Katzbach – Mitgliedsbeitrag angepasst
Die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach setzt auch in Zukunft auf Kontinuität an der Spitze: Bei der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder das bewährte Führungsduo mit Kommandant Martin Schoplocher und seinem Stellvertreter Benjamin Kreitinger einstimmig im Amt. Zur Versammlung im Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling am vergangenen Freitagabend begrüßte Vereinsvorsitzender Michael Haller gemeinsam mit seinem Stellvertreter Reinhard Rädlinger zahlreiche Mitglieder sowie mehrere Ehrengäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Martin Stoiber, Stadtrat Georg Kerschberger, Kreisbrandinspektor Marco Greil sowie der neue Geschäftsleitende Beamte der Stadt Cham, Thomas Forster. Nach dem Totengedenken eröffneten die beiden Kommandanten mit ihrem Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft die offizielle Dienstversammlung. Wie Schoplocher berichtete, rückte die Wehr im letzten Jahr zu 24 Einsätzen aus und leistete dabei insgesamt 328 Stunden im Dienst am Nächsten. Den Großteil machten technische Hilfeleistungen aus. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte beim Fund der Fliegerbombe in Cham-West, sowie bei zwei Bränden in der Innenstadt. Erfreulich hoch sei weiterhin die Übungsbeteiligung, betonten die Kommandanten. Bei 21 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen investierten die Feuerwehrleute – ohne die Leistungsprüfungen mitgerechnet – insgesamt 793 Stunden ihrer Freizeit in Ausbildung und Training. Ein besonderer Dank galt dabei Manfred Groitl, der seit vielen Jahren die Vorbereitung und Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser“ organisiert und damit einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung der Wehr leistet. Der aktuelle Personalstand umfasst 47 Aktive, darunter 40 Männer und sieben Frauen. Laut Kreitinger nutzten viele Mitglieder auch das Lehrgangsangebot des Feuerwehrverbandes. Dominik Ertl verstärkt künftig als Atemschutzgeräteträger die Speerspitze in Sachen Brandbekämpfung. Zu Maschinisten ließen sich Stefan Hamperl, Reinhard Rädlinger und Volker Skibba ausbilden, während Veronika Stelzer den Lehrgang zum Feuerwehr-Ersthelfer absolvierte. Markus Wanninger erweiterte sein Wissen beim Zugführer-Lehrgang, Kommandant Schoplocher besuchte den Aufbaulehrgang für Kommandanten. Eine personelle Veränderung gab es bei der Jugendfeuerwehr zu verkünden. Stefan Simmet legte nach vielen Jahren wertvoller Arbeit in der Nachwuchsförderung sein Amt als Jugendwart nieder, welche er gemeinsam mit Sebastian Stelzer nachhaltig geprägt hatte. Seine Aufgaben übernimmt künftig Veronika Stelzer. Im Rahmen der Versammlung nahmen die Kommandanten mehrere Beförderungen vor. Daniela Bucher und Christian Menzke wurden zum Feuerwehrmann/-frau ernannt, Veronika Stelzer und Josef Meier zu Oberfeuerwehrmann/-frau und Johannes Kirzinger zum Hauptfeuerwehrmann. Markus Wanninger trägt künftig den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters. Für ihre langjährige aktive Dienstzeit wurden Josef Meier (10 Jahre), Rudi Bucher und Martin Schoplocher (30 Jahre) sowie Heinz Stelzer (40 Jahre) geehrt. Die Ehrung für 40 Jahre erfolgt im Rahmen eines festlichen Abends des Kreisfeuerwehrverbandes. Neben der Ausbildung spiele auch eine moderne Ausrüstung eine zentrale Rolle für erfolgreiche Einsätze, betonte Schoplocher. In diesem Zusammenhang dankte er Bürgermeister Stoiber, dem städtischen Gerätewart Sepp Boxhorn sowie dem Feuerwehrverein für die Unterstützung bei den zahlreichen Beschaffungen. Aus den einzelnen Bereichen der Wehr folgten anschließend weitere Berichte. Jugendwart Sebastian Stelzer blickte auf zahlreiche Aktionen der Jugendfeuerwehr zurück, die unter anderem mit einer hervorragenden Platzierung beim Kreisentscheid in Bad Kötzting auf sich aufmerksam machte. Stefanie Ertl berichtete über die Arbeit der Kinderfeuerwehr, deren monatliche Gruppenstunden weiterhin großen Zuspruch finden. Künftig wollen Lisa Larisch und Andreas Richter für die 10- bis 12-Jährigen das Angebot mit dem Schwerpunkt „Feuerwehrtechnik für Kids“ erweitern.
Atemschutzwart Markus Wanninger informierte über die aktuelle Situation bei den Atemschutzgeräteträgern. Mit derzeit 14 einsatzfähigen Kräften sei die Wehr gut aufgestellt. Gleichzeitig würdigte er den Idealismus der Träger, die neben Beruf, Familie und Übungsdienst zusätzliche gesundheitliche Untersuchungen und Schulungen auf sich nehmen. Einen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Gerätewarte gab Michael Popp. Insgesamt 1193 Prüfungen und Wartungen an der technischen Ausrüstung standen im vergangenen Jahr an. Zusammen mit der Pflege des Gerätehauses investierten die beiden Gerätewarte mehr als 186 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Auch aus Vereinssicht fiel die Bilanz positiv aus. Stellvertretender Vorsitzender Reinhard Rädlinger sprach von einem „ganz normalen Vereinsjahr“. Der Mitgliederstand wuchs weiter auf 437 Personen an, das Durchschnittsalter liegt derzeit bei 39 Jahren. Mit einer Bilderpräsentation ließ er die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren. Einen detaillierten Überblick in Sachen Finanzen gab Kassier Florian Traurig. Für das zurückliegende Vereinsjahr ist ein niedriger fünfstelliger Fehlbetrag zu verzeichnen. Der solide Überschuss aus dem Festjahr 2023 wurde sowohl 2024 als auch im zurückliegenden Jahr für sinnvolle Investitionen in die Ausrüstung der aktiven Mannschaft, die Jugendarbeit und dem Gerätehausumbau ausgegeben. Kassenprüfer Johannes Traurig bescheinigte eine tadellose Belegführung und in der Folge wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Kurz und schmerzlos ohne große Debatte verlief der Programmpunkt der Anpassung des Mitgliedsbeitrages. Nach Bericht des Vorsitzenden Michael Haller sei dieser immer noch auf dem Stand Mitte der 90er Jahre und wurde auch bei der Euroumstellung nur umgerechnet. Dagegen betrug der Kaufkraftverlust durch Inflation in der Zwischenzeit fast 65 Prozent und mit Gründung der Kinderfeuerwehr wurde zudem das Angebot im Verein maßgeblich erweitert. Auf dieser Grundlage stimmten die Anwesenden der Anpassung auf einen Jahresmitgliedsbeitrag von 24 Euro zu. Ebenso zügig ging auch die geheime Wahl der Kommandanten über die Bühne. Zusammen mit seinem Geschäftstellenleiter Thomas Forster übernahm Bürgermeister Stoiber das Wahlprozedere. Einstimmig gingen die Vorschläge der Anwesenden durch und die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach kann auch weiterhin auf Martin Schoplocher als Kommandant und Benjamin Kreitinger als seinen Stellvertreter setzen. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Stoiber den starken Zusammenhalt und das harmonische Miteinander innerhalb der Wehr als beispielhaft und bezeichnete die gelebte Gemeinschaft als wichtigen Gegenpol zu den Unruhen in der Welt. Als Anerkennung stellte er 300 Euro aus seinen Verfügungsmitteln für die Jugendarbeit in Aussicht. Stadtrat Georg Kerschberger dankte den beiden Kommandanten für ihre Bereitschaft, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Kreisbrandinspektor Marco Greil würdigte insbesondere die hervorragende Nachwuchsarbeit: Die zahlreichen Übertritte von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr zeigten, dass die Begeisterung für die Feuerwehr erfolgreich von einer Generation in die nächste weitergegeben werde.
Beförderungen:
Feuerwehrmann/-frau
Daniela Bucher
Christian Menzke
Oberfeuerwehrmann/-frau
Veronika Stelzer
Josef Meier
Hauptfeuerwehrmann
Johannes Kirzinger
Hauptlöschmeister
Markus Wanninger
Ehrungen:
– 10 Jahre aktiver Dienst – Josef Meier
– 30 Jahre aktiver Dienst – Rudi Bucher und Martin Schoplocher
– 40 Jahre aktiver Dienst – Heinz Stelzer
– 40 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Klement Haberl, Andreas Hirmer, Richard Müller, Klaus Pfeilschifter, Franz Pillmeier, Armin Ritt, Thomas Sieber, Heinz Stelzer, Peter Stelzer und Reinhold Traurig
– 60 Jahre Vereinszugehörigkeit:
Willibald Kropf und Josef Lehneis
– Vereinsdienstnadel in Bronze – Sebastian Stelzer und Michael Haller
Termine:
30. April 2026 Maibaumaufstellen
4. Juni 2026 Fronleichnamsprozession in St. Josef, Cham-West
Die Christbaumversteigerung der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach hat auch in diesem Jahr nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Wie es gute Tradition ist, fand die Veranstaltung kurz nach dem Jahreswechsel statt und lockte am Vorabend von Heiligdreikönig zahlreiche Besucher ins Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger zeigten sich erfreut über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Neben vielen Mitgliedern und Freunden der Wehr zählten auch die Stadträte Sepp Blaha und Georg Kerschberger zu den Gästen. Ebenso ließen es sich die Festmutter vom Gründungsfest, Birgit Allescher und der Ehrenschirmherr Reinhart Vachal nicht nehmen, an der Versteigerung teilzunehmen. Stark vertreten waren zudem Abordnungen der Feuerwehren Katzberg und Willmering sowie die Ortsvereine der Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling und der Talschützen. Eröffnet wurde der Abend mit dem Losverkauf der Jugendfeuerwehr, bei dem sich mehrere Teilnehmer bereits früh über hochwertige Sachpreise freuen konnten. Im Anschluss führte Auktionator Manfred Groitl mit viel Wortwitz und Routine durch die eigentliche Versteigerung. Gemeinsam mit der Vorstandschaft und der Jugendfeuerwehr brachte er ein breit gefächertes Angebot unter den Hammer – von Brotzeiten und Gutscheinen über dekorative Handarbeiten bis hin zu nützlichen Alltagsgegenständen. Für beste Unterhaltung sorgten die teils hart umkämpften Bietergefechte, bei denen die Preise nicht selten überraschende Höhen erreichten. Über dreieinhalb Stunden hinweg hielt Groitl ohne Unterbrechung das Tempo hoch, ehe der Höhepunkt des Abends folgte: die Verlosung des festlich geschmückten Christbaums. Das Glück meinte es dabei gut mit Karl Wutz, der sich am Ende über den Hauptgewinn freuen durfte.
Gemeinsam mit Vorstandschaft und Jugendfeuerwehr brachte Auktionator Manfred Groitl zahlreiche Artikel an den Bestbietenden
Attraktive Sachpreise lockten beim Losverkauf
Kräftige Unterstützung gab es seitens des Feuerwehrnachwuchses
Unsere Feuerwehrkameraden vom Katzberg
Schützenmeister Franz Pillmeier in Zivil nebst seiner bezaubernden Gattin SabineUnsere Feuerwehrkameraden aus Willmering
Festmutter Birgit Allescher samt Familie mit Wolfgang Haller und Max Stelzer
Die Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling„Alles meins!“ – denkt sich wohl Bierliebhaberin Nadia Pfeilschifter (Mitte)Das Team rund um die Wirtsfamilie sorgte wieder einmal mit perfektem Service für absolute WohlfühlatmosphäreHeuer war wirklich für jeden was dabei – für Kommandant Martin Schoplocher der lang ersehnte Eisstock….…und für den Dobler Max – eine neue Unterhose ! ! !
Zahlreiche Mitglieder der örtlichen Vereine fanden sich am Samstag in der Katzbacher Dorfmitte ein, um gemeinsam – angeführt von der Kolpingmusik – zum Kriegerdenkmal am Vereinsgelände des FC Katzbach in Loibling zu marschieren. Am Ehrenmal begrüßte Stadtrat Sepp Blaha die Anwesenden. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass der Volkstrauertag dem Gedenken an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gewidmet ist. Blaha spannte einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren bis hin zu den aktuellen Krisen unserer Zeit. Der 8. Mai 1945 markiere demnach einen tiefgreifenden historischen Wendepunkt: Der von Nazi-Deutschland entfesselte Krieg habe unermessliches Leid über Europa gebracht und Millionen Menschen das Leben gekostet. Erst im Rückblick sei vielen bewusst geworden, dass dieser Tag zugleich ein Tag der Befreiung vom menschenverachtenden NS-Regime gewesen sei. Blaha mahnte, die Opfer von Krieg, Diktatur und Verfolgung nicht zu vergessen – Soldaten ebenso wie Zivilisten, Vermisste und Überlebende der Gewaltherrschaft. Die Erinnerung daran sei Verpflichtung, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege, Terroranschläge sowie der Bedrohung demokratischer Werte – insbesondere seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten – sei Frieden keine Selbstverständlichkeit. Der Volkstrauertag rufe daher zu Versöhnung, Dialog und einem starken Eintreten für Freiheit auf. Im Anschluss ergriff Diakon Martin Peintinger das Wort. Nach einem gemeinsamen Gebet richtete der Geistliche nachdenkliche Worte an die Anwesenden. Mit Blick auf die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, dürfe auch die Kirche Stellung zur politischen Situation in einem Land nehmen. Gerade in unserer Zeit, in der Kräfte wieder Zulauf bekommen, die ausgrenzen, die nach Herkunft sortieren, die spalten und Misstrauen säen, müssen wir uns dieser Wahrheit neu bewusst werden: Vor Gott ist jeder Mensch gleich – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder Religion. „Wenn wir das vergessen, geraten wir in die Gefahr, dass sich alte Muster wiederholen, nur in neuen Farben“ – so Peintinger. Kommandant Martin Schoplocher gab schließlich das Kommando zur Kranzniederlegung. Begleitet vom Schein zahlreicher Fackeln, legten die Vereinsvorstände der Feuerwehr Loibling-Katzbach, Michael Haller und Reinhard Rädlinger, den Kranz im Namen der Gemeinschaft nieder. Nach dem formellen Teil der Feier begaben sich die Anwesenden in das Gerätehaus der Feuerwehr. Dort fand der Volkstrauertag bei einem gemeinsamen Kesselfleischessen einen geselligen und zugleich würdevollen Ausklang.
Zahlreiche Teilnehmer in Loibling dachten an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft
Mit Präzision und Teamgeist stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ – und bestand diese mit Bravour. Nach intensiver Vorbereitung durch den erfahrenen Ausbilder Manfred Groitl absolvierten neun Kameraden die anspruchsvolle Prüfung unter den kritischen Augen der beiden Schiedsrichter KBM Hans Hochmuth und Kevin Achaz sowie Zeitnehmer Manfred Groitl. Die Leistungsprüfung simuliert einen realistischen Löschangriff und dient der Vertiefung und Festigung von Abläufen, wie sie im Ernstfall erforderlich sind. Neben Schnelligkeit kommt es dabei vor allem auf fehlerfreies und geordnetes Arbeiten im Team an. Besonders erfreulich war für die Verantwortlichen, dass sich mit Christian Menzke unter die erfahrenen Hasen, ein Wiedereinsteiger mischte, der seit kurzem die aktive Truppe tatkräftig unterstützt. Trotz der hohen Anforderungen saß bei allen Teilnehmern jeder Handgriff, sodass die Gruppe mit einer hervorragenden Zeit und ohne nennenswerte Fehler überzeugte. Im Anschluss überreichte Kreisbrandmeister Hans Hochmuth die Abzeichen und sprach seinen Dank aus: „Es verdient großen Respekt, wenn man sich neben dem Beruf derart für das Ehrenamt einsetzt.“ Auch Kommandant Martin Schoplocher zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: „Im Ernstfall kann man sich auf euch verlassen – das habt ihr heute einmal mehr bewiesen.“ Besonderen Dank richtete er an Ausbilder Manfred Groitl, dessen gewissenhafte Vorbereitung seit Jahren die Grundlage für den Prüfungserfolg bildet. Die bestandene Leistungsprüfung wurde schließlich im Gerätehaus in kameradschaftlicher Runde gefeiert.
Die Teilnehmer „Gruppe im Löscheinsatz“:
Bernhard Vachal (Gold-Rot)
Johannes Allescher (Gold-Rot)
Dominik Ertl (Gold-Rot)
Josef Meier (Gold-Rot)
Christian Menzke (Bronze)
Die Teilnehmer „Gruppe im Löscheinsatz Ü40“
Armin Ritt (Silber)
Birgit Allescher (Silber)
Reinhard Rädlinger (Silber)
Roland Schmaderer (Bronze)
Die erfolgreiche gemischte „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Kommandant Martin Schoplocher, Kevin Achaz, Manfred Groitl, KBM Hans Hochmuth und stellv. Kommandant Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)
Wenn in Katzbach der Maibaum aufgestellt wird, dann wird nicht nur ein Stück Brauchtum gepflegt, sondern auch echter Gemeinschaftsgeist zelebriert. So auch in diesem Jahr, als die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach unter der bewährten Leitung ihrer beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger am malerischen Dorfanger erneut für eine rundum gelungene Veranstaltung sorgten. Die perfekte Kulisse für das traditionelle Baumspektakel war im Vorfeld mit viel Liebe zum Detail hergerichtet worden. Während die Jugendfeuerwehr am Abend unter Federführung von Stefan Simmet mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill für das leibliche Wohl sorgte, richteten sich die Blicke der zahlreichen Besucher auf den 31 Meter hohen, festlich geschmückten Hauptdarsteller, der traditionell mit reinem Muskelschmalz in die Vertikale gehievt wurde. Wie bereits in den Vorjahren, übernahm Kreisbrandmeister Hans Hochmuth die Koordination an den sogenannten „Schwalben“. Mit ruhigem Sachverstand und kräftig klingendem „Ho ruck!“ dirigierte er das Team unfallfrei durch die schweißtreibende, knapp zweistündige Prozedur. Dabei wurden sie tatkräftig von Reinhard Rädlinger und Toralf Bethmann unterstützt, die an den Schubstangen für ein sicheres Umsetzen der Schwalben sorgten. Der diesjährige Maibaum, eine Spende der Stadt aus dem Spitalwald, brachte aufgrund seines beachtlichen Stammumfangs besonders viel Gewicht mit – und somit auch eine besondere Herausforderung für die Helfer. Nachdem der Baum schließlich sicher im Fundament verkeilt war, gab es zur Belohnung die erste wohlverdiente Halbe Freibier. In geselliger Bierzeltatmosphäre samt Live-Blasmusik wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und der Wonnemonat Mai begrüßt. Emilia Richter war die Glücksfee, die mit den Vorsitzenden Haller und Rädlinger zur späten Stunde das Los von Toralf Bethmann zog und ihn so zum glücklichen Gewinner des Maibaums machte.
Für sicheres Umsetzen der Schwalben sorgten Reinhard Rädlinger (links) und Toralf Bethmann (rechts) mit den SchubstangenNicht der längste, aber der schwerste Baum seit langem, forderte vollen Mannschaftseinsatz
FFW Loibling-Katzbach blickt bei Jahreshauptversammlung zurück und ehrt treue Mitglieder
Nach dem großen 150-jährigen Gründungsfest 2023 blickten die Verantwortlichen bei der Jahreshauptversammlung auf ein normales Vereinsjahr 2024 zurück. Vorsitzender Michael Haller eröffnete zusammen mit seinem Stellvertreter Reinhard Rädlinger im Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling die Veranstaltung und begrüßte neben einer Vielzahl an Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste des öffentlichen Lebens.
Nach dem Auftakt mit dem obligatorischen Totengedenken übernahmen die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger das Wort und leiteten mit dem Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft die offizielle Dienstversammlung ein. Im Dienst am Nächsten wurden auf 27 Einsätze verteilt insgesamt 243 Stunden geleistet. Nach Corona, mit verhältnismäßig wenigen Einsätzen, hat sich nach Schoplocher diesbezüglich wieder Normalität eingestellt, wobei die technische Hilfeleistung die Brandeinsätze überwiegt. Weiterhin sehr groß ist, ganz zur Freude der beiden Führungskräfte, die Übungsbereitschaft. Ohne dabei die Übungsstunden für die Leistungsprüfung mitzuzählen, verzeichneten die 26 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen über 216 Teilnehmer, die in Summe 642 Stunden ihrer Freizeit opferten, um ihre Fertigkeiten im feuerwehrtechnischen Dienst auf dem angestrebten hohen Niveau halten zu können. Dabei ging ein besonderer Dank an Manfred Groitl, der seit vielen Jahren die Truppe unermüdlich zur Ausbildung und Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser“ antreibt und so einen unschätzbaren Beitrag für die Wehr leistet.
Von einem erfreulichen Zuwachs konnte Benjamin Kreitinger erzählen. So ist die Zahl der Aktiven auf 48 angewachsen und setzt sich aus 39 Männern und 9 Frauen zusammen. Neben den internen Schulungen wird laut Kreitinger auch das vielfältige Lehrgangsangebot des Verbandes intensiv genutzt. So haben sich einige Kameraden in den Bereichen Sprechfunk, Ladungssicherung und Gefahrgut schulen lassen sowie als Ersthelfer oder Zugführer fortgebildet. Als ein Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit beförderten die beiden Kommandanten Stefanie Ertl zur Oberfeuerwehrfrau und Torsten Ertl zum Oberfeuerwehrmann und Stefan Simmet sowie Michael Haller zum Hauptfeuerwehrmann. Daneben wurden Dominik Ertl für 10 Jahre, Bernhard Vachal für 20 Jahre und Wolfgang Althammer für 30 Jahre im aktiven Dienst ausgezeichnet. Besondere Erwähnung in diesem Zusammenhang erhielt Bernhard Wagner, der als „alter Hase“ bereits auf über 40 Jahre aktiven Dienst zurückblicken kann und zudem als Gerätewart einen enormen Anteil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft geleistet hat. Die Ehrung seiner Leistung erfolgt durch den Kreisfeuerwehrverband.
In einem kurzen Ausblick informierte Schoplocher über anstehende Meilensteine. Nach den ersten Vorüberlegungen im Jahr 2018 befindet sich das speziell für die Anforderungen im Schutzbereich konfigurierte Löschfahrzeug nun aktuell in der Herstellungsphase. Auch wenn die Lieferzeit vermutlich mehr als 24 Monate betragen wird, ist die Vorfreude groß. Generell investiert die Stadt neben dieser Beschaffung und dem Umbau des Gerätehauses hohe Summen in den Standort, und so dankte Schoplocher vor allem dem Ersten Bürgermeister Martin Stoiber, Sepp Boxhorn und dem ganzen Team vom Rathaus für ihre Unterstützung bei der Ausübung ihrer Tätigkeit.
Im Anschluss folgten, auf das Wesentliche reduziert, die Berichte aus den einzelnen Ressorts. Sebastian Stelzer erzählte als verantwortlicher Jugendwart von den Aktionen der Jugendfeuerwehr, und Stefanie Ertl gab als Leiterin der Kinderfeuerwehr Einblicke in die Arbeit der Nachwuchsförderung. Verantwortlich für die Speerspitze im Brandeinsatz referierte Markus Wanninger über die gegenwärtige Lage bei den Atemschutzgeräteträgern. Mit 13 einsatztauglichen Trägern ist die Wehr gut gerüstet. Torsten Ertl und Stefan Simmet hatten sogar die Möglichkeit, realistische Einsatzszenarien im sogenannten „Brandhaus“ in Würzburg zu üben. Diesen und den anderen Kameraden dankte Wanninger für ihren Idealismus, mit regelmäßigen Gesundheitstests und Unterweisungen neben Familie, Beruf und den „Standardübungen“ nicht unerhebliche Strapazen in Kauf zu nehmen.
Aufwändig und zeitintensiv stellt sich die Tätigkeit der Gerätewarte dar. Michael Popp berichtete von insgesamt 986 Prüfungen und Wartungen an der technischen Ausrüstung entsprechend den sicherheitstechnischen Vorgaben. Auch seien mittlerweile alle Gerätschaften digital erfasst und inventarisiert. Dafür opferten die beiden Gerätewarte im vergangenen Jahr mehr als 140 Stunden ihrer Freizeit.
Den durchwegs positiven Nachrichten aus dem Dienstbetrieb konnte sich auch der Verein anschließen. Für den stellvertretenden Vorsitzenden Reinhard Rädlinger war 2024 ein ganz normales Vereinsjahr. Ungebrochen dagegen sei der Zustrom an neuen Mitgliedern, und mit gegenwärtig 424 Personen hat sich der seit Jahren spürbare positive Trend fortgesetzt. Auch lässt das durchschnittliche Alter zufrieden in die Zukunft blicken, und man sei gut aufgestellt, wenn es um den aktiven Dienst in der Wehr geht. In einem reich bebilderten Vortrag ließ Rädlinger die zurückliegenden Veranstaltungen noch einmal Revue passieren und zeichnete so das Bild von einer regen Vereinstätigkeit und einer starken Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung. Zum Abschluss seiner Ausführungen wies er die Anwesenden noch auf einen besonderen Termin hin. Am 28. Juni soll in einem festlichen Akt der bis dahin fertiggestellte Gerätehausumbau eingeweiht und zugleich der Johannistag mit entsprechendem Feuer gefeiert werden.
„Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer!“ So titulierte Kassier Michael Simml seinen Rechenschaftsbericht über die finanzielle Lage im Verein. Detailliert listete er die Einnahmen und Ausgaben auf. Bescherte das Gründungsfest im Vorjahr noch einen Jahresüberschuss, ist nun ein Fehlbetrag zu verzeichnen. Stellvertretend für den gesamten Vorstand rechtfertigte Simml die Ausgaben als sinnvolle Investition des Vereins zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der aktiven Truppe. So wurden unter anderem Helm-Inlays, Schutzkleidung für die Feuerwehrjugend angeschafft und diverse Zuzahlungen bei Ausrüstung und Ausstattung geleistet.
Kassenprüfer Jörg Hintereder bescheinigte den beiden Kassieren eine ordnungsgemäße Buchführung, wodurch anschließend die Vorstandschaft durch die Anwesenden einstimmig entlastet wurde.
Nach der Ehrung einzelner Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit folgten die Grußworte der Ehrengäste. Zweiter Bürgermeister Walter Dendorfer schwärmte von der gelebten Kameradschaft, die er bei jedem Besuch spüren könne. Das Geld der Stadt sei angesichts des hohen Engagements, vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung, zielgerichtet angelegt. In diese Kerbe schlug auch Stadtrat und Schirmherr Georg Kerschberger. Wenn ein Verein aus der eigenen Tasche einen fünfstelligen Betrag für eine ehrenamtliche Feuerwehr ausgibt, sei dies bemerkenswert und untermauere zugleich den Willen der Kommune, den Standort für die Zukunft zu stärken.
Als Vertreter für den Inspektionsbereich sprach Kreisbrandmeister Hans Hochmuth. Kritik richtete er an die Preispolitik der Fahrzeughersteller. Kostete das aktuelle Modell Anfang der 1990er Jahre noch knapp 135.000 Euro, schlägt das neue, das zwar moderner ist, aber im Wesentlichen nicht mehr kann, mit über 700.000 Euro zu Buche. Dennoch sei der Kapitaleinsatz für Hochmuth gerechtfertigt, wenn man die hohe Schlagkraft und Einsatzbereitschaft in Loibling-Katzbach berücksichtige.
Beförderungen:
Stefanie Ertl – Oberfeuerwehrfrau
Torsten Ertl – Oberfeuerwehrmann
Stefan Simmet – Hauptfeuerwehrmann
Michael Haller – Hauptfeuerwehrmann
Ehrungen:
Dominik Ertl – 10 Jahre aktiver Dienst
Bernhard Vachal – 20 Jahre aktiver Dienst
Wolfgang Althammer – 30 Jahre aktiver Dienst
Termine:
30. April 2025Maibaumaufstellen
25. Mai 2025 Festbesuch der FFW Großbergerdorf
31. Mai 2025Festbesuch der FFW Neuhaus
14. Juni 2025Festbesuch der FFW Atzenzell
19. Juni 2025Fronleichnamsprozession in St. Josef, Cham-West
28. Juni 2025Johannifeuer mit Einweihung Gerätehaus
15. August 2025Traditionelle Fußwallfahrt nach Streicherröhen
23. August 2025Festbesuch FFW Vilzing
Vor. 05. Oktober 2025Erntedankumzug
15. November 2025Volkstrauertag
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung beförderte und geehrte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach zusammen mit den Ehrengästen, Feuerwehrführung und Vereinsvorsitzenden
Ein Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung setzte Johannes Kirzinger mit seiner Spende an die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach. Der passionierte Feuerwehrler, überreichte Kommandant Martin Schoplocher und seinem Stellvertreter Benjamin Kreitinger einen symbolischen Spendenscheck über 400 Euro.
Kirzinger, der sich seit vielen Jahren als Gruppenführer aktiv engagiert, war lange Zeit als Jugendwart eine zentrale Figur in der Förderung des Nachwuchses. Aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen als Geschäftsführer des Johannes Kirzinger Agrar- und Forstservice musste er seine Tätigkeit in der Jugendarbeit schweren Herzens aufgeben. Dennoch bleibt er seiner Wehr eng verbunden und nutzt jede freie Minute seiner Freizeit, um diese zu unterstützen.
„Die Arbeit mit der Jugend ist ein zentrales Thema für die Zukunft einer jeden Feuerwehr. Deshalb ist die Spende mein Beitrag, damit die nächste Generation an notwendigen Feuerwehrkräften optimal gefördert wird“, erklärte Kirzinger bei der Übergabe. Die beiden Kommandanten zeigten sich tief beeindruckt von der anhaltenden Verbundenheit Kirzingers. „Gerade solche Gesten zeigen, welch große Rolle die Gemeinschaft in der Feuerwehr spielt“, sprach Schoplocher und beide dankten ihm für sein Engagement.
Die Verantwortlichen planen, die Spende gezielt in die Nachwuchsförderung zu investieren, etwa durch neue Ausrüstung, Organisation von Schulungen oder Ausflügen.
Benjamin Kreitinger, Johannes Kirzinger und Martin Schoplocher bei der Spendenübergabe (von links nach rechts)
Am vergangenen Wochenende feierte die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach eine gelungene Premiere. Zum ersten Mal organisierten die Nachwuchskräfte eine Christbaum-Sammelaktion, die in den Ortsteilen rund um Katzbach großen Anklang fand. Unter der Leitung der beiden engagierten Jugendwarte Stefan Simmet und Sebastian Stelzer fuhren die elf jungen Helfer entsprechend den Anmeldungen von Haus zu Haus, um den ausgedienten Weihnachtsschmuck einzusammeln.
Viele nutzten die Gelegenheit einer einfachen und unkomplizierten Entsorgung und dabei gleichzeitig die Jugendarbeit der Wehr zu unterstützen. Mit dem Erlös wollen die Jugendwarte zukünftige Projekte und Aktivitäten finanzieren, um den Teamgeist und die fachliche Ausbildung der jungen Mitglieder zu fördern.
Zum Abschluss der erfolgreichen Initiative wurden die Bäume dem Agrar- und Forstservice Kirzinger übergeben, der sich um die fachgerechte Aufarbeitung kümmerte.
Die Jugendwarte Stefan Simmet und Sebastian Stelzer mit dem Feuerwehrnachwuchs zusammen mit Johannes Kirzinger und dem stellvertretenden Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)