Kategorie: Vereinsleben

Barbara Bucher (Mitte), Geschäfts-führerin der Druckerei Vögel, bei der offiziellen Übergabe der Fest-schrift zum Gründungsjubiläum an Markus Wanninger.

Festschrift zum Gründungsfest

„Kein großartiges Gründungsfest, ohne eine gleichermaßen großartige Festschrift!“ Dieser Satz formulierte die Zielstellung von Markus Wanninger und seinem Team, als es darum ging, zum Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach, die auch als „Liber Amicorum“ bezeichnete Publikation zu erstellen. Zusammen mit Ludwig Kalz begann Wanninger bereits 2021, die mühevolle und zeitintensive Recherchearbeit, um Informationen und Bildmaterial zu sammeln. Neben dem Staatsarchiv in Amberg diente vor allem das Chamer Stadtarchiv unter Leitung von Timo Bullemer als Quelle für den geschichtlichen Teil. Dazu steuerten Franz Pillmeier und Hans Hochmuth Bilder aus längst vergangenen Tagen bei. Für eine zeitgemäße und ansprechende „Verpackung“ sorgten Johanna Wutz beim Layout und Cover, sowie Katrin Pusl und Stefan Vachal beim Designkonzept. Dank der Mitarbeit zahlreicher Autoren ist ein beispielhaftes Dokument entstanden, welches als Zeitzeuge auf 168 Seiten neben den üblichen Informationen zum Fest und Wissenswertes über das Ehrenamt Feuerwehr, vor allem im Charakter einer Dorfchronik, viel Interessantes über die Ortsteile im Schutzgebiet der Wehr erzählt.

Erhältlich ist die Festschrift für 15 Euro an den Tagen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsjubiläum vom 29. Juni bis 3. Juli im Festbüro.

Der Erlös kommt der ehrenamtlichen Tätigkeit der Feuerwehr zugute.

Barbara Bucher (Mitte), Geschäfts-führerin der Druckerei Vögel, bei der offiziellen Übergabe der Fest-schrift zum Gründungsjubiläum an Markus Wanninger.
Barbara Bucher (Mitte), Geschäftsführerin der Druckerei Vögel in Stamsried, bei der offiziellen Übergabe der Festschrift zum Gründungsjubiläum an Markus Wanninger.

Informationen zum Festablauf

Das Warten hat bald ein Ende und das 150. Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach vom 29. Juni bis 3. Juli, nimmt zunehmend reale Formen an. Seit einigen Tagen arbeiten die vielen fleissigen Helfer auf dem Festgelände an der Kreuzung der Stamsrieder- und Ulmenstraße, verlegen unzählige Meter an Rohren und Wasserleitungen, stellen zum Schutz der Anlieger Bauzäune auf und trassieren die knapp sechs Hektar großen Parkflächen im direkten Umgriff zur Festwiese.

Die 6 Hektar Parkflächen liegen direkt am Festgelände
Die annähernd 6 Hektar großen Parkflächen liegen direkt beim Festgelände

„Die Stimmung unter den Beteiligten könnte nicht besser sein!“ meint einer der drei Festleiter, Reinhard Rädlinger und hofft dabei, dass auch der zukünftige Besucher von der vorherrschenden Euphorie des Festvereins mitgerissen wird. Bereits seit Samstag stehen das große Festzelt, sowie die Zelte für Kaffee und Kuchen und die legendäre Catriver Saloon Bar. Schon jetzt zeugen deren Abmessungen von der großen Dimension der Feierlichkeiten zum Jubiläum, welche sich auch in den obligatorischen Festzügen widerspiegelt.

Festzug #1 – Einholen der Festhonorationen und Patenvereine

Den Auftakt bei den Umzügen bildet am Freitag, 30. Juni das Einholen der Festhonorationen und Patenvereine. Der Festverein trifft sich dazu um 15 Uhr am Festgelände. Nach der Aufstellung geht es auf der Ulmenstraße in Richtung Kreuzung Sandweg und Loiblinger Straße, wobei sich die beiden Patenvereine FFW Katzberg und FFW Willmering ab der Erlenstraße anschließen. Auf der Loiblinger Straße marschiert der Troß zur Katzbacher Straße und macht einen kleinen Abstecher in den Ziegeleiweg. Danach geht es zu einem kurzen Stehempfang beim Ehrenschirmherren Erich Herrnberger in die Rhanwaltinger Straße 56. Ab 18 Uhr erfolgt der Rückmarsch über die Rhanwaltinger- und Stamsrieder Straße zur Ulmen- zur Erlenstraße, wo gegen 18:30 Uhr weitere Vereine eingeholt werden. Den Abschluss bildet der feierliche Einzug ins Festzelt. Gegen 19 Uhr wird mit dem Bieranstich durch den Schirmherrn Georg Kerschberger das Fest offiziell eröffnet. Mit einer Länge von knapp 6 Kilometern ein richtiger „Festzugmarathon“ und für die kleinsten Teilnehmer keine leichte Herausforderung. Trotz Mitfahrgelegenheit besteht die Möglichkeit, dass sich die Festkinder an folgenden Stationen dem Umzug anschließen. Um 15:45 Uhr bei der Festmutter Birgit Allescher in der Lindenstraße 1, gegen 16:30 Uhr bei Erich Herrnberger in der Rhanwaltiger Straße 56 oder um 18:15 Uhr am Ahornweg.

Festzug #1 - Einholen der Festhonorationen und Patenvereine
Festzug #1 – Einholen der Festhonorationen und Patenvereine

Festzug #2 – Totengedenken

Das Totengedenken bildet die Überschrift für den Umzug am Samstag, 1. Juli. Dazu trifft sich der Festverein um 16:45 Uhr am Festgelände, holt gegen 17 Uhr die Patenvereine in der Erlenstraße ein und marschiert erst einmal zum Schirmherrn in die Ulmenstraße 13, für einen Stehempfang zusammen mit allen Festhonorationen. Nach der kurzen Pause geht es um 17:45 Uhr weiter über die Fliederstraße und Loiblinger Straße zum Kriegerdenkmal am Sportplatz, wo um 18 Uhr das feierliche Gedenken für die verstorbenen Feuerwehrkameraden stattfindet. Im Anschluss erfolgt der Marsch auf demselben Weg zurück für einen gemeinsamen Einzug ins Bierzelt. Möglichkeiten für die Festkinder auf den Festzug „aufzuspringen“, wären ab 17 Uhr beim Schirmherrn oder um 18:15 Uhr an der Ecke Flieder- und Ulmenstraße. Alle Vereine, die miteinziehen wollen, sollten sich gegen 18:30 Uhr in der Erlenstraße aufstellen.

Festzug #2 - Totengedenken
Festzug #2 – Totengedenken

Am Festsonntag, 2. Juli sind drei Umzüge geplant.

Festzug #3 – Weckruf, Einholen der Patenvereine und Ehrenamtsträger

Bereits um 5:45 Uhr trifft sich der Festverein am Festgelände zum Weckruf, sowie zum Einholen der Patenvereine und Ehrenamtsträger. Die circa 3 Kilometer lange Zugstrecke verläuft von der Ulmenstraße bis zur Kreuzung mit dem Sandweg. Auf der Loiblinger Straße marschiert die Abordnung in Richtung Katzbacher Straße, macht wieder einen kleinen Abstecher in den Ziegeleiweg und kehrt über die Stamsrieder Straße zurück zum Festgelände. Gegen 7 Uhr gemeinsames Weißwurstfrühstück im Festzelt und um 7:30 Uhr Fototermin für Festhonorationen, -kinder und -damen im Garten des Schirmherrn in der Ulmenstraße 13. Eine spätere Teilnahme der Festkinder wäre um 6 Uhr bei der Festbraut Celina Herrnberger an der Kreuzung bei Sandweg 2, um 6:30 Uhr bei der Festmutter Birgit Allescher in der Lindenstraße 1 oder beim erwähnten Fototermin um 7:30 Uhr möglich.

Festzug #3 - Weckruf, Einholen der Patenvereine und Ehrenamtsträger
Festzug #3 – Weckruf, Einholen der Patenvereine und Ehrenamtsträger

Festzug #4 – Kirchenzug

Um 10 Uhr findet der Festgottesdienst am Fußballplatz des 1. FC Katzbach statt. Für den gemeinsamen Kirchenzug erfolgt die Aufstellung aller teilnehmenden Vereine um 9:15 Uhr entsprechend ihrer Startnummer in der Erlenstraße, dem Weiden- und Wacholderweg, sowie der Ulmenstraße. Die mit knapp 700 m in der Länge überschaubare Route verläuft über die Fliederstraße und Loiblinger Straße zum Sportgelände. Gegen 11 Uhr geht es auf demselben Weg wieder zurück.

Festzug #4 - Kirchenzug
Festzug #4 – Kirchenzug

Festzug #5 – Feierlicher Festumzug

Ein Höhepunkt am Festwochenende ist mit einer geplanten Teilnahme von knapp 50 Vereinen und einer Routenlänge von circa zwei Kilometern, der feierliche Festzug durch Loibling und Katzbach. Die Aufstellung erfolgt wie beim Kirchenzug entsprechend der Startnummer gegen 13:30 Uhr in der Erlenstraße, dem Weiden- und Wacholderweg und der Ulmenstraße. In musikalischer Begleitung von 8 Zugkapellen wird ab 14 Uhr von der Ulmenstraße über die Stamsrieder Straße durch Katzbach und die Loiblinger Straße in Richtung Feuerwehrgerätehaus marschiert. Bei Auto Althammer erfolgt die Wende und im Gegenzug geht es wieder zurück zur Festwiese zum Einzug in das Festzelt.

Festzug #5 - Feierlicher Festumzug
Festzug #5 – Feierlicher Festumzug

Aufstellreihenfolge für die Zugformation des Festvereins

Bei jedem Festzug erfolgt die Reihenfolge der Aufstellung in der Ulmenstraße am Festgelände gemäß nachfolgendem Schema:

  1. Festleiter
  2. Vorstände der Patenvereine
  3. Musikkapelle
  4. Ehrengäste
  5. Bandträgerin Ehrenband
  6. Ehrenschirmherr
  7. Ehrenfestmutter
  8. Bandträgerin Schirmherrenband
  9. Schirmherr
  10. Golfcart mit Ehrenmitgliedern
  11. Bandträgerin Band Festmutter
  12. Festmutter mit Festmädchen
  13. Festdamen „Team Festmutter“
  14. Bandträgerin Band Festbraut
  15. Festbraut mit Festmädchen
  16. Festdamen „Team Festbraut“
  17. Festjungen
  18. Traktor mit Kleinkindern
  19. Taferlbub
  20. 2 x Fahne mit Fahnenbegleitungen
  21. Feuerwehrfrauen
  22. Mannschaft

Kleiderordnung für den Festverein

Im Sinne eines einheitlichen und dem feierlichen Anlass entsprechenden Auftretens, gilt für den Festverein folgende Kleiderordnung.

Männer:

Alle männlichen Mitglieder, die eine Uniform haben, tragen an allen Festtagen die Uniformjacke mit schwarzer Stoffhose, Schirmmütze, blaues Diensthemd mit Feuerwehrkrawatte, schwarze, geschlossene Lederschuhe und schwarze Stoffsocken.

Festdamen:

Die Festdamen tragen am Freitag, Samstag, sowie am Montag ihr Festdirndl und am Sonntag ihr Festkleid. Dazu Schuhe mit einem Farbton in beige.

Festmädchen:

Für die Festmädchen gilt es am Freitag, Samstag, sowie am Montag das Festdirndl und am Sonntag das Festkleid zu tragen. Das Schuhwerk sollte in weiß oder einem hellen Farbton gehalten werden.

Festjungen:

Die Festjungen tragen am Sonntag Festhose mit Festhemd und an den anderen Tagen Lederhose mit Vereinspoloshirt. Stets in Kombination mit weißen Turnschuhen.

Feuerwehrfrauen:

Alle weiteren Damen tragen an den Festtagen ihr blaues Dirndl und Schuhwerk in dunkleren, blauen oder schwarzen Farbtönen.

Festausklang

Am Montag, 3. Juli beginnt der Festausklang nach einem kurzen Einzug des Festvereins (Treffpunkt: 18:30 Uhr am Festgelände) als „Tag der Betriebe“ um 19 Uhr. Tischreservierungen sind per E-Mail unter: festbuero@ffw-loibling-katzbach.net möglich.

Coole Shirts für die legendäre Bar

Wolfgang Althammer und Georg Schreiner sponsern T-Shirts zum Fest

Es dauert nicht mehr lange, bis der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Catriver Saloon im Rahmen des 150-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach vom 29. Juni bis 3. Juli wieder seine Pforten öffnet.

„Die Musik spielt im Festzelt, bei uns steigt die mega Aftershowparty!!!“

Getreu diesem Motto haben die beiden Verantwortlichen, Stephan Pfeilschifter und Stefan Simmet zusammen mit ihrem Team keine Mühen gescheut, um dem Festbesucher als weiteren Höhepunkt des Abends ein besonderes Feiererlebnis bieten zu können. In der über 600 Quadratmeter großen Bar im sogenannten „Western Style“ kann an der 50 Meter langen Theke bei Cocktails, Longdrinks und Hochprozentigem, an allen Festtagen bis auf den Sonntag bis in die frühen Morgenstunden, ausgelassen gefeiert werden.

Damit sich das Barpersonal einheitlich von seiner besten Seite zeigen kann, haben Wolfgang Althammer, von Auto Althammer Katzbach und Georg Schreiner, von der Signal Iduna Versicherung Cham mit der Spende der Catriver Saloon T-Shirts gesorgt.

Wolfgang Althammer, Michael Haller, Stephan Pfeilschifter, Stefan Simmet, Reinhard Rädlinger und Georg Schreiner (von links nach rechts)
Das Bild zeigt Wolfgang Althammer, Michael Haller, Stephan Pfeilschifter, Stefan Simmet, Reinhard Rädlinger und Georg Schreiner bei der symbolischen T-Shirt Übergabe (von links nach rechts).
DIE legendäre BAR !!!

Tadellose Leistungsfähigkeit bescheinigt

Trotz der zeitintensiven Vorbereitungen für das unmittelbar bevorstehende 150-jährige Gründungsfest von 29. Juni bis 3. Juli, sind einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach am Abend von Fronleichnam zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ angetreten. Obwohl es sich bei den Teilnehmern um erfahrene, aktive Feuerwehrler handelte, waren die Rahmenbedingungen anders als in der Vergangenheit üblich. Die neue Ziegler Ultra Power 4 Tragkraftspritze feierte ihre Premiere als zentraler Bestandteil der Prüfung. Bereits im Dezember 2020 wurde sie vom Ersten Bürgermeister der Stadt Cham, Martin Stoiber, den sorgsamen Händen der Kameraden übergeben und in das Logistikfahrzeug verlastet. War die kirchliche Segnung mit Teilnahme der Öffentlichkeit aufgrund der damals geltenden Kontaktbeschränkungen nicht möglich, wird der feierliche Akt im Rahmen des großen Festes nachgeholt.

Ausbilder Manfred Groitl hatte im Vorfeld die Gruppe gründlich geschult und dank seiner langjährigen Erfahrung saß bei den Prüflingen unter Kontrolle der wachsamen Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Marco Greil und Martin Brunner von der FFW Grafenkirchen, punktgenau zur Abnahme jeder Handgriff. Als Beweis für ihr Können dürfen von nun an Bernhard Vachal, Johannes Allescher, Dominik Ertl und Josef Meier das goldgrüne, sowie Florian Haller, Johannes Kirzinger, Michael Popp und Florian Traurig das goldrote Feuerwehrleistungsabzeichen an der linken Brusttasche ihrer Uniform tragen.

Einen besonderen Dank richtete Vereinsvorstand und Festleiter Michael Haller an Sebastian Stelzer, der mit seinem Einsatz als sogenannter „Auffüller“ die Gruppe vervollständigte und somit die Abnahme erst möglich machte.

Drittes Rohr "Wasser marsch!"
Drittes Rohr „Wasser marsch!“
"Schlauchtrupp Befehl ausgeführt!"
„Schlauchtrupp Befehl ausgeführt!“
Auch das Kuppeln der Saugleitung klappte ohne Beanstandungen
Auch das Kuppeln der Saugleitung klappte ohne Beanstandungen

In Sankt Josef den „Prangertag“ gefeiert

Mit einer stattlichen Abordnung beteiligte sich die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach zusammen mit ihrem Patenverein beim bevorstehenden Gründungsfest, der Wehr aus Katzberg, an den Feierlichkeiten zum kirchlichen Hochfest Fronleichnam in Sankt Josef. Vor der heiligen Messe versammelten sich die Mitglieder auf dem Kirchplatz und gemeinsam mit der Vereinsfahne in das Gotteshaus zu ziehen. Stadtpfarrer Dr. Kazimierz Pajor freute sich über die rege Teilnahme und dankte den Kameraden, die mit ihren Fahnen und Uniformen dem Gedenktag an die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, einen würdigen und besonders festlichen Charakter verleihen. Nach der Prozession begaben sich die Mitglieder in den bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrsaal, um den kirchlichen Festtag bei einem gemeinsamen Mittagessen gemütlich ausklingen zu lassen.

Die Kameraden beim Prozessionszug durch die Straßen von Cham-West
Die Kameraden beim Prozessionszug durch die Straßen von Cham-West
Der Jubilar Werner Allescher inmitten der Abordnung der Wehr aus Loibling-Katzbach zusammen mit der Quetschn-Blosn beim musikalischen Weckruf

Werner Allescher feiert seinen 60.

Wehr aus Loibling-Katzbach gratuliert mit einem Weckruf

Seit über 45 Jahren ist Werner Allescher Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach. Ehrensache, dass der Verein mit einer Abordnung zum 60. Geburtstag des Jubilars mit einem Weckruf gratulierte. Unter musikalischer Begleitung der Quetschn-Blosn marschierten die Gratulanten frühmorgens die kurze Strecke vom Stammsitz der Familie in der Dorfmitte von Katzbach, hoch zum Wohnhaus in der Lindenstraße. Nach einem herzlichen Empfang resümierte der langjährige Freund und Wegkamerad, Kreisbrandmeister Hans Hochmuth, in Reimform über die zahlreichen gemeinsamen Erlebnisse aus der frühen Jugend bis zur Gegenwart.

1978 trat Allescher seiner Heimatwehr bei und war von Beginn an ein sehr aktiver Feuerwehrmann. Zielstrebig verfolgte der Oberlöschmeister während seiner Laufbahn die Fortbildung zum Fahrer, Maschinisten und Gruppenführer. Die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ legte er bis zur Stufe 6 (Gold-Rot) ab und ist zudem Träger des Leistungsabzeichens Wasser Ü40 in bronze. 2018 erhielt er das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40-jährigen aktiven Dienst in diesem Ehrenamt.

Obwohl der erfolgreiche Unternehmer mit seinen Lebensmittelmärkten und seinem Mineralölhandel zeitlich sehr beansprucht ist, hat er für die Belange seiner Kameraden stets ein offenes Ohr und ist sofort zur Stelle, wenn man ihn braucht. Seine Frau Birgit ist Festmutter beim bevorstehenden 150-jährigen Gründungsfest. Dieses unermüdliche Engagement für das Ehrenamt Feuerwehr dankten ihm seine Wegbegleiter mit einem herzlichen Vergelt´s Gott.

Maibaum aufgestellt

Maibaum am Dorfanger aufgestellt

Ein sehr gutes Beispiel für eine intakte Dorfgemeinschaft und dem Interesse am Erhalt alter Traditionen, ist das Aufstellen eines Maibaums. In Katzbach hat diese Aufgabe die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach übernommen. Obwohl es nur noch circa 8 Wochen bis zum großen 150-jährigen Gründungsfest sind, haben die Mitglieder des Vereinsvorstandes keine Mühen gescheut, damit auch in diesem Jahr das Baumspektakel zu einem besonderen Erlebnis für junge und alte Besucher wird. Dafür waren umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich. Neben dem Holen, Schälen und Schmücken des stattlichen Hauptdarstellers, wurde auch der Anger in der Katzbacher Dorfmitte herausgeputzt und mehrere Zelte für die Bewirtung aufgestellt. Mit reiner Muskelkraft hievten zahlreiche Dorfmitglieder den voll im Saft stehenden und mit gut 500 Kilogramm schweren Baumstamm in die Senkrechte. Es ist der langjährigen Erfahrung von Kreisbrandmeister Hans Hochmuth zu verdanken, mit der er gekonnt die Mannschaft an den Schwalben dirigierte und auf diese Weise für einen unfallfreien Aufstellvorgang sorgte. Nachdem der Maibaum mittels Holzkeile sicher im Fundament fixiert war, stießen die Helfer mit einer ersten Freibierhalbe auf die erfolgreiche Aktion an. Sichtlich überwältigt von der großen Besucherschar, dankte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Johannes Traurig, den vielen Helfern und Gönnern, die zum Gelingen des großartigen Dorffestes beigetragen hatten.

Der Baum aus dem Wald von Wolfgang Vogl, wurde von Georg Kerschberger, dem Schirmherrn vom bevorstehenden Gründungsfest, gespendet. Im Anschluss wurde mit Leckerem vom Grill und kühlen Getränken bis spät in die Walpurgisnacht hinein gefeiert. Für Abwechslung und Spannung sorgte die Verlosung. Über den Gewinn des Maibaums selbst, durfte sich Lukas Kagermeier freuen.

Gekonnt hievt die Mannschaft an den Schwalben den Baum in die Höhe
Unter den neugierigen Blicken der vielen Zuschauer, hievt die Mannschaft an den Schwalben gekonnt den Baum in die Höhe.
Martin Hauser und Dieter Fischer bedienten die Schubstangen
Martin Hauser (links) und Dieter Fischer bedienten die Schubstangen

 

 

 

 

 

„Mission Patenbitten erfolgreich abgeschlossen!“ Die knieenden Festverantwortlichen mit den Fest-honorationen, den Vertretern der Patenvereine, sowie den beiden Bürgermeistern Hans Eichstetter und Martin Stoiber.

Letzte Hürde vorm Fest gemeistert!

FFW Loibling-Katzbach besiegelt Patenschaft mit Katzberg und Willmering

Die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach hat am vergangenen Wochenende bei strömenden Regen auch die letzte große Hürde auf dem Weg zum 150-jährigen Gründungsfest vom 29. Juni bis 3. Juli in diesem Sommer, mit dem erfolgreichen Patenbitten bei der FFW Katzberg und FFW Willmering gemeistert. Für die Bittsteller waren die Strapazen noch nicht abzusehen, als sich die Festverantwortlichen mit einem stattlichen Gefolge aus Fahnenbegleitung, Festdamen, Feuerwehrführungskräften und heimischen Kameraden am alten Feuerwehrgerätehaus in Willmering in Zugformation aufstellten, um in feierlicher Blasmusik Begleitung bei den Paten in spe offiziell vorstellig zu werden.

Die Bittsteller aus Loibling-Katzbach werden von den Paten in spe bereits erwartet
Die Bittsteller aus Loibling-Katzbach werden von den Paten in spe bereits erwartet

Die Abordnung näherte sich dem neuen Willmeringer Gerätehaus, wo die potenziellen Kandidaten mit ihren Vorsitzenden Simon Steinkirchner und Florian Hirmer auf Seiten Willmering, sowie dem Vorsitzenden Maximilian Vogl und zweiten Kommandanten Martin Scheuerer auf Seiten von Katzberg, bereitstanden. Die Wehr aus Loibling-Katzbach hatte alles aufgeboten. Voran marschierte der Festleiter Reinhard Rädlinger in Begleitung der beiden Vereinsvorstände Johannes Traurig und Michael Haller, gefolgt von den Festhonorationen mit Festmutter Birgit Allescher, Festbraut Celina Herrnberger, Schirmherr Georg Kerschberger, den beiden Ehrenschirmherren Erich Herrnberger und Reinhart Vachal, sowie der Ehrenfestmutter Erika Wanninger.

Florian Hirmer, Simon Steinnkirchner, Maximilian Vogl, Martin Scheuerer, Johannes Traurig, Reinhard Rädlinger und Michael Haller (von links) bei der offiziellen Begrüßung
Florian Hirmer, Simon Steinkirchner, Maximilian Vogl, Martin Scheuerer, Johannes Traurig, Reinhard Rädlinger und Michael Haller (von links) bei der offiziellen Begrüßung

Nach einer kurzen Begrüßung setzte sich der Troß samt Patenvereine wieder in Bewegung, um sich nach einem kurzen Umzug am eigentlichen Austragungsort der traditionellen Prüfungen, dem Rathausplatz, einzufinden. Dort angelangt ergriff zunächst Diakon Alfred Dobler das Wort. Nach einer kurzen Andacht segnete er noch zwei Fahnenbänder, welche ursprünglich für das Fest der Willmeringer gedacht waren. Dafür hatte damals die Wehr aus Loibling-Katzbach als Pate zugesagt und bedingt durch die Pandemie musste dieses vorerst verschoben und dann doch komplett abgesagt werden. Am Ende fanden die Bänder zur großen Freude der einstigen Patenbraut Anna Hochmuth ihren zweckbestimmten Platz an den Vereinsfahnen.

Diakon Alfred Dobler segnet die "alten" Fahnenbänder
Diakon Alfred Dobler segnet die Fahnenbänder vom abgesagten Willmeringer Fest. Die damalige Patenbraut aus Loibling-Katzbach, Anna Hochmuth, spricht ein Grußwort

 

Endlich finden die Bänder ihren Platz an der jeweiligen Vereinsfahne
Endlich finden die Bänder ihren Platz an der jeweiligen Vereinsfahne

 

„As 150-jahrige wolln mir mit a na Feier im Juli halten, und alle bei uns gfrein se scho, de Jungen und die Alten. Es sads ah a lustiges Volk, drum woll mas wagen, die Bitte, um Patenschaft Eich hier anzutragen.“

Mit diesen Worten in Reimform brachte Festleiter Rädlinger zusammen mit Traurig und Haller samt Unterstützung durch die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger, den Patenschafts-Antrag vor.

Knieend tragen Benjamin Kreitinger, Johannes Traurig, Reinhard Rädlinger, Michael Haller und Martin Schoplocher ihren Patenschafts-Antrag vor.
Knieend tragen Benjamin Kreitinger, Johannes Traurig, Reinhard Rädlinger, Michael Haller und Martin Schoplocher ihren Patenschafts-Antrag vor.

Doch so einfach wollten es die Katzberger und Willmeringer den auf einem langen Holzscheit knieenden Bewerbern traditionsgemäß nicht machen. Nachdem sie ihr deftiges Gnadenbrot eingenommen und mit einer großen Menge an hochprozentigen Mixgetränken runtergespült hatten, erwartete sie die erste Aufgabe. Diese hatte es in sich und forderte auch die Hilfe der Festhonorationen. Vergleichbar der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen, hatten Schirmherr und Ehrenschirmherr zunächst einem Sandberg einzelne Buchstaben zu entlocken, welche die Festbraut mittels Kübelspritze durch ein langes Saugrohr von einem zum anderen Ende beförderte. Erschwert wurde der Prozess, indem das Wasser erst einmal in den Kübel gelangen musste. Dafür bekamen die Prüflinge Einzelteile einer Dachrinne in die Hand gedrückt, mit denen Sie an vorgegebenen Positionen stehend, das von einem Teilnehmer per Hand aus großen Tonnen geschöpfte Wasser, von einem Rinnenstück in das nächste im freien Gefälle transportierten. Kein leichter Balanceakt, wenn die Füße zusätzlich in Gummistiefel stecken, welche fest mit dem Boden verankert sind. Zur Belustigung der Zuschauer stoß dabei so mancher schnell an die Grenze seiner Geschicklichkeit. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit funktionierte das Zusammenspiel, sodass hinter dieser der Haken gesetzt und die weitere Prüfung in Angriff genommen werden konnte.

Aufbau der Wasserversorgung
Aufbau der Wasserversorgung

 

Kommandant Martin Schoplocher mit dem "Schöpfer" Michael Haller
Kommandant Martin Schoplocher mit dem „Schöpfer“ Michael Haller

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz be-fördert Festbraut Celina Herrnberger zielsicher die Buchstaben durch das Saugrohr
Allen Widrigkeiten zum Trotz befördert Festbraut Celina Herrnberger zielsicher die Buchstaben durch das Saugrohr
Frage Antwort Spiel

In einem Frage Antwort Spiel testeten die Paten das Wissen der Antragsteller. Für jede richtige Antwort gab es einen Buchstaben oder eine Zahl, welche nach und nach an einer langen Holzbohle geschraubt, das Motto des Tages: „Patenbitten 15.04.2023“ formulierten. Konnte eine Frage nicht richtig beantwortet werden, gab es für die Unwissenden eine Runde Schnaps, wobei auf dem Tablett jedes einzelne Gläschen verdeckt, gereicht wurde. Als ersten erwischte es den Schirmherren Georg Kerschberger, der anstelle wohlschmeckenden Alkohols, staubtrockene Semmelbrösel als sogenannten Wüstenschnaps, hinunter gurgeln musste.

Hochprozentiges beim Frage Antwort Spiel...und Wüstenschnaps!
Nicht nur Hochprozentiges wurde beim Frage Antwort Spiel gereicht

 

Wen erwischt es wohl...?
Wen erwischt es wohl…?

 

Schirmherr Georg Kerschberger traf es als ersten
Als ersten traf es Schirmherrn Georg Kerschberger mit dem Wüstenschnaps
Ein stattlicher Rundling

Zu guter Letzt musste zur Krönung noch ein stattlicher Rundling mittels reiner Muskelkraft und nahezu stumpfer Säge durchschnitten werden.

 

Ob "ihre" Männer es wohl schaffen den Rundling durchzusägen fragen sich Festbraut Celina Herrnberger und Festmutter Birgit Allescher
Ob „ihre“ Männer es wohl schaffen den Rundling durchzusägen, fragen sich Festbraut Celina Herrnberger und Festmutter Birgit Allescher

 

„Nun habts ihr, mit ganz viel Gschick und Kraft, die Aufgam wir euch gestellt geschafft. Drum sagen wir ja, zu euerer Bitt, nun lass uns feiern unsern Amtsantritt“.

Mit diesen Worten besiegelten Simon Steinkirchner und Maximilian Vogl vor allen Anwesenden die Patenschaft, welche im Anschluss im Feuerwehrgerätehaus bei zünftiger Musik, deftigem Essen und reichlich Rhaner Bier vom Faß, bis in die späten Abendstunden gefeiert wurde.

 

Impressionen von der anschließenden Feier

 

 

 

 

Michael Haller mit der Patenbraut aus Willmering Daniela Hiegl, der Patenbraut aus Katzberg Sophie Dobler und Johannes Traurig (von links nach rechts)
Michael Haller mit der Patenbraut aus Willmering Daniela Hiegl, der Patenbraut aus Katzberg Sophie Dobler und Johannes Traurig (von links nach rechts)

„Mission Patenbitten geglückt!!!“ – Auf ein zünftiges 150-jähriges Gründungsfest !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die geehrten und beförderten Ka-meraden mit der Feuerwehrführung, den Vereinsvorständen und Ehreng-ästen

„Quinque dies expergiscimini“ – Fünf Tage wach beim Gründungsfest

Altbürgermeister Leo Hackenspiel gab bei der Jahreshauptversammlung der FFW Loibiling-Katzbach Nachhilfe in Latein und übersetzt das Motto des Gründungsfestes „Fünf Tage wach“ in die Sprache der alten Römer. Anzahl der Mitglieder durchbricht die 400er Marke.

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Mit Blick auf das bevorstehende 150-jährige Gründungsfest vom 29. Juni bis 3. Juli in diesem Sommer, zeichnete die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach ein Stimmungsbild, das nicht besser sein könnte.

233 in Einsätzen und 487 Stunden für Übungen ehrenamtlich zum Schutz der Bürger geopfert

Nachdem Johannes Traurig als Vorsitzender des Vereins die Versammlung im Gasthaus Hauser auf der Haid bei Pitzling mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder, sowie der vielen Ehrengäste eröffnet hatte, legte Kommandant Martin Schoplocher im Rahmen der offiziellen Dienstversammlung einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten im vergangenen Jahr ab. Dabei leisteten die ehrenamtlich tätigen Kameraden in 23 Einsätzen insgesamt 233 Stunden an wertvoller Arbeit zum Schutz der Bürger im Kreisinspektionsbereich 3. Für den ausreichenden Schutz der Feuerwehrdienstleistenden in nicht nur brenzligen Situationen, gibt es für Schoplocher nur ein Rezept. In den zurückliegenden 23 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen konnte anhand theoretischer und praktischer Übungseinheiten die dafür erforderliche Routine erlernt und auf aktuellem Stand gehalten werden. Insgesamt haben die 251 Teilnehmer über das Jahr verteilt, 487 Stunden ihrer Freizeit geopfert.

Mit 40 Aktiven personell bestens aufgestellt

Auch personell ist die Wehr gut gerüstet. Zum Jahreswechsel konnten 40 Aktive gemeldet werden. Zum Bedauern des Kommandanten befindet sich mit Maria Laubmeier nur eine Feuerwehrfrau darunter, aber mit Blick auf den Nachwuchs in der Jugend sei es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese Quote verbessern würde. Besonders freuen konnten sich an diesem Abend Dominik Ertl, Stefan Simmet, Florian und Johannes Traurig, Johannes Allescher, Matthias Roiger, Volker Skibba und Stefan Vachal, denn die beiden Kommandanten beförderten die Kameraden in den Rang eines Oberfeuerwehrmannes. Stephan Pfeilschifter wurde der Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann verliehen.

Die beförderten Ka-meraden mit der Feuerwehrführung, den Vereinsvorständen und Ehrengästen
Die beförderten Kameraden mit der Feuerwehrführung, den Vereinsvorständen und Ehrengästen
Umzug steht bevor

Einen ausdrücklichen Dank richtete Kommandant Schoplocher an die Stadt Cham. Beispielhaft ist für ihn die Unterstützung durch den ersten Bürgermeister Martin Stoiber und Sepp Boxhorn. Neben den zahlreichen Beschaffungen durch die Kommune in punkto Ausrüstung, steht mit dem anstehenden Baubeginn des Gerätehausumbaus im Jahr 2023 ein besonderer Meilenstein auf der Agenda. Noch vor dem Gründungsfest soll mit dem Teilabbruch begonnen werden, um dann Mitte Juli mit dem Neubau der neuen Gerätehalle loslegen zu können. Für das notwendige Ausweichquartier sei bereits gesorgt und in diesem Zusammenhang warb Schoplocher unter den Anwesenden um tatkräftige Unterstützung beim Umzug.

Maria Laubmeier, Michael Haller und Johannes Traurig bei der Verleihung der Vereinsdienstnadel
Maria Laubmeier, Michael Haller und Johannes Traurig bei der Verleihung der Vereinsdienstnadel

Hervorragende Zahlen konnte auch Johannes Kirzinger als Verantwortlicher bei der Jugendfeuerwehr vermelden. Sind Frauen bei den Aktiven noch in der Unterzahl, fällt die Bilanz hinsichtlich der Frauenquote mit neun Mädchen und 8 Buben beim Nachwuchs zwischen 12 bis 18 Jahren wesentlich besser aus. Nach Kirzinger trägt die kollegiale Unterstützung durch seinen Stellvertreter Stefan Simmet besonders dazu bei, dass sich die Übungen der Jugendfeuerwehr immer größerer Beliebtheit erfreuen. Der Zulauf an 7 neuen Mitgliedern, die zahlreichen Abschlüsse in der Modularen Truppmannausbildung und der Übertritt von drei Jugendlichen in den aktiven Dienst zeugen von einer durchwegs gelungenen Nachwuchsförderung.

Vereinsvorstand Johannes Traurig steckt Michael Simml die Verdienstnadel in Bronze an
Vereinsvorstand Johannes Traurig steckt Michael Simml die Verdienstnadel in Bronze an

Das gleiche Bild von erfolgreicher Jugendarbeit, konnte stellvertretend für das vierköpfige Leitungsteam, Katrin Pusl mit ihrem Bericht über die Kinderfeuerwehr zeichnen. Noch während der Coronazeit gegründet und vom Kreisbrandrat Mike Stahl als symbolhaftes Zeichen des Aufbruchs tituliert, gehören aktuell 22 Kinder von 6-12 Jahren, dem Kreise der jüngsten Mitglieder an. Besondere Highlights im Programm der diesjährigen Brandschutzerziehung war der Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und der Erwerb des ersten Abzeichens der sogenannten Kinderflamme. Andreas Richter, selbst aktives Mitglied der Wehr, wird zukünftig als Betreuer bei den vielen Events mit seinen 25 Jahren Diensterfahrung unterstützen.

Kreisbrandmeister Hans Hochmuth informiert über aktuelle Themen im Inspektionsbereich
Kreisbrandmeister Hans Hochmuth informiert über aktuelle Themen im Inspektionsbereich

Zum Ende der amtlichen Dienstversammlung gaben Markus Wanninger für das Ressort Atemschutz und Bernhard Wagner als Gerätewart noch einen ausführlichen Einblick über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr.

400er Marke geknackt!

Ein Rekord in der Historie des Vereins hat sich bei der Anzahl der Mitglieder eingestellt. Das Durchbrechen der vierhunderter Marke nahmen die Vereinsvorsitzenden Johannes Traurig und Michael Haller zum Anlass, dass vierhundertste Neumitglied persönlich im Rahmen der Versammlung willkommen zu heißen. Da es sich dabei jedoch um die beiden Zwillinge Karin und Corinna Allescher handelte, stellte sich dieses Unterfangen für Traurig schwieriger heraus als anfangs gedacht. Kurzerhand wurden einfach beide unter großem Applaus aufgenommen und mit einem kleinen Präsent beschenkt. Durch die Vielzahl an jungen Neuzugängen, konnte entgegen dem allgemeinen demographischen Wandel das Durchschnittsalter zum wiederholten Mal in Folge auf 41 gesenkt werden.

Zweiter Bürgermeister Walter Dendorfer lobte die Leistungen der Ortsfeuerwehr
Zweiter Bürgermeister Walter Dendorfer lobte die Leistungen der Ortsfeuerwehr
Schatzmeister leisten hervorragende Arbeit

Glaubt man den Ausführungen des Festleiters vom 150-jährigen Gründungsfest, Reinhard Rädlinger, könnten die Feierlichkeiten in Kürze starten. Die notwendigen Vorbereitungen seien weitestgehend abgeschlossen und dabei dankte er allen Beteiligten für ihr Engagement. Vor allem in Zeiten großer Feste spielen die Kassiere eine tragende Rolle. Michael Simml gab den Anwesenden einen detaillierten Bericht über das Soll und Haben des Vereins. Durch die Bescheinigung der ordnungsgemäßen Führung durch die Kassenprüfer, war die einstimmige Entlastung der beiden Schatzmeister reine Formsache.

Stadtrat Sepp Blaha beim Grußwort
Stadtrat Sepp Blaha beim Grußwort

Zum Ende der Versammlung folgten die Grußworte der vielen Ehrengäste. Altbürgermeister Leo Hackenspiel überraschte dabei die Zuhörer mit einer kurzen Nachhilfe in Latein und übersetzte spontan das Motto des Gründungsfestes „Fünf Tage wach“ in die Sprache der alten Römer: „Quinque dies expergiscimini“.

Altbürgermeister Leo Hackenspiel gab bei seinem Grußwort Nachhilfe in Latein
Altbürgermeister Leo Hackenspiel gab bei seinem Grußwort Nachhilfe in Latein
Ein von den Leistungen der Kameraden sichtlich begeisterter erster Bürgermeister Martin Stoiber
Ein von den Leistungen der Kameraden sichtlich begeisterter erster Bürgermeister Martin Stoiber
Ehrungen

10 Jahre aktiver Dienst:

Dominik Ertl

Michael Popp

Johannes Traurig

Florian Traurig

25 Jahre aktiver Dienst:

Stephan Pfeilschifter

30 Jahre aktiver Dienst:

Horst Löffler

40 Jahre aktiver Dienst:

Manfred Groitl

Michael Roider

Termine 2023

15. April Patenbitten in Willmering

29. April Fototermin für Fest

30. April Maibaumaufstellen

13. Mai Ersatztermin Festfoto

28. Mai Festbesuch in Höhof

4. Juni Festbesuch in Mitterdorf

11. Juni Festbesuch in Obernried

18. Juni Festbesuch in Pemfling

29. Juni bis 3. Juli Gründungsfest

6. August Teilnahme am Volksfestumzug

15. August Wallfahrt nach Streicherröhren

16. September Festabschluss

Die genauen Uhrzeiten werden noch frühzeitig bekannt gegeben.

 

 

 

Ehrungen für 25 und 40 Jahre Aktiven Dienst

Als Ausdruck der Wertschätzung lud der Landkreis Cham verdiente Kameradinnen und Kameraden des Inspektionsbereichs Cham am 28.02.2023 in das Kolpinghaus Cham zu einem Ehrenabend ein.

Neben Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeistern Hans Hochmuth und Thomas Wittmann waren auch die Bürgermeister der Stadt Cham und der Gemeinden Willmering und Pemfling, sowie Kommandanten und Vorstände der Einladung gefolgt, um der Verleihung der staatlichen Ehrenzeichen beizuwohnen. Musikalisch wurde der Abend durch die Landkreismusikschule, welche zwischen den Grußworten ihre Stücke präsentierten.

Der stellvertretende Landrat Markus Müller lobte in seiner Ansprache das Engagement und Durchhaltevermögen. Über viele Jahre aktiven Dienst und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung zu leisten sei keine Selbstverständlichkeit und verdiene höchsten Respekt, so Müller. Er selbst beteiligt sich aktiv an Übungen und Einsätzen seiner Heimatwehr Neukirchen. Er freute sich besonders, in Vertretung des Innenministers diese Ehrung überreichen zu dürfen und dankte den Anwesenden für die vielen geleisteten Stunden.

Auch Kreisbrandrat Michael Stahl hob den Wert der ehrenamtlichen Arbeit hervor. Die Aktiven in den Feuerwehren leisten tagtäglich einen großen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft. Auch belastende Einsätze und Schicksalsschläge der Betroffenen gehören zum Feuerwehralltag und müssen von den Feuerwehrdienstleistenden verarbeitet werden. Aber auch schöne Momente, Festlichkeiten und Kameradschaft gehören dazu, resümierte Stahl. Er selbst sei stolz auf jeden Einzelnen in „seinen“ 190 Wehren. Die Feuerwehr stellt in vielen Dörfern und Gemeinden einen gesellschaftlichen Mittelpunkt dar und sei unverzichtbar.

Bevor es zu den Ehrungen ging, begrüßte der Bürgermeister der Stadt Cham, Martin Stoiber, die anwesenden Gäste. Er schloss sich den dankenden Worten seiner Vorredner an, es freue ihn besonders bei diesem besonderen Ereignis teilnehmen zu dürfen. Er dankte auch den Führungskräften des Landkreis und in den Feuerwehren, die den Kommunen vieles erleichtern und bei Fragen rund um das Feuerwehrwesen stets ein offenes Ohr haben.

Im Anschluss wurden die Ehrenzeichen in Silber für 25-Jahre und in Gold für 40-Jahre aktiven Feuerwehrdienst durch den stellv. Landrat Markus Müller, KBR Michael Stahl und den jeweiligen Bürgermeistern verliehen. Müller verlas für jeden Kameraden und jede Kameradin eine kurze Laudatio über die bisherigen Leistungen, Lehrgänge und übernommene Ämter, ehe das Ehrenkreuz an die Uniform angesteckt und eine Urkunde verliehen wurde. Bei einem gemeinsamen Abendessen und kurzweiligen Gesprächen lies man den Abend ausklingen.

Aus unseren Reihen wurden geehrt:

Für 25 Jahre:
Reinhard Rädlinger

Stefan Hamperl
Stephan Pfeilschifter
Für 40 Jahre:
Manfred Groitl
Michael Roider