Erstellt von Sebastian Stelzer

B1 Kleinbrand im Freien

Am Donnerstagabend wurden wir zu einem Kleinbrand im Freien in unserem Schutzbereich alarmiert. Gemäß dem Stichwort B1 Brand im Freien rückte neben der Feuerwehr Katzberg und dem KBM Cham-Land 3/3, LF8/6 aus.
Passanten stellten neben der Hauptstraße einen Kleinbrand fest und tätigten den Notruf. Durch vorbildhaftes Handeln der Passanten vor Ort konnte der Kleinbrand bereits vor unserem Eintreffen gelöscht werden. GW-L1 blieb am Gerätehaus und die Feuerwehr Katzberg konnte die Alarmfahrt abbrechen. LF8/6 kontrollierte die Einsatzstelle abschließend mit der Wärmebildkamera. Einsatzende nach rund 15 Minuten.

Letzte Übung im Jahr 2025

Am Montag, den 15. Dezember 2025 fand die letzte Übung des Jahres statt. Die Übung begann pünktlich am Abend und wurde von Kommandant Martin Schoplocher eröffnet. Er betonte die Bedeutung regelmäßiger Übungen für die Einsatzbereitschaft und wies darauf hin, dass die heutige Einheit vor allem der praktischen Arbeit mit neuen Geräten dienen sollte.
Im Anschluss übernahm Übungsleiter Michel Popp die Leitung und stellte die neuen Geräte vor, die im Zuge der Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs LF10 bereits frühzeitig eingetroffen sind. Dazu gehören ein Winkelschleifer, ein Akku-Trennschleifer, ein Kombibohrhammer, eine Akkukettensäge, sowie eine Säbelsäge. Michel Popp erklärte die technischen Eigenschaften der Geräte, deren Einsatzmöglichkeiten und die Sicherheitsaspekte, die bei der Handhabung zu beachten sind. Ziel war es, den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben sich mit den neuen Werkzeugen vertraut zu machen, um im Einsatzfall sicher und effizient arbeiten zu können.
Nach der theoretischen Einführung erfolgte die praktische Umsetzung. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt um an verschiedenen Stationen die Geräte auszuprobieren. Michel Popp übernahm die Station mit der Säbelsäge, Markus Wanninger leitete die Station für den Akku-Trennschleifer und Sebastian Stelzer betreute die Station für den Winkelschleifer. An jeder Station wurden unterschiedliche Materialien wie Metall, Holz und Kunststoff bearbeitet um die Vielseitigkeit der Geräte zu demonstrieren. Dabei kamen verschiedene Blätter und Trennscheiben zum Einsatz, sodass die Kameraden die Unterschiede in Schnittführung und Materialbearbeitung kennenlernen konnten.
Während der Übung wurde großer Wert auf die richtige Handhabung und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften gelegt. Die Teilnehmer hatten ausreichend Zeit, die Geräte selbst zu bedienen und Fragen zu stellen. Die praktische Arbeit erwies sich als sehr lehrreich, da viele Kameraden die neuen Werkzeuge zum ersten Mal in der Hand hielten und deren Leistungsfähigkeit direkt erleben konnten.
Nach etwa eineinhalb Stunden wurde die Übung beendet. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und bei den Ausbildern für die Vorbereitung der Stationen. Mit dieser Übung endete das Übungsjahr 2025 erfolgreich. Die Feuerwehr blickt auf ein Jahr mit vielen lehrreichen Einheiten zurück und ist für die kommenden Einsätze gut gerüstet.

Christbaumsammelaktion

Um den Christbaumkauf zu erleichtern, kümmern wir uns um die Frage : Wo und wie entsorgt man den Baum nach Weihnachten?
Am Samstag, den 10.01.2026 führt die Jugendfeuerwehr Loibling-Katzbach zum zweiten mal eine Christbaum-Sammelaktion durch.

Anmeldungen finden wie folgt statt:

Den Christbaum holt an der Grundstücksgrenze die Jugendfeuerwehr gegen einen Mindestbeitrag von 5€ pro Baum bei Dir ab (gerne auch mehr :D). Dieser Betrag kommt in die Kasse der Jugendfeuerwehr und somit der Jugendarbeit deiner Feuerwehr zugute.

Anmeldeschluss ist der 08.01.2026

UVV Übung

Am Freitag den 21.11. fand im Gerätehaus eine umfassende UVV-Übung statt, die traditionell gemeinsam mit den Mitgliedern der UG-ÖEL durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war die Auffrischung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV), sowie die Sensibilisierung aller Teilnehmer für mögliche Gefahren im Einsatzablauf. Neben der aktiven Mannschaft waren auch die Atemschutzgeräteträger eingebunden die zeitgleich eine spezielle UVV-Schulung erhielten. Übungsleiter Markus Wanninger leitete die Veranstaltung.
Zu Beginn der Übung wurde eine kurze Präsentation vorgestellt, bevor im Anschluss die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt wurden um praxisnah verschiedene Themen zu erarbeiten. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit den Gefahren auf dem Weg zum Einsatz, wobei insbesondere Aspekte wie Straßenverkehr und Witterungseinflüsse diskutiert wurden. Die zweite Gruppe analysierte die Risiken beim Ausrücken aus dem Gerätehaus. Hier standen die sichere Fahrzeugbewegung, das Verhalten im Hofbereich, sowie die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften im Vordergrund. Die dritte Gruppe widmete sich den Gefahren beim Einrücken nach dem Einsatz und der Prävention. Dabei wurden Punkte wie das sichere Abstellen der Fahrzeuge, die Reinigung und Kontrolle der Ausrüstung, sowie die Vermeidung von Unfällen im Gerätehaus behandelt.
Während die Gruppen ihre Themen bearbeiteten erfolgte parallel die UVV-Schulung für die Atemschutzgeräteträger. Durch die parallele Durchführung konnte die Zeit effizient genutzt und alle relevanten Inhalte vermittelt werden.
Nach Abschluss der Gruppenarbeiten versammelten sich alle Teilnehmer in der Fahrzeughalle. Dort wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Besprechung bot Gelegenheit offene Fragen zu klären und Erfahrungen auszutauschen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der präventiven Maßnahmen um Unfälle im Einsatz und im Gerätehaus zu vermeiden.
Die Übung endete mit einer kameradschaftlichen Brotzeit die den Teilnehmern Gelegenheit bot, das Erarbeitete in entspannter Atmosphäre nachzubesprechen und die Gemeinschaft zu stärken. Insgesamt wurde die Übung als sehr erfolgreich bewertet, da sie nicht nur theoretisches Wissen auffrischte, sondern auch praktische Aspekte und den Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten förderte.

B3 Rauchentwicklung im Gebäude

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Cham und Katzberg zu einer Rauchentwicklung im Gebäude nach Cham-West alarmiert. Gemäß dem Alarmstichwort B3 Rauchentwicklung im Gebäude rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Bereits bei der Anfahrt wird den anrückenden Kräften ein Bereitstellungsraum zugewiesen. Nachdem die Drehleiter das Gebäude von oben und ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Cham das Gebäude von innen kontrolliert hat und keinerlei Auffälligkeiten festgestellt werden konnten wurde der Einsatz beendet. Wir konnten den Bereitstellungsraum verlassen und beide Fahrzeuge rückten nach rund 30 Minuten wieder ein.

Jugendwissenstest 2025

Am vergangenen Mittwoch fand der Jugendwissenstest im KBM-Bereich 3/3 statt. Insgesamt nahmen 101 Teilnehmer aus dem gesamten Bereich teil.
Die Jugendwarte Sebastian Stelzer und Stefan Simmet machten sich mit 13 motivierten Jugendlichen auf den Weg nach Pemfling zur Veranstaltung.
Die Eröffnung übernahm der Inspektionsjugendwart Kai Vieth, bevor es in den theoretischen Teil ging. Hier stand das Thema Erste Hilfe im Mittelpunkt.
Im praktischen Teil mussten die Teilnehmer ihr Wissen in verschiedenen Stufen unter Beweis stellen:
• Stufe 1: Notruf absetzen
• Stufe 2 & 3: Stabile Seitenlage
• Stufe 4 – 6: Schock bekämpfen
Nach erfolgreich absolvierten Aufgaben erfolgte der Abschluss mit der Übergabe der Abzeichen und Urkunden durch Kai Vieth, KBM Hans Hochmuth und Kreisjugendwart Christian Miefanger.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte erneut, wie wichtig fundiertes Wissen in der Ersten Hilfe für die Jugendfeuerwehr ist.

THL1 VU mit PKW

Am Mittwoch Abend gegen 17:30 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall in unserem Schutzbereich alarmiert. In der Ortsmitte kam es zu einem Auffahrunfall zwischen 2 PKW.
Alarmiert nach dem Stichwort: THL1 VU mit PKW, rücken wir mit LF8/6 und GW-L1 aus.

Vor Ort erkundet der Einsatzleiter die Lage und eine halbseitige Sperrung der Straße wurde eingerichtet. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden beide PKW auf einen Parkplatz begleitet, die Straße von auslaufenden Betriebsstoffen und Trümmern gereinigt. Somit kann die Einsatzstelle nach rund einer halben Stunde an die Polizei übergeben werden.

Stationsausbildung

Am Montagabend trafen sich unsere Aktiven unter der Leitung des 1. Kommandanten Martin Schoplocher. Zu Beginn erhielten die Teilnehmer einen theoretischen Teil zu den Themen „Vierteilige Steckleiter“, „Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten“, sowie „Verkehrsabsicherung“.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe arbeitete unter der Leitung von Martin Schoplocher mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6. Hier lag der Schwerpunkt auf dem Umgang mit der Steckleiter. Beübt wurde das Anleitern am Gebäude, sowie dem Aufbau der Leiter in beengten Räumen.
Die zweite Gruppe wurde von dem 2. Kommandanten Benjamin Kreitinger geführt und nutzte den GW-L1, sowie den ELW 2. In dieser Gruppe wurde die Wasserentnahme mit dem Rollwagen TS aus dem Unterflurhydranten geübt und zusätzlich die Verkehrsabsicherung an der Einsatzstelle durchgeführt.
Die Übung verlief planmäßig und bot allen Teilnehmern die Möglichkeit ihre theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden und die Zusammenarbeit im Einsatz zu vertiefen.

Übungsabend Wasserförderung

Am Montagabend, den 20. Oktober fand unter der Leitung von Übungsleiter Reinhard Rädlinger ein praxisorientierter Übungsabend statt. Ziel der Übung war, die Vertiefung der Kenntnisse im Bereich Wasserförderung über lange Wegstrecken, sowie die Zusammenarbeit mit benachbarten Feuerwehren.

Nach einem kurzen Theorieteil im Gerätehaus, in dem die Übungsziele und der Ablauf vorgestellt wurde, begaben sich die Einsatzkräfte mit LF8/6, GW-L1 und dem TSF der FF Pitzling nach Ponholzmühle, dem Ort der praktischen Übung.

Die Wasserentnahme erfolgte aus dem Holderbach durch die FF Pitzling. Da der natürliche Wasserstand nicht ausreichte wurde der Bach angestaut, um eine ausreichende Menge Wasser für die Übung entnehmen zu können. Diese Maßnahme erforderte präzise Abstimmung und sorgte für realitätsnahe Bedingungen.

Die Weiterleitung des Wassers erfolgte über dem GW-L1 mit dem Rollwagen TS. Zusätzlich kam ein Rollwagen Beleuchtung zum Einsatz, um die Einsatzstelle auch bei einsetzender Dunkelheit optimal auszuleuchten. Die Wasserabgabe wurde durch das LF 8/6 durchgeführt.

Insgesamt wurde eine Schlauchstrecke von rund 500 Metern verlegt, was eine koordinierte Zusammenarbeit und gute Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten erforderte. Die Übung bot somit eine hervorragende Gelegenheit, die Abläufe bei der Wasserförderung über lange Wegstrecken zu trainieren und die Technik unter realistischen Bedingungen zu erproben.

Nach Abschluss der praktischen Übung trafen sich alle Beteiligten zur Abschlussbesprechung im Gerätehaus Cham. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich ausdrücklich bei Übungsleiter Reinhard Rädlinger für die Organisation, sowie bei der Feuerwehr Pitzling für die engagierte Teilnahme und die gute Zusammenarbeit.

Den Ausklang fand der Übungsabend bei einer gemeinsamen Brotzeit im Gerätehaus, die Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch und zur Nachbesprechung bot.