Tag: Einsatzübung

Einsatzübung B4 Brand Industriehalle bei der Firma Grupor in Katzbach

Am Samstag, den 28. Juni 2026, fand bei hochsommerlichen Temperaturen ab 9:00 Uhr eine groß angelegte Einsatzübung bei der Firma Grupor in Katzbach statt. Übungsannahme war ein Brand der Alarmstufe B4 in einem Industriebetrieb mit mehreren vermissten Personen.

Bereits zu Beginn der Übung wurde aufgrund der starken Hitze für alle eingesetzten Kräfte eine Anzugserleichterung angeordnet, um die Belastung für die Einsatzkräfte möglichst gering zu halten.

Nach der Alarmierung rückten alle alarmierten Kräfte aus. Das LF 8/6 sowie der GW-L1 war gemeinsam mit der Feuerwehr Katzberg ersteintreffend am Übungsobjekt. Weitere nachrückende Einheiten sammelten sich im eingerichteten Bereitstellungsraum.

Der Erstangriff wurde durch je einen Atemschutztrupp aus Katzbach und Katzberg durchgeführt. Insgesamt wurden fünf vermisste Personen im Gebäude angenommen, welche im Rahmen eines intensiven Innenangriffs gesucht und gerettet werden mussten. Die Feuerwehr Willmering stellte dabei den notwendigen Sicherungstrupp.

Die Einsatzleitung übernahm Kommandant Martin Schoplocher. Zur besseren Übersichtlichkeit und Koordination wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte gegliedert, unter anderem für die Vermisstensuche im Innenangriff.

Bereits frühzeitig errichtete der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Cham die Führungsunterstützung vor Ort und unterstützte den Einsatzleiter bei der Koordination der umfassenden Maßnahmen. Nach dem Eintreffen der UG-ÖEL Katzbach und dem Aufbau ihrer technischen Ausstattung übernahm diese im weiteren Verlauf die Führungsunterstützung und Dokumentation des Einsatzes vollständig.

Zur Brandbekämpfung kam unter anderem die Drehleiter der Feuerwehr Cham zum Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde über eine Zisterne die sich auf dem Gelände befand, durch die Feuerwehren Rhanwalting und Großbergerdorf sichergestellt. Zusätzlich wurde durch den Schlauchwagenzug des KBI Bereich Cham eine rund 800 Meter lange Förderleitung aus dem Katzbach errichtet.

Parallel zu den Einsatzmaßnahmen wurde durch die Organisatoren ein besonderer Fokus auf die Versorgung der Einsatzkräfte gelegt. Mithilfe eines von der Firma Grupor bereitgestellten Golfkart konnten alle an der Übung beteiligten Kräfte während des gesamten Übungsverlaufs mit Getränken versorgt werden – was bei den hohen Temperaturen eine große Unterstützung darstellte.

Auch das LUF60 der Feuerwehr Mitterdorf kam im Übungsverlauf zum Einsatz.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren: Katzbach, Katzberg, Willmering, Cham, Rhanwalting, Großbergerdorf, Mitterdorf sowie der Schlauchwagenzug des Landkreises Cham (Chamerau, Pinzing, Pitzling, Schachendorf, Penting) sowie die UG-ÖEL Katzbach. Die Zugführung übernahm KBM Bierl. Beobachtet wurde die Übung von KBI Greil sowie den KBM Engl und Hochmuth.

Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In der anschließenden Abschlussbesprechung dankten Einsatzleiter Martin Schoplocher sowie die Übungsbeobachter allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Grupor für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie die hervorragende Unterstützung während der Übung. Herr Mayerhofer kündigte im Rahmen der Nachbesprechung zudem eine Spende an alle teilnehmenden Feuerwehren an – hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott. Als kleines Dankeschön für die Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsobjekts überreichtem wir Herrn Mayerhofer eine Figur des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr – als Zeichen der Anerkennung für die gute Zusammenarbeit.

 

 

 

Übungsabend Vegetationsbrandbekämpfung

Am gestrigen Abend begann um 19:00 Uhr eine Einsatzübung unter der Leitung von Johannes und Werner Allescher.
Angenommen wurde folgendes Szenario: Ein Brand auf einer Freifläche drohte auf eine angrenzende Scheune überzugreifen. Das LF 8/6 war zu Beginn der Übung noch bei einem anderen Einsatz gebunden und konnte daher nicht sofort ausrücken.
Zunächst rückte der GW-L1 zur Einsatzstelle aus und bereitete die Wasserversorgung soweit vor bis das LF 8/6 eintraf. Dieses diente anschließend zur Einspeisung und Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Kurz darauf traf auch das LF 8/6 ein. Die Besatzung errichtete zwischen der brennenden Freifläche und der gefährdeten Scheune eine Riegelstellung um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Parallel dazu baute die Mannschaft des GW-L1 mit dem Rollwagen Vegetationsbrand einen weiteren Löschangriff auf. Durch das koordinierte Vorgehen beider Fahrzeugbesatzungen konnte die angenommene Lage erfolgreich abgearbeitet werden.
Das Fazit der Übung fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte, sowie die effiziente Nutzung der vorhandenen Ausrüstung.
Die Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger dankten den Übungsleitern Johannes und Werner Allescher für die Vorbereitung und Durchführung der realitätsnahen Übung.
Im Anschluss wurden sämtliche Gerätschaften des Rollwagens Vegetationsbrand besichtigt und von den Teilnehmern ausprobiert. Nach dem gemeinsamen Austausch rückten die Einsatzkräfte wieder ein und bestückten die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz neu.

 

 

 

Einsatzübung THL

Am Montag fand auf dem Gelände der Firma Auto Schießl in Wackerling eine realitätsnahe Einsatzübung zum Stichwort THL 1 – Verkehrsunfall mit PKW statt. Ziel der Übung war es, einen möglichst einsatznahen Ablauf darzustellen und die Zusammenarbeit der eingesetzten Einheiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Als Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem ein PKW verunfallt war und beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite lag.

Alarmiert und an der Übung beteiligt waren das LF 8/6, der GW L1 sowie der ELW 2. Die Übungsleitung übernahm Sebastian Stelzer, während die Einsatzleitung bei der Übung in den Händen von Kommandant Martin Schoplocher lag. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte eine strukturierte Lageerkundung sowie die Absicherung der Unfallstelle.

Bei der ersten Erkundung wurde zunächst eine verletzte Person im Fahrzeug festgestellt, die aufgrund der Lage des PKW nicht selbstständig aussteigen konnte. Ein im Fahrzeuginnenraum entdeckter Kindersitz ließ auf eine weitere beteiligte Person schließen. Daraufhin wurde umgehend die nähere Umgebung systematisch abgesucht. Diese Maßnahme führte zum Auffinden einer zweiten verletzten Person außerhalb des Fahrzeugs, die ebenfalls betreut werden musste.

Zusätzlich wurde während der Erkundung eine Gasflasche im Fahrzeug festgestellt, wodurch sich eine besondere Gefahrenlage ergab. Die Einsatzkräfte reagierten entsprechend umsichtig und berücksichtigten diese Gefahr bei den weiteren Maßnahmen. Die Absicherung und das sichere Vorgehen standen dabei stets im Vordergrund.

Die Rettung der im Fahrzeug eingeschlossenen Person erfolgte patientenschonend über die Heckklappenöffnung mithilfe eines Spineboards. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf eine ruhige, koordinierte Rettung und eine möglichst geringe Belastung für die verletzte Person gelegt. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung, Mannschaft und den einzelnen Trupps verlief dabei vorbildlich.

Nach Abschluss der eigentlichen Einsatzübung nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, weitere technische Rettungsmaßnahmen zu üben. Verschiedene Rettungsgeräte wie Winkelschleifer und Säbelsäge wurden praktisch eingesetzt. Unter anderem wurde das Öffnen des Fahrzeugdaches trainiert, um alternative Rettungswege darzustellen und den sicheren Umgang mit den Geräten weiter zu festigen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In einer anschließenden Abschlussbesprechung wurden der Übungsverlauf sowie positive Aspekte und mögliche Verbesserungspunkte gemeinsam besprochen. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich dabei ausdrücklich beim Übungsleiter Sebastian Stelzer für die gute Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie besonders bei der Firma Auto Schießl für die Unterstützung und die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.

Den gelungenen Übungsabend ließ man im Anschluss bei einer gemeinsamen Brotzeit in gemütlicher Runde ausklingen, wobei der kameradschaftliche Austausch nicht zu kurz kam.

 

Einsatzübung Brandbekämpfung

Im derzeit leerstehenden Altenheim St. Michael, das aktuell von den Feuerwehren im Stadtgebiet Cham als Übungsobjekt genutzt wird, fand eine realitätsnahe Einsatzübung statt. Als Übungslage wurde ein Zimmerbrand mit zwei vermissten Personen angenommen. Nach Auslösung der Übung rückten der ELW2, der GW-L1, sowie das LF8/6 zum Objekt aus.
Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein um die vermissten Personen aufzufinden und den angenommenen Brandherd zu lokalisieren. Die Wasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Um einen weiteren Zugangs- und Rettungsweg zu schaffen wurde eine vierteilige Steckleiter am Gebäude angelegt. Ein Überdrucklüfter wurde zunächst bereitgestellt und nach Abschluss der Innenmaßnahmen zur Belüftung der betroffenen Räume in Betrieb genommen.
Die Übung verlief zügig, strukturiert und ohne besondere Vorkommnisse. Die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger zeigten sich mit dem Ablauf, der Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte, sowie der effektiven Nutzung des leerstehenden Übungsobjekts sehr zufrieden.

Einsatzübung

Am vergangenen Montagabend trafen sich unsere Aktiven zu einer Einsatzübung. Unter der Leitung von Markus Wanninger wurde ein realitätsnahes Einsatzszenario vorbereitet, das sowohl die taktische Koordination als auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte forderte.
Die angenommene Lage: Ein Brand in einem Nebengebäude auf einem landwirtschaftlichen Anwesen – mit einer vermissten Person im Gebäude. LF 8/6 und GW-L1 rückten zur Einsatzstelle aus. Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus, um unmittelbar nach dem Eintreffen mit der Personensuche beginnen zu können.
Nach der Erkundung durch den Gruppenführer wurde die Suche im stark verrauchten Gebäude eingeleitet. Parallel dazu stellte der GW-L1 die Wasserversorgung sicher, um einen kontinuierlichen Löschangriff zu gewährleisten. Da sich die Rauchentwicklung und der Brand auch auf angrenzende Garagen ausbreitete, entschied der Gruppenführer, einen zweiten Atemschutztrupp auszurüsten, um auch diese Bereiche systematisch zu kontrollieren und abzulöschen.
Der Lüfter wurde in Stellung gebracht und später gezielt eingesetzt, um die Sichtverhältnisse für die eingesetzten Trupps zu verbessern und die Suche zu erleichtern. Die vermisste Person konnte schließlich zügig erfolgreich gefunden und gerettet werden – ein voller Erfolg für alle Beteiligten.
Im Anschluss an die Übung bedankte sich Kommandant Martin Schoplocher bei Markus Wanninger für die Organisation, sowie beim „Brandleider“ für die realistische Darstellung des Szenarios. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und lobte das engagierte und professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte.

Einweisung und Einsatzübung

Am Montagabend trafen sich die Aktiven zur Einweisung und Einsatzübung. 2. Kommandant Benjamin Kreitinger übernahm die Einweisung aller Aktiven in den Neubau am Gerätehaus.
Vor Kurzem wurde der Bauabschnitt 1 abgeschlossen und wir konnten mit den beiden Fahrzeugen LF8/6 und GW-L1 in die neue Fahrzeughalle umziehen. Ebenfalls wurden im Obergeschoss die neuen Räume bezogen, die als Büro, Kleiderkammer und provisorischen Schulungsraum genutzt werden.
So wurden alle Aktiven durch den neu angebauten Teil geführt und mit den verschiedenen neuen Techniken vertraut gemacht.
Nach dem Abschluss der Einweisung besetzte man LF8/6 und GW-L1. Nach einer Einsatzmeldung durch die Übungsleitstelle die wie folgt lautete: Brand einer Papierpresse in Katzbach beim EDEKA Allescher.
Infolge dessen rückten beide Fahrzeuge aus. LF8/6 wurde bereits von einem Einweiser abgefangen, der allerdings die Übungslage weit aus dramatischer schilderte, denn es seien 2 Kinder im Bereich des Brandes vermisst.
Sofort rüstete sich ein Trupp unter schwerem Atemschutz aus und begab sich direkt zur Personenrettung. Parallel wurde ein Löschangriff mit 2 C-Rohren aufgebaut.
GW-L1 fuhr oberhalb des Brandobjekts an und baute eine Löschwasserversorgung vom Unterflurhydranten auf.
Die vermissten Personen wurden gefunden und gezielt von ausgebildetem Personal betreut. Der fiktive Brand wurde gelöscht und das Übungsziel war erreicht.
Bei der Nachbesprechung der Übung zeigten sich die beiden Kommandanten und die Gruppenführer der Fahrzeuge sehr zufrieden vom Übungsablauf.
Übungsende nach rund einer Stunde.

 

Einsatzübung Jugendgruppe

Am späten Samstagnachmittag traf sich die Jugendgruppe zu einer Einsatzübung.
Jugendwart Sebastian Stelzer eröffnete die Übung mit einem kurzen Theorieteil, indem das Vorgehen bei einem Einsatz erläutert wurde. Im Anschluss fuhr man mit dem LF8/6 vor die neue Fahrzeughalle. Dort wurde ein Flächenbrand angenommen und dabei der Vorplatz vom Baustellendreck befreit. Mit 3 vorgenommenen C-Strahlrohren bekämpfte man den fiktiven Brand. Nach rund einer Stunde Einsatzübung wurden die vorgenommenen Gerätschaften zurückgebaut und das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht.
Nach der abgeschlossenen Übung bereitete der stellvertretende Jugendwart noch eine Brotzeit am Grill vor und man lies den Abend noch gemütlich ausklingen.
Übungsende nach rund 3 Stunden.

Einsatzübung

Am Montagabend fand eine Einsatzübung in unserem Schutzbereich statt.
Gemeldetes Übungsszenario war ein Gebäudebrand mit mehreren vermissten Personen. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fahren das Objekt an.
Nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde umgehend die Personenrettung veranlasst. Nachdem der Löschangriff aufgebaut war begaben sich 2 Trupps unter schwerem Atemschutz ins Gebäude und begannen mit der Personenrettung.
GW-L1 wurde mit der Aufgabe zur Verkehrsabsicherung und dem Ausleuchten der Einsatzstelle beauftragt. Nach Abschluss dieser Tätigkeiten wurde ein neuer Auftrag, die Brandbekämpfung im rückwärtigen Bereich, befohlen. Ein Zweiter Löschangriff wurde aufgebaut.
Nachdem die vermissten Personen gerettet und der „Brand“ gelöscht war, brachte man den Lüfter noch in Stellung, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen.

Nach Abschluss der Übung bedankte sich Kommandant Martin Schoplocher bei den „Brandleidern“ und bei dem Übungsleiter Markus Wanninger für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung. Zufrieden zeigte sich auch unser Kreisbrandmeister Hans Hochmuth.
Nach einer kurzen Brotzeit am Objekt wurden die verbrauchten Materialien wieder aufgefüllt und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit hergerichtet.
Übungsende nach rund 2 Stunden.