Externes Einsatzmittel: Feuerwehr Großbergerdorf

Mehrere Unwettereinsätze im Schutzbereich

Ein kurzes, aber heftiges Unwetter über dem Landkreis Cham führte auch am Samstag den 30.05 in unserem Einsatzgebiet zu mehreren Einsätzen. Der Erstalarm erfolgte gegen 16:15 Uhr. Insgesamt mussten sechs Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Die erste Meldung betraf mehrere Bäume, die die Fahrbahn der Rötzer Straße blockierten. Noch vor dem Ausrücken ging eine weitere Meldung über einen Baum auf der Fahrbahn in der Loiblinger Straße ein. Daraufhin rückten ELW 2 und LF 8/6 zur Rötzer Straße aus, während der GW-L1 die Einsatzstelle in der Loiblinger Straße übernahm.
Nachdem der Baum in der Loiblinger Straße beseitigt worden war, unterstützte der GW-L1 die Kräfte an der Rötzer Straße. Aufgrund der erheblichen Schäden musste die Straße vollständig gesperrt werden. Leider zeigte sich erneut die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer, die trotz der Sperrung versuchten, die Einsatzstelle zu passieren.
An der Rötzer Straße waren mehrere Bäume entwurzelt worden. Zudem wurden die Leitplanken an mehreren Stellen beschädigt, ebenso der Fahrbahnbelag. Die Besatzung des LF 8/6 übernahm die Beseitigung der Bäume. Dabei wurden die Einsatzkräfte durch einen ortsansässigen Landwirt mit Rückewagen unterstützt. Diese Unterstützung stellte eine enorme Arbeitserleichterung dar und trug maßgeblich zu einer zügigen Abarbeitung der Einsatzstelle bei.
Aufgrund der Schäden an Fahrbahn und Schutzplanken wurde zusätzlich der zuständige Straßenbaulastträger verständigt. Bis zu dessen Eintreffen blieb die Rötzer Straße vollständig gesperrt und durch die Feuerwehr abgesichert.
Noch während der laufenden Arbeiten erfolgte ein weiterer Alarm mit dem Stichwort „Baum auf Schiene“. Der ELW 2 übernahm die Erkundung und meldete einen Baum am Bahnübergang bei der Firma Grupor an der Bahnstrecke Cham–Waldmünchen. Zusätzlich wurden weitere Bäume auf der Bahnstrecke Cham–Schwandorf festgestellt. Insgesamt mussten drei Einsatzstellen im Bereich der beiden Bahnstrecken abgearbeitet werden.
Für die betroffenen Strecken wurde umgehend eine Gleissperrung beantragt. Zur weiteren Beurteilung der Lage und Koordinierung der Maßnahmen kam ebenfalls ein Notfallmanager der Deutschen Bahn an die Einsatzstelle.
Nachdem das LF 8/6 an der Straßensperre in der Rötzer Straße durch die Feuerwehr Großbergerdorf abgelöst worden war, rückte die Besatzung ebenfalls zur Einsatzstelle „Baum auf Schiene“ aus um den GW-L1 zu unterstützen. Der ELW 2 übernahm im Gegenzug die Absicherung der Straßensperre an der Rötzer Straße.
Nach Abschluss der Arbeiten und einer Kontrollfahrt konnten die Einsatzkräfte zunächst wieder das Gerätehaus anfahren. Dort wurden Fahrzeuge und Gerätschaften gereinigt und für weitere Einsätze vorbereitet.
Kurze Zeit später ging jedoch eine erneute telefonische Meldung über einen weiteren Baum auf der Fahrbahn am Oberen Holderbühlweg ein. Das LF 8/6 rückte erneut aus und beseitigte das Hindernis. Auch bei diesem Einsatz konnte auf die Unterstützung des ortsansässigen Landwirts mit seinem Rückewagen zurückgegriffen werden.
Gegen 18:50 Uhr konnte schließlich die letzte Einsatzstelle abgearbeitet werden. Nach rund zweieinhalb Stunden endete damit ein einsatzreicher Nachmittag an dem insgesamt sechs Einsatzstellen infolge des Unwetters bewältigt wurden. Anschließend wurde die vollständige Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kräften, dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn, sowie dem unterstützenden Landwirt für die hervorragende Zusammenarbeit.

B3/ Dachstuhlbrand in Katzbach

Am Dienstag Vormittag wurden wir neben weiteren Feuerwehren zu einem Brandeinsatz in unserem Schutzbereich alarmiert.
Gemäß der Alarmstufe B3; Brand Dachstuhl in Katzbach rückte von uns LF8/6 aus. GW_L1 und ELW2 folgten. Desweiteren fuhren die Feuerwehren Cham, Katzberg und Großbergerdorf, die Führungskräfte KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, sowie KBR Michael Stahl die Einsatzstelle an. Ebenso die Polizei und der Rettungsdienst.
LF8/6 traf als Erster am Einsatzort ein. Die Einsatzleitung oblag unserem ersten Kommandanten Martin Schoplocher. Sofort wurde die Lage erkundet und ein Brand im Außenbereich festgestellt, der bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hat. Die ersten Löschmaßnahmen wurden eingeleitet. Parallel stellte sich die Drehleiter der Feuerwehr Cham vor dem Gebäude auf und ein Trupp unter PA (Pressluftatmer) betrat das Dachgeschoss, dass ebenfalls komplett verraucht war. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch an. Der Trupp im Innenangriff schaffte eine Abluftöffnung, sodass das Dachgeschoss mittels Überdrucklüfter entraucht werden konnte. Über die Drehleiter wurde das Dach um den Brandbereich geöffnet, um die Glutnester gezielt ablöschen zu können. Nachdem die Dachhaut geöffnet und das Dachgeschoss entraucht war konnte man die Einsatzstelle gegen 11:15 Uhr verlassen. Gegen 16 Uhr machten sich einige Kameraden mit dem LF8/6 nochmal auf zur Brandnachschau. Diese konnte ohne Feststellungen beendet werden und der Einsatz war somit abgeschlossen.

THL1 VU mit Motorrad

Am Dienstag gegen Mittag alarmierte uns die integrierte Leitstelle Regensburg zur technischen Hilfeleistung. Alarmstichwort: THL1 VU mit Motorrad.
Alarmiert wurden neben den Führungskräften KBM Cham-Land 3/3 und KBI Cham-Land 3 auch die Polizei und der Rettungsdienst.
Auf der CHA14 zwischen Katzbach und Großbergerdorf stürzte ein Motorradfahrer alleinbeteiligt auf die Fahrbahn und blieb verletzt liegen.
Von uns rückten LF8/6 und GW-L1 infolge dessen aus.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte am Unfallort wurde die Feuerwehr Großbergerdorf zur Straßensperre nachalarmiert.
LF8/6 sperrte an der Kreuzung CHA14 – Rhanwaltinger Straße. Auf der Gegenseite übernahmen die Kameraden aus Großbergerdorf. GW-L1 zog vor zur Unfallstelle.
Der Patient wurde vom Rettungsdienst versorgt und abtransportiert. Kurz darauf traf der Abschlepper ein, um dass verunfallte Motorrad zu bergen. Die Fahrbahn wurde gereinigt und die Straße wieder freigegeben. Einsatzende nach rund einer Stunde.

B3, Rauchentwicklung im Gebäude in Pitzling

Am Abend des 27.01. wurden wir mit mehreren Feuerwehren der Umgebung, der Polizei, dem Rettungsdienst und den Landkreisführungskräften nach Pitzling gerufen. Alarmiert nach dem Stichwort B3, Rauchentwicklung im Gebäude, rückten innerhalb kurzer Zeit LF8/6 und GW-L1 aus. Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus.

Vor Ort war ein Wohnzimmer in Brand geraten. Die Feuerwehr Pemfling war beim Eintreffen bereits im Innenangriff tätig, sodass unser Trupp vorerst als Sicherungstrupp fungierte. Im weiteren Verlauf des Einsatzes gingen unsere Atemschutzgeräteträger ebenfalls in das Gebäude vor, um die Kammeraden im Gebäude zu unterstützen. Das Brandgut wurde ins Freie verbracht und erneut abgelöscht. Parallel stellten wir die Anleiterbereitschaft am Küchenfenster her. GW-L1 übernahm das Ausleuchten der Einsatzstelle, mit dem Beleuchtungssatz „Setolite“.
Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle verlassen werden.

Einsatzt Ölspur

THL1 – Straße reinigen

Am frühen Abend des 5. Februars wurde die FF Loibling-Katzbach, zusammen mit der FF Großbergerdorf, zur Beseitigung einer Ölspur alarmiert.
Auf einer Länge von rund 800 Metern wurde die Fahrbahn Richtung Großbergerdorf abgestreut und abgekehrt.

Dabei war der neu aufgebaute Rollwagen „Ölspur“ erstmalig im Einsatz.

Nach gut eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren Florian Katzbach 43/1 und 55/1.

THL2 – Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW

Am Nachmittag des 30.11.2021, gegen 14:30 Uhr, kommt ein LKW mit Auflieger im Kurvenverlauf der CHA14 zwischen Großbergerdorf und Katzbach nach links von der Fahrbahn ab, reißt mehrere Bäume und Verkehrszeichen mit sich, stürzte um und bleibt seitlich an einer Böschung liegen. Glücklicherweise wurde der Fahrer nicht eingeklemmt und konnte sich selbst befreien. Zum Unfallzeitpunkt herrscht starker Schneefall, die Straßen sind schneebedeckt und sehr rutschig.  

Nach dem Stichwort „THL2 – Verkehrsunfall ohne eingeklemmte Person“ werden daraufhin die Feuerwehren Großbergerdorf, Pemfling, Cham, sowie die örtlich zuständige Wehr aus Loibling-Katzbach alarmiert. Die Straße wird voll gesperrt und der Verkehr großräumig umgeleitet, zusätzlich werden Streufahrzeuge angefordert.  

Schnell stellt sich heraus, dass der LKW mit einem Kunststoffgranulat, welches als Gefahrgut eingestuft wird, beladen ist. Da es sich dabei um leichtentzündliches Material handelt, wurde durch die Feuerwehren der Brandschutz sichergestellt, weitere Gefahren gehen von dem Material nicht aus. Das Gespann wird durch den Rüstzug der Chamer Feuerwehr gesichert, Diesel aus den Tanks abgepumpt. Ein Mitarbeiter der Firma, welche mit dem Material beliefert werden sollte, wird zur Einsatzstelle verbracht, um beim Umgang mit der Fracht zu beraten. Außerdem wird eine Fachfirma zur Bergung des Gespanns von der Polizei beauftragt. Parallel befreite die Feuerwehr Pemfling eine Zufahrt, welche durch die Bäume und Trümmer blockiert wird. Ehrenkreisbrandmeister Ludwig Kalz, der in unmittelbarer Nähe wohnt, versorgt die Einsatzkräfte mit warmen Getränken, was bei dieser Witterung herzlich angenommen wird. Die Getränke werden im neuen Schnelleinsatzzelt der Feuerwehr Loibling-Katzbach gereicht, welches auch zur Lagebesprechung der eingesetzten Kräfte bei den widrigen Bedingungen diente.

Da zu diesem Zeitpunkt ein Ende des Einsatzes noch nicht in Sicht ist, wird durch den Kreisbauhof eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Nach und nach rücken die Feuerwehren ab. An der Einsatzstelle verbleibt die Feuerwehr Loibling-Katzbach. Als schwierig gestaltete sich die Reinigung der Straße, da das Granulat nicht vom Schnee zu unterscheiden ist. Nachdem das Bergeunternehmen mit schwerem Gerät angerückt ist, wird die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und aufgestellt. Hierbei kommen ein Kran und eine Seilwinde zum Einsatz. Die restlichen Betriebsstoffe werden durch die Feuerwehr gebunden.  

Bergung der Sattelzugmaschine

Die Bergung des Aufliegers gestaltet sich deutlich schwieriger, die noch unbeschädigten Gebinde können mit den technischen Mittel nicht geborgen werden. Nach Absprache mit Polizei und Bergeunternehmen wird eine weitere Fachfirma die Bergung der Ladung am nächsten Tag übernehmen. Die Sperre bleibt bis dahin bestehen. Der Einsatz der Feuerwehren ist somit gegen 22 Uhr beendet. Im Anschluss wurde noch die gesamte Ausrüstung gereinigt und getrocknet, sowie Verbrauchsmaterial aufgerüstet.

Am Folgetag wurden die Bergungsarbeiten mit schwerem Gerät von Privatunternehmen fortgesetzt. Das Wasserwirtschaftsamt ist ebenfalls eingebunden.

Bergung des Aufliegers
Umladen der havarierten Fracht

 

 

 

 

 

 

 

B4 Landwirtschaft Stall/Scheune

Nach Alarmstufe B4 alarmiert die ILS Regensburg die Feuerwehr Loibling-Katzbach und die am Standort befindliche UG ÖEL Cham mit zahlreichen weiteren Kräften zu einem Scheunenbrand. Noch auf der Anfahrt wird eine starke Rauchentwicklung bestätigt, ein Trupp unter PA macht sich sofort einsatzklar. Vor Ort wirkten die Kräfte direkt am Einsatzabschnitt Brandbekämpfung mit. Vom Unterflurhydranten wird eine Wasserversorgung erstellt. Der Angriffstrupp nimmt umgehend ein Rohr für den Außenangriff am Brandherd vor. Gemeinsam mit zwei weiteren Trupps kann eine Brandausbreitung auf die eigentliche Scheune verhindert werden. Der Schaden begrenzt sich weitestgehend auf den Anbau. Ein zweiter Trupp unserer Wehr intensiviert die Löschmaßnahmen und löscht Glutnester ab. Eine kleinere Bedachung wird entfernt.

Im Anschluss wurde alles wieder einsatzklar gemacht. GW-L1 und ELW2 konnten die Einsatzstelle früher verlassen. Einsatzende für LF8 nach ca. 2h.

B4 – Gewerbe/Industrie große Höhe

Eine absolut nicht alltägliche Einsatzmeldung hat am heutigen Abend zahlreiche Einsatzkräfte der Umgebung auf den Plan gerufen. Die Alarmmeldung lautete: Brand Aussichtsturm Luitpoldhöhe in Katzberg.
Umgehend rückte die FFW Loibling-Katzbach aus.
Vor Ort war durch unsere Kräfte kein Eingreifen nötig. Es handelte sich um einen erloschenen Kleinbrand eines Kunststofffensters. Alle alarmierten Kräfte konnten somit zügig aus dem Einsatz entlassen werden. Zu einem möglichen Sachschaden am Denkmal und zur Brandursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.