Archiv: 30. Mai 2026

Mehrere Unwettereinsätze im Schutzbereich

Ein kurzes, aber heftiges Unwetter über dem Landkreis Cham führte auch am Samstag den 30.05 in unserem Einsatzgebiet zu mehreren Einsätzen. Der Erstalarm erfolgte gegen 16:15 Uhr. Insgesamt mussten sechs Einsatzstellen abgearbeitet werden.
Die erste Meldung betraf mehrere Bäume, die die Fahrbahn der Rötzer Straße blockierten. Noch vor dem Ausrücken ging eine weitere Meldung über einen Baum auf der Fahrbahn in der Loiblinger Straße ein. Daraufhin rückten ELW 2 und LF 8/6 zur Rötzer Straße aus, während der GW-L1 die Einsatzstelle in der Loiblinger Straße übernahm.
Nachdem der Baum in der Loiblinger Straße beseitigt worden war, unterstützte der GW-L1 die Kräfte an der Rötzer Straße. Aufgrund der erheblichen Schäden musste die Straße vollständig gesperrt werden. Leider zeigte sich erneut die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer, die trotz der Sperrung versuchten, die Einsatzstelle zu passieren.
An der Rötzer Straße waren mehrere Bäume entwurzelt worden. Zudem wurden die Leitplanken an mehreren Stellen beschädigt, ebenso der Fahrbahnbelag. Die Besatzung des LF 8/6 übernahm die Beseitigung der Bäume. Dabei wurden die Einsatzkräfte durch einen ortsansässigen Landwirt mit Rückewagen unterstützt. Diese Unterstützung stellte eine enorme Arbeitserleichterung dar und trug maßgeblich zu einer zügigen Abarbeitung der Einsatzstelle bei.
Aufgrund der Schäden an Fahrbahn und Schutzplanken wurde zusätzlich der zuständige Straßenbaulastträger verständigt. Bis zu dessen Eintreffen blieb die Rötzer Straße vollständig gesperrt und durch die Feuerwehr abgesichert.
Noch während der laufenden Arbeiten erfolgte ein weiterer Alarm mit dem Stichwort „Baum auf Schiene“. Der ELW 2 übernahm die Erkundung und meldete einen Baum am Bahnübergang bei der Firma Grupor an der Bahnstrecke Cham–Waldmünchen. Zusätzlich wurden weitere Bäume auf der Bahnstrecke Cham–Schwandorf festgestellt. Insgesamt mussten drei Einsatzstellen im Bereich der beiden Bahnstrecken abgearbeitet werden.
Für die betroffenen Strecken wurde umgehend eine Gleissperrung beantragt. Zur weiteren Beurteilung der Lage und Koordinierung der Maßnahmen kam ebenfalls ein Notfallmanager der Deutschen Bahn an die Einsatzstelle.
Nachdem das LF 8/6 an der Straßensperre in der Rötzer Straße durch die Feuerwehr Großbergerdorf abgelöst worden war, rückte die Besatzung ebenfalls zur Einsatzstelle „Baum auf Schiene“ aus um den GW-L1 zu unterstützen. Der ELW 2 übernahm im Gegenzug die Absicherung der Straßensperre an der Rötzer Straße.
Nach Abschluss der Arbeiten und einer Kontrollfahrt konnten die Einsatzkräfte zunächst wieder das Gerätehaus anfahren. Dort wurden Fahrzeuge und Gerätschaften gereinigt und für weitere Einsätze vorbereitet.
Kurze Zeit später ging jedoch eine erneute telefonische Meldung über einen weiteren Baum auf der Fahrbahn am Oberen Holderbühlweg ein. Das LF 8/6 rückte erneut aus und beseitigte das Hindernis. Auch bei diesem Einsatz konnte auf die Unterstützung des ortsansässigen Landwirts mit seinem Rückewagen zurückgegriffen werden.
Gegen 18:50 Uhr konnte schließlich die letzte Einsatzstelle abgearbeitet werden. Nach rund zweieinhalb Stunden endete damit ein einsatzreicher Nachmittag an dem insgesamt sechs Einsatzstellen infolge des Unwetters bewältigt wurden. Anschließend wurde die vollständige Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kräften, dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn, sowie dem unterstützenden Landwirt für die hervorragende Zusammenarbeit.

Übungsabend Rollwägen

Am Montagabend fand ein Übungsabend zum Thema Rollwägen „Wasserschaden“ statt. Als Übungsleiter fungierte unser Kommandant Martin Schoplocher.
Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die beiden Rollwägen „Wasserschaden“. Dabei wurden insbesondere die Wasserentnahme mit der Mini Chiemsee, sowie der Einsatz der Tauchpumpe praktisch beübt. Die Kameradinnen und Kameraden konnten den Umgang mit den Gerätschaften festigen und verschiedene Einsatzszenarien realitätsnah trainieren.
Ein besonderes Augenmerk lag auf einem strukturierten Aufbau, der sicheren Handhabung, sowie einem möglichst schnellen und effektiven Vorgehen im Einsatzfall.
Nach rund einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit, sowie unserem Kommandanten für die Durchführung der Übung.

B3 Zimmerbrand mit Person in Gefahr

In der Nacht zum Freitag wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Cham, Katzberg, den BRK und der Polizei nach Cham-West alarmiert zu einem Zimmerbrand mit Personen in Gefahr. Nach der Alarmierung um 03:37 Uhr rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Bereits bei der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus. Beide Fahrzeuge gingen vor Ort in Bereitstellung. Nachdem die örtlich zuständige Feuerwehr die Lage erkundet hat wurde angebranntes Essen festgestellt. Somit konnten wir nach kurzer Zeit die Einsatzstelle verlassen und einrücken.

Übungsabend Wasserförderung

Die Übung zum Thema Wasserentnahme und Wasserförderung fand am Montagabend um 19:00 Uhr unter der Leitung von Popp Michael statt. Zu Beginn der Übung erfolgte eine Einweisung der Mannschaft, sowie der Gruppenführer, bei der der Übungsablauf die Aufgabenverteilung und die Sicherheitsaspekte erläutert wurden. Im Anschluss rückten das LF 8/6, der GW‑L1 und der ELW 2 gemeinsam zum Übungsplatz aus. Als Einsatzszenario wurde ein Vegetationsbrand angenommen.
Am Übungsort wurde die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und eine Wasserentnahme aus dem Katzbach aufgebaut. Nach dem erfolgreichen Ansaugen wurde eine Förderleitung bis zum LF 8/6 verlegt und in Betrieb genommen. Am Fahrzeug wurde anschließend eine Wassergasse aufgebaut von der aus die Wasserabgabe über mehrere D‑ und C‑Rohre erfolgte. Parallel dazu baute ein Teil der Mannschaft mit dem Rollwagen Vegetationsbrand einen weiteren Löschangriff auf um den taktischen Einsatz der speziellen Ausrüstung bei Vegetationsbränden zu üben.
Die Übung verlief insgesamt geordnet und ohne besondere Vorkommnisse. Die Wasserentnahme und Wasserförderung funktionierten einwandfrei. Die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft, sowie zwischen den eingesetzten Fahrzeugen war gut. Nach Abschluss der Übung erfolgte der gemeinsame Rückbau der Gerätschaften sowie eine kurze Nachbesprechung.

B5 Brand Altenheim

Am Montag Abend wurden wir zusammen mit der bei uns stationierten UG-ÖEL und zahlreichen weiteren Einsatzkräften zum Brand in einem Altenheim in Cham alarmiert.
Gemäß den Stichwort: B5 Brand Altenheim rückten von uns LF8/6, GW-L1 und ELW2 aus.
Bereits auf der Anfahrt konnten die anrückenden Kräfte abbestellt werden. Die Kräfte der Feuerwehr Cham waren ausreichend. Unsere Fahrzeuge brachen daher die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein.

Im Beisein zahlreicher Zuschauer hievten die Katzbacher einen stattlichen Maibaum in die Vertikale.

Maibaumaufstellen lockt zahlreiche Besucher nach Katzbach

Bei strahlendem Sonnenschein hat die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach ihr traditionelles Maibaumaufstellen am Dorfanger gefeiert und damit einen weiteren Höhepunkt im örtlichen Veranstaltungskalender gesetzt. Wie wichtig das jährliche Ritual für die Gemeinschaft ist und auch Besucher aus anderen Ortsteilen zusammenbringt, zeigte sich an der großen Besucherschar, die mit kühlen Getränken, wohlschmeckenden Würsten vom Grill und zünftiger Musik, bis Mitternacht den Beginn des Wonnemonats feierte. Im Vorfeld hatten die Mitglieder der Feuerwehr keine Mühen gescheut und ganze Arbeit geleistet, um optimale Bedingungen für das kleine Fest zu schaffen. So wurden der Bolz- und Spielplatz hergerichtet sowie Zelte für die Bewirtung aufgebaut. Auch der Hauptakteur, der 34 Meter hohe Maibaum, musste zunächst geholt, geschält und festlich geschmückt werden. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger nutzten bei der Begrüßung zum offiziellen Auftakt die Gelegenheit, um dem diesjährigen Baumsponsor Bernhard Wagner ihren besonderen Dank auszusprechen. Unter der routinierten Leitung von Kreisbrandmeister Hans Hochmuth und begleitet von zahlreichen kräftigen „Ho-Ruck“-Kommandos schaffte es die Truppe, den massiven Stamm innerhalb von etwa 45 Minuten mit vereinten Kräften sicher und ohne Zwischenfälle aufzurichten. Für einen reibungslosen Ablauf beim Umsetzen der Schwalben sorgten Sven Kalka und Reinhard Rädlinger an den Schubstangen. Nachdem der Maibaum in die Vertikale gehievt und mit Holzkeilen stabil im Fundament verankert war, wurden die Helfer für ihre erfolgreiche Arbeit belohnt. Als kleine Anerkennung für ihren Einsatz gab es wohlverdientes Freibier. Zur fortgeschrittenen Stunde bedankten sich die Vorsitzenden nochmals bei allen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des gelungenen Dorffestes beigetragen hatten. Einen besonderen Glücksmoment erlebte Korbinian Wein. Er hatte bei der Verlosung das entscheidende Los gezogen und darf sich nun über den Maibaum freuen.

Mit gemeinsamen Kräften wurde der mächtige Stamm in die Vertikale gehievt
Mit gemeinsamen Kräften wurde der mächtige Stamm in die Vertikale gehievt
Endlich steht er wieder – der Maibaum am Katzbacher Dorfanger!
Endlich steht er wieder – der Maibaum am Katzbacher Dorfanger!
Korbinian Wein zog das richtige Los und darf sich mit seiner Mutter Johanna über den gewonnen Maibaum freuen
Korbinian Wein (Mitte) zog das richtige Los und darf sich mit seiner Mutter Johanna über den gewonnenen Maibaum freuen