Tag: Übung

Übungsabend Wasserförderung

Am 28. März fand ein Übungsabend der Feuerwehr statt, der sich dem Thema Wasserförderung widmete. Die Übung wurde von den Übungsleitern Michael Popp und Sebastian Stelzer geleitet und begann um 19:00 Uhr. Ziel der Übung war es die verschiedenen Techniken und Geräte zur Wasserförderung zu beüben. LF-8/6 und GW-L1 fuhren die Übungsörtlichkeit an. Für die Übung wurde Wasser aus dem Katzbach entnommen. Hierfür kam die Tragkraftspritze zum Einsatz. Dazu wurde eine Saugleitung gekuppelt und mit Leinen gesichert. Nachdem das Wasser erfolgreich angesaugt und die B-Leitung aufgebaut wurde, ging es weiter mit der Vornahme von zwei C-Rohren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Übung war der Einbau des Waldbrandsatzes in der Mitte der Wasserförderung. Der Waldbrandsatz ist ein spezielles Gerät, dass bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird. Die Teilnehmer mussten den Behälter des Waldbrandsatzes befüllen und die Funktionsweise des Geräts verstehen. Anschließend wurden zwei D-Rohre am Waldbrandsatz vorgenommen um die spezifischen Anforderungen bei der Bekämpfung von Waldbränden zu üben. Am Ende waren somit 2 C-Rohre und 2 D-Rohre im Einsatz.Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Diese jungen Feuerwehrleute konnten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen verbessern. Die Integration der Jugendfeuerwehr in die Übung zeigte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die Bereitschaft, junge Menschen frühzeitig in die Feuerwehrarbeit einzubinden.Nach rund zwei Stunden wurde die Übung erfolgreich beendet. Die Teilnehmer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten in der Wasserförderung und im Umgang mit verschiedenen Gerätschaften vertiefen. Die Übungsleiter Michael Popp und Sebastian Stelzer zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobten die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Teilnehmer.

THL Übung

Am vergangenen Montag fand in Wackerling beim Auto Schießl eine umfassende Feuerwehrübung statt. Die Übung, die von Markus Wanninger und seinem Team, bestehend aus Sebastian Stelzer und Lotta Hager organisiert wurde, war ein voller Erfolg und bot wertvolle Einblicke in moderne und auch für uns durchführbaren Rettungstechniken.

Martin Schoplocher eröffnete die Veranstaltung am Gerätehaus mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmer. Er betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Sicherheit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fuhren dann geschlossen nach Wackerling. Markus Wanninger erklärte den Ablauf der Übung. Sebastian Stelzer übernahm die Vorstellung der Rettungskarte, die ein wichtiges Hilfsmittel bei der Rettung von Personen, als auch zum Erkennen verschiedener Gefahren der verunfallten Fahrzeuge darstellt.

Lotta Hager gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in die patientenschonende Rettung aus dem PKW, ein Aspekt, der bei Unfällen oft über Leben und Tod entscheidet.

Die Übung begann am Übungsobjekt, ein PKW war bereitgestellt. Die Teilnehmer stabilisierten zunächst das Fahrzeug um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Anschließend wurden alle Scheiben des Fahrzeugs entfernt. Um auch gefahrlos die Frontscheibe zu entfernen kam neben den Helmvisieren auch eine FFP2-Maske zum Einsatz, um die Sicherheit der Kameraden zu gewährleisten. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände, darunter das Halligan-Tool, Rettungsmesser und Glasschneider wurden ausprobiert und ihre Anwendung demonstriert. Ebenso kam auch das vor kurzem angeschaffte Spineboard zum Einsatz. Unter der Leitung von Lotta Hager und Markus Wanninger wurde ein „Patient“ mit einem Stifneck ausgestattet und anschließend mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet.

Ein besonderes Highlight der Übung war die Einführung neuer Ausrüstungsgegenstände, wie die Akku-Flex und Akku-Säbelsäge. Mit der Säbelsäge wurde die Frontscheibe entfernt und das Dach des Fahrzeugs aufgeschnitten um den Zugang zu den Insassen zu erleichtern. Ebenso versuchte man die B-Säule des Fahrzeugs herauszunehmen. Diese neuen Werkzeuge erwiesen sich als äußerst effektiv und werden künftig einen festen Platz in der Ausrüstung der Feuerwehr haben. Ebenso wurde durch Sebastian Stelzer noch das richtige außer Betrieb nehmen des Fahrzeuges behandelt, sowie auch ein kurzer Einblick gegeben, in das Thema freischalten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Nach zwei Stunden intensiver Arbeit endete die Übung erfolgreich. Die Teilnehmer waren begeistert von den neuen Erkenntnissen und den praktischen Erfahrungen, die sie sammeln konnten. Ein besonderer Dank gilt Gerhard Schießl und seinem Team, die den Schrott-PKW zur Verfügung gestellt und für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt haben. Ihre Unterstützung war entscheidend für den Erfolg der Übung.

Dieser Übungsabend war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rettungstechniken und der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr. Sie zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen sind, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.

Übungsauftakt 2025

Zur ersten Übung im Jahr 2025 trafen sich unsere Aktiven am Montagabend. Am Plan stand diesmal ein kurzer Rückblick ins Jahr 2024, ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2025 und die auf uns zukommenden Aufgaben mit dem neuen V-LKW und Rollwagenkonzept.

Nachdem dies der stellvertretende Kommandant vorgestellt hatte wurden zwei Gruppen gebildet und eine Gerätekunde mit den beiden Fahrzeugen GW-L1 und LF8/6 durchgeführt.

Michael Popp und Markus Wanninger führten die Teilnehmer durch die Gerätekunde. In beiden Gruppen wurde intensiv an den Fahrzeugen und deren Ausstattung gearbeitet. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich mit den verschiedenen Geräten vertraut zu machen, deren Funktionsweise zu erlernen und praktische Übungen durchzuführen.

Markus Wanninger beübte das LF8/6. Mit Fotos wurden verschiedene Einsatzbeispiele gezeigt, aufgrund dessen, dann die benötigten Geräte aus dem Löschfahrzeug ausgepackt und vorgestellt wurden.

Michael Popp stellte den GW-L1 vor. Auch hier wurden durch Beispiele verschiedene Gerätschaften genauer unter die Lupe genommen.

Nachdem die Übung nach rund 2 Stunden beendet war, lud der erste Kommandant Martin Schoplocher noch zu einer gemütlichen Runde zur Brotzeit ein.

Übungsabend Vegetationsbrand

Am vergangenen Montag lud unsere Feuerwehrführung zum nächsten Übungsabend ein. Thema dieser Übung war der Vegetationsbrand.

Nachdem vor ein paar Wochen das gegenteilige Thema mit Starkregenereignissen und Hochwasser beübt und kurze Zeit später auch im Einsatz eingesetzt wurde, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass wieder trockene Phasen im Sommer Einzug halten.

Nach einem kurzem Theorieteil, durch 2. Kommandant Benjamin Kreitinger, ging es weiter mit einem praktischen Teil.
Mit LF8/6 und GW-L1 mit Waldbrandsatz fuhren wir an den Katzbach.

Dort wurde der Waldbrandsatz in Stellung gebracht, Wasser mit der Honda Pumpe WH20XT entnommen und mit mehreren D-Rohren eine Wasserabgabe durchgeführt.

Übungsende nach rund eineinhalb Stunden.

Übung Unwettereinsatz

Zum Thema „Unwettereinsatz“ trafen sich unsere Aktiven am vergangenen Montag zum Übungsabend.

Zweiter Kommandant Benjamin Kreitinger begrüßte die Übungsteilnehmer und startete mit einem Theorieteil. In diesem erläuterte er, was eigentlich hinter dem Begriff Unwetter steckt und welche verschiedenen Szenarien zu erwarten sein könnte. Auch das Thema örtliche Führungsstelle wurde angesprochen, da die auftretenden Unwetterereignisse auch nur punktuell eine Spur der Verwüstung hinterlassen können.
Nach dem Theorieteil ging es weiter mit der Praxis. Mit dem LF8/6 fuhr die Mannschaft zur Garage der Firma Althammer in Katzbach. In dieser sind, bedingt durch den Umbau des Gerätehauses, neben dem EWL2 auch die Rollwägen ausgelagert. Im Ernstfall werden die beiden Rollwägen am GW-L1 verladen und zur Einsatzstelle gebracht. Gemeinsam wurden der Rollwagen Wasserschaden 1 und Rollwagen Wasserschaden 2 begutachtet. Die Mini Chiemsee, TP 4/1 und die beiden baugleichen Schlammsauger wurden entnommen und die Vorgehensweise besprochen.

Übungsende nach rund eineinhalb Stunden.

Übung Wasserentnahme aus der Zisterne

Am Samstagnachmittag trafen sich ein paar Aktive unserer Wehr zur Prüfung der Zisterne bei der Firma Grupor.
Mit LF8/6 und GW-L1 fuhren wir das Übungsobjekt an.
Die beiden Löschwasserentnahmestellen wurden ausgiebig getestet.

Zum Einen mit der am LF8/6 verbauten Heckpumpe und zum Anderen durfte auch unsere Tragkraftspritze Ziegler Ultra Power4 ihr können unter beweis stellen.

Nach gut einer dreiviertel Stunde wurde die Wasserentnahme beendet und zurückgebaut.
Im Anschluss führte uns Herr Mayerhofer, von der Firma Grupor, durch das Firmengelände. . Wir wurden auf Gefahrenstellen, sowie verschiedene wichtige Details im Betrieb aufmerksam gemacht, welche zugleich in unserem LF8/6 verlasteten Feuerwehrplan aufgezeichnet sind.

Wir bedanken uns bei der Firma Grupor, voran Herrn Mayerhofer für die bereitgestellte Verpflegung und die reibungslose Zusammenarbeit.

Stationsausbildung

Am Montagabend trafen sich die aktiven zur Übung am Gerätehaus. Am Plan stand diesmal eine Stationsausbildung.  Ziel dieser Übung war es, verschiedene Stationen nacheinander zu durchlaufen, diese auch zur Truppführer Ausbildung genutzt werden. Die Stationen bestanden aus: Setzten eines Unterflurhydranten, Funk und Wärmebildkamera, Tätigkeiten der einzelnen Trupps beim Löschangriff, Vornahme der 4 Teiligen Steckleiter, Beleuchtung und Strom und die Überdruckbelüftung. Unterstützt wurden unsere Beiden Kommandanten bei der Übung von einigen Gruppenführern, die einige Stationen übernahmen und diese ausbildeten.

Nach einer kurzen Abschluss Besprechung, wurde die Übung nach rund zweieinhalb Stunden beendet.

Einsatzübung

Am Montagabend fand eine Einsatzübung in unserem Schutzbereich statt.
Gemeldetes Übungsszenario war ein Gebäudebrand mit mehreren vermissten Personen. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fahren das Objekt an.
Nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde umgehend die Personenrettung veranlasst. Nachdem der Löschangriff aufgebaut war begaben sich 2 Trupps unter schwerem Atemschutz ins Gebäude und begannen mit der Personenrettung.
GW-L1 wurde mit der Aufgabe zur Verkehrsabsicherung und dem Ausleuchten der Einsatzstelle beauftragt. Nach Abschluss dieser Tätigkeiten wurde ein neuer Auftrag, die Brandbekämpfung im rückwärtigen Bereich, befohlen. Ein Zweiter Löschangriff wurde aufgebaut.
Nachdem die vermissten Personen gerettet und der „Brand“ gelöscht war, brachte man den Lüfter noch in Stellung, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen.

Nach Abschluss der Übung bedankte sich Kommandant Martin Schoplocher bei den „Brandleidern“ und bei dem Übungsleiter Markus Wanninger für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung. Zufrieden zeigte sich auch unser Kreisbrandmeister Hans Hochmuth.
Nach einer kurzen Brotzeit am Objekt wurden die verbrauchten Materialien wieder aufgefüllt und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit hergerichtet.
Übungsende nach rund 2 Stunden.

Übungsdienstbeginn 2024

Am Montag lud unser Kommandant Martin Schoplocher zur ersten Übung im neuen Jahr 2024 ein.
Am Plan stand diesmal das Thema Eisrettung. Nach einer kurzen Theorieschulung ging es zur praktischen Übung.
Glücklicherweise waren durch die Minustemperaturen die übrig gebliebene Wasserflächen in den Wiesen vom vorausgegangenen Hochwasser gefroren, sodass eine Übung am Eis direkt möglich war und kein Einbrechen der Einsatzkräfte zu befürchten war.
Ein simuliertes Opfer brachte sich auf der Eisfläche in Stellung und ein weiterer Kamerad machte sich bereit für die Rettung.
Die restlichen Kräfte stellten alle Materialien bereit die zur Rettung der Person nötig waren. So wurden die 4-Teile Schiebleiter, das Spineboard, der Rettungsrucksack und vieles mehr vorbereitet.
Gesichert mit dem Brustbund begab sich der Retter auf das Eis um die Person zu retten. Mehrere Varianten wurden getestet, wie die Person am besten vom Eis zu retten ist. Nachdem die im Vorgang aufgebaute Beleuchtung abgebaut und alle Materialien wieder Einsatzklar verstaut waren wurde die Übung nach rund eineinhalb Stunden beendet.

Schaumübung

Am vergangenen Montagabend stand ein sehr spezielles, nicht alltäglich, aber immer mehr eingesetztes Thema am Übungsplan.
Die Aktiven trafen sich zur Übung mit Löschschaum.
Um 19 Uhr wurden LF8/6 und GW-L1 besetzt und man steuerte das Anwesen Allescher in Katzbach an. Dieses verfügt über einen Ölabscheider, sodass das Üben mit dem Schaummittel kein Problem darstellte. Trotz dessen wurde allerdings auch die Kläranlage in Kenntnis gesetzt.
Am Übungsobjekt angekommen stellte Übungsleiter Sebastian Stelzer kurz die Übung vor. GW-L1 übernahm das Ausleuchten des Übungsplatzes mit dem Beleuchtungssatz Setolite.
Währenddessen wurde die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zum LF8/6 erstellt und sämtliche Materialien bereitgestellt, die zu dem Thema relevant waren. Ziel dieser Übung war es den Umgang mit allen Gerätschaften zu üben. So wurde die Übung auf drei Stationen aufgeteilt.
Station eins war die HiPRESS. Mit diesem Kleinlöschgerät kann gezielt eine kleine Menge an Schaum abgegeben werden.
Die zweite Station war unser neu angeschafftes Turbo-Twist. Dies ist ein normales Hohlstrahlrohr, dass ganz unkompliziert zur Schaumpistole umgebaut werden kann.
Letzte Station 3 war der konventionelle Schaumangriff. Aufgebaut mit Zumischer, Schaummittelkanister, Mittel- und Schwerschaumrohr, als auch normalen Hohlstrahlrohr wurde so Schaum und Netzmittel erzeugt.
Alle Stationen wurden von den Teilnehmern ausgiebig beübt, sodass der Übungsleiter und die Kommandanten ein zufriedenes Resümee ziehen konnten. Ein Herzlicher Dank gilt der Firma Allescher, dass wir das Anwesen zum Üben benutzen durften. Nachdem der Schaumteppich beseitigt war wurde die Übung nach rund 1,5 Stunden beendet.