Archiv: 19. Oktober 2023

Schaumübung

Am vergangenen Montagabend stand ein sehr spezielles, nicht alltäglich, aber immer mehr eingesetztes Thema am Übungsplan.
Die Aktiven trafen sich zur Übung mit Löschschaum.
Um 19 Uhr wurden LF8/6 und GW-L1 besetzt und man steuerte das Anwesen Allescher in Katzbach an. Dieses verfügt über einen Ölabscheider, sodass das Üben mit dem Schaummittel kein Problem darstellte. Trotz dessen wurde allerdings auch die Kläranlage in Kenntnis gesetzt.
Am Übungsobjekt angekommen stellte Übungsleiter Sebastian Stelzer kurz die Übung vor. GW-L1 übernahm das Ausleuchten des Übungsplatzes mit dem Beleuchtungssatz Setolite.
Währenddessen wurde die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zum LF8/6 erstellt und sämtliche Materialien bereitgestellt, die zu dem Thema relevant waren. Ziel dieser Übung war es den Umgang mit allen Gerätschaften zu üben. So wurde die Übung auf drei Stationen aufgeteilt.
Station eins war die HiPRESS. Mit diesem Kleinlöschgerät kann gezielt eine kleine Menge an Schaum abgegeben werden.
Die zweite Station war unser neu angeschafftes Turbo-Twist. Dies ist ein normales Hohlstrahlrohr, dass ganz unkompliziert zur Schaumpistole umgebaut werden kann.
Letzte Station 3 war der konventionelle Schaumangriff. Aufgebaut mit Zumischer, Schaummittelkanister, Mittel- und Schwerschaumrohr, als auch normalen Hohlstrahlrohr wurde so Schaum und Netzmittel erzeugt.
Alle Stationen wurden von den Teilnehmern ausgiebig beübt, sodass der Übungsleiter und die Kommandanten ein zufriedenes Resümee ziehen konnten. Ein Herzlicher Dank gilt der Firma Allescher, dass wir das Anwesen zum Üben benutzen durften. Nachdem der Schaumteppich beseitigt war wurde die Übung nach rund 1,5 Stunden beendet.

B3/ Zimmerbrand Cham-West

In der Nacht zum Sonntag brach in einem Wohngebäude in Cham-West ein Brand aus. Alarmiert nach dem Stichwort B3: Brand im Gebäude/ Zimmer fuhren wir zusammen mit den Feuerwehren Cham und Katzberg, der Polizei, den Rettungsdienst und den Führungskräften Cham-Land 3 und Cham-Land 3/1 die Einsatzstelle an.
Wir rücken mit LF8/6 und GW-L1 aus.
Vor Ort angekommen haben glücklicherweise bereits alle Bewohner das Haus eigenständig verlassen und werden durch das BRK betreut und versorgt. Die Feuerwehr Cham ist bereits im Innengriff tätig und wird durch einen weiteren Trupp von uns unterstützt. Die Aufgaben des zweiten Angriffstrupps waren, die Räume in dem Gebäude zu kontrollieren, die Belüftung vorzubereiten und durchzuführen und den Brandraum mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren. Des weiteren stellte sich im Verlauf des Einsatzes heraus, dass eine Katze im Gebäude noch vermisst wird. Diese wird kurze Zeit später wohl behalten am Balkon aufgefunden. Der zweite Atemschutztrupp vom LF8/6 geht vor dem Objekt als Sicherungstrupp in Bereitstellung. Nach kurzer Zeit konnte die Meldung „Feuer aus“ durchgegeben werden. Es folgten Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Wohngebäudes.
GW-L1 stand in Bereitschaft und musste nicht eingreifen.
Nach rund 50 Minuten wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst und konnten wieder einrücken. Die örtlich zuständige Feuerwehr Cham verblieb am Einsatzort für abschließende Arbeiten.

B2/ Kaminbrand Katzberg

Am Samstagabend um 18:03 Uhr alarmierte uns die integrierte Leitstelle Regensburg nach Katzberg. Gemäß dem Alarmstichwort: B2/ Brand im Gebäude/ Kamin fuhren wir mit LF8/6, gemeinsam mit den Feuerwehren Katzberg und Cham, der Polizei und dem zuständigen Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/3, die Einsatzstelle an. Vor Ort wurde die Lage erkundet und der Bereich im und um den Kamin mit unserer Wärmebildkamera erkundet. Die Kräfte waren ausreichend, sodass GW-L1 am Gerätehaus verbleiben konnte.
Die Temperaturen im Inneren des Kamins lagen weit über 500 Grad. Glühende Rußablagerungen waren sichtbar.
Parallel wurde durch die Leitstelle versucht einen Kaminkehrer zur Einsatzstelle zu beordern. Dieser wurde schließlich auch erreicht und kam ebenfalls zur Einsatzstelle.
Nach rund 40 Minuten wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst, da für LF8/6 keine weiteren Einsatzoptionen bestanden.

Jugendgemeinschaftsübung in Wackerling

Am Samstagvormittag fand eine Jugendgemeinschaftsübung im KBM Bereich 3/3 statt. Gegen Halb 10 trafen sich die Jugendfeuerwehren Willmering, Pemfling, Rhanwalting, Kolmberg, Obernried, Grafenkirchen und Balbersdorf bei uns am Gerätehaus, wo unsere Nachwuchsretter schon bereitstanden. Nach einer kurzen Einweisung der Jugendwarte durch die Übungsleiter Johannes Kirzinger und Stefan Simmet wurde das Übungsobjekt angefahren.
Wir fuhren mit LF8/6 und GW-L1 direkt die Firma Herrnberger in Wackerling an. Dort bauten die Jugendlichen eine Wasserversorgung aus dem Bach mittels Tragkraftspritze auf, um einen Löschangriff mit 2 C-Rohren vorzunehmen. Zeitgleich wurde noch das HLF der Feuerwehr Pemfling mit Wasser versorgt. Die weiteren Feuerwehren bauten eigenständig Löschangriffe auf und löschten „den Brand“.
Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Willmering hatte die besondere Aufgabe die Drehleiter der Feuerwehr Cham mit Wasser zu versorgen, die uns bei dieser Übung mit unterstützte. Über den Monitor am Drehleiterkorb wurde ebenfalls Wasser abgegeben.

Nach dem Kommando „Wasser halt“, durch den Übungsleiter, wurden die Löschangriffe wieder zurückgebaut und das Material in den Fahrzeugen verlastet. Im Anschluss teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf. Eine Gruppe begutachtete die Drehleiter, die durch den Kameraden der Feuerwehr Cham erklärt wurde. Die zweite Gruppe durfte sich eine Vorführung der Feuerwehr Pemfling ansehen. Simuliert wurde eine eingeklemmte Person unter 2 Strohballen. Der erste Strohballen wurde mittels Schlauchbrücken gesichert, um ein anheben des anderen Ballen zu ermöglichen. Die Last auf dem Patienten wurde dann mit 2 Hebekissen angehoben, um diesen zu befreien. Nebenbei erklärten die Kameraden der Feuerwehr Pemfling auch das Vorgehen im THL Einsatz. Nach Abschluss der Übung versammelte man sich vor der Halle der Firma Herrnberger für eine Abschlussbesprechung.
KBM Hans Hochmuth und Inspektionsjugendwart Kai Vieth, die sich ebenfalls an der Übung beteiligten, sprachen den Jugendlichen ihren Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Übung aus. Ebenso waren die Jugendwarte und
2. Kommandant Benjamin Kreitinger mit der Übung sehr zufrieden.
Ein großer Dank geht an die Firma Herrnberger, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben.
Nach einer Stärkung war die Übung nach rund 2 Stunden beendet.

 

Übung im Rahmen der Aktionswoche 2023

„Machen, was wirklich zählt? Unbezahlbar“. So lautete die Kampagne des Landesfeuerwehr Verbands für die diesjährige Aktionswoche.

Am Donnerstag, pünktlich um 18:45 Uhr, erfolgte die Alarmdurchsage durch unserem KBM Florian Cham-Land 3/3.

Brand im Lager der Firma Dankerl in Ziefling, lautete die Einsatzmeldung. GW-L1 und LF8/6 machten sich auf den Weg nach Ziefling und fuhren den zugewiesenen Bereitstellungsraum an. Durch den Einsatzleiter Florian Willmering 1 wurden wir dann direkt zum Übungsobjekt beordert. GW-L1 wurde hierbei dem LF8/6 unterstellt und mit keiner eigenen Aufgabe betreut.

Unsere Aufgabe war es schließlich, eine Riegelstellung zur benachbarten Lagerhalle herzustellen. Vorerst wurde das vorhandene Löschwasser aus unserem Tank benutzt, bevor wir durch eine längere Schlauchleitung, die von mehreren anderen Feuerwehren erstellt wurde, gespeist. Ebenso bauten wir eine Beleuchtung mit unserem Beleuchtungssatz auf.

Die Feuerwehr Willmering befand sich im Innenangriff bei der Personensuche, welche wir dann in Empfang nahmen und zur Sammelstelle brachten.

Nach einer Abschlussbesprechung mit den Führungskräften KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, KBM Michael Engl, KBM Thomas Wittmann, KBM Anton Bierl, sowie dem Einsatzleiter aus Willmering endete die Übung nach etwa 2 Stunden.