Fahrzeug: V-LKW

B3 – im Gebäude/ Keller

Bereits der dritte Einsatz binnen einer Woche führte uns am späten Dienstagabend nach Rackelsdorf in die Gemeinde Pemfling. Gemäß dem Alarmstichwort „B3 Kellerbrand“ rückten wir mit LF8/6, GW-L1 und ELW2 neben den Feuerwehren Pemfling, Kager, Engelsdorf, Waffenbrunn, Stamsried und Cham aus. Ebenfalls mit an die Einsatzstelle geeilt waren KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth und der Rettungsdienst mit RTW und NEF.
Der Einsatzleiter der Feuerwehr Pemfling stellte bei seiner Ankunft eine starke Rauchentwicklung in einer Scheune fest. In dieser befand sich eine Hackschnitzelheizung mit Bunker. Umgehend wurde ein Löschangriff vorgenommen.
Alle 3 Fahrzeuge unserer Wehr wurden in den Bereitstellungsraum beordert.
Nachdem die Lage klar war wurde LF8/6 zum Brandobjekt vorgezogen um bei den anfallenden Arbeiten zu unterstützen. Mehrere Atemschutztrupps standen bereit, die bereits auch beim Einsatz am vergangenen Freitag den Bunker leeren sollten. Glücklicherweise stand dem Eigentümer ein Bagger zur Verfügung, der die Arbeiten im Bunker massiv erleichterte, sodass unsere Atemschutzgeräteträger nicht zum Einsatz kamen.

ELW2 wurde mit der Aufgabe betreut, eine Kräfteübersicht zu erstellen. In dieser sollte auch ersichtlich sein, wie viele Trupps unter Atemschutz zur Verfügung standen.

Nachdem der Bunker geleert und die Heizung mittels Wärmebildkamera mehrmals kontrolliert war wurden wir nach rund ein eindreiviertel Stunden aus dem Einsatz entlassen und konnten wieder einrücken.

B1 im Gebäude/ Nachschau

Am Freitagmorgen wurden wir nach Pitzling in die Gemeinde Pemfling alarmiert. Dort ist ein Brand in einer Hackschnitzelheizung ausgebrochen. Nachdem die Feuerwehren Pitzling und Pemfling, zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/3 schon vor Ort tätig waren, wurden wir nachalarmiert. Kurz nach unserem ausrücken mit LF8/6 und GW-L1 ertönte erneut ein Nachalarm für die Feuerwehren Katzberg, Waffenbrunn und Pösing.
Bereits auf der Anfahrt rüstet sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die Lage bereits soweit unter Kontrolle und mit dem Leeren des Hackschnitzelbunkers wurde bereits begonnen. Mühsam wurde von Atemschutzträgern die Hackschnitzel in Kisten geschaufelt, ehe sie von einem Traktor herausgehoben und auf einer separaten Fläche verteilt wurde.
Vor Ort wurde das LF8/6 mit der Aufgabe betreut, das bereits herausgeschaufelte Brandgut und die restlichen Hackschnitzel am Ablageplatz zu verteilen, sowie immer wieder zu kontrollieren, um ein erneutes aufflammen zu verhindern. Unser Trupp unter Atemschutz unterstützte ebenfalls im Hackschnitzelbunker bei der Leerung.
Im Laufe des Einsatzes wurde ein Bagger einer Firma hinzugezogen um das herausschaufeln der Hackschnitzel zu erleichtern.
Nachdem der Bunker großflächig freigelegt und die Förderschnecke der Heizung ebenfalls kontrolliert war wurden wir aus dem Einsatz entlassen und konnten wieder einrücken. Die Einsatzbereitschaft wurde hergestellt. Somit endete der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden.

THL Unwetter/ Baum auf Fahrbahn

Am Samstag Morgen gegen 8:37 Uhr wurden wir in den Ortsteil Brückl alarmiert. Gemeldet war ein Baum der die Straße blockiert. GW-L1 rückt in Folge dessen aus. Vor Ort wird nach der Lageerkundung ein Kamerad mit Schnittschutzausrüstung und Kettensäge ausgerüstet. Der Baum wurde zerkleinert und mit Unterstützung eines Traktors beseitigt. Ebenfalls war die Telefonleitung an der betroffenen Stelle komplett abgerissen. Die Telekom wurde durch die ILS Regensburg informiert.

Im weiteren Verlauf forderten wir auch noch den Straßenbaulastträger an um das Waldstück ggf. sperren zu lassen, da mehrere Bäume durch die Schneelast zu brechen drohten. Nach der Einschätzung des Mitarbeiters des Straßenbaulastträgers wurde das Waldstück auch durch diese gesperrt.

Einsatzende nach rund einer dreiviertel Stunde.

THL1 klein/ Fahrbahn reinigen

Heute Nachmittag wurden wir, zusammen mit der Feuerwehr Rhanwalting und dem Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/1, nach Wackerling alarmiert.

Gemeldet war eine Fahrbahnverunreinigung in der Rhanwaltinger Straße in Wackerling. Alarmiert nach dem Stichwort: THL1 klein/ Straße reinigen, rückten von uns GW-L1 mit Rollwagen Ölspur und LF8/6 aus. Die Ölspur begann bereits auf der Abzweigung B22 nach Wackerling und erstreckte sich durch den ganzen Ortsbereich bis nach Cham. Nach dem Erkunden wurde mit den Arbeiten unverzüglich begonnen, da die Spur mancherorts bis zu 20 cm breit zu erkennen war.

Die Feuerwehr Rhanwalting übernahm den Kreuzungsbereich der B22 bei Wackerling und begann mit dem binden der Ölspur.

GW-L1 und LF8/6 übernahmen im Ortsbereich Katzbach das abbinden der Ölspur. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wurde die Feuerwehr Cham hinzugezogen, da sich die Fahrbahnverunreinigung massiv bis ins Stadtgebiet zog. Hier wurde die Spur auf beiden Fahrbahnseiten mit bis zu 50cm Breite gesichtet.

Unsere Arbeiten beschränkten sich auf das Aufbringen des Ölbindemittels bis nach Cham-West, wo die Kameraden der Feuerwehr Cham die Spur übernahmen. Inzwischen wurde auch die Kehrmaschine des Straßenbaulastträgers angefordert, welche auch kurz darauf eintraf und mit dem aufnehmen des Ölbindemittels begann. Nachdem wir unsere Ölspurbeschilderung aufgestellt hatten rückten wir nach rund eineinhalb Stunden wieder ein.

B3/ Zimmerbrand Cham-West

In der Nacht zum Sonntag brach in einem Wohngebäude in Cham-West ein Brand aus. Alarmiert nach dem Stichwort B3: Brand im Gebäude/ Zimmer fuhren wir zusammen mit den Feuerwehren Cham und Katzberg, der Polizei, den Rettungsdienst und den Führungskräften Cham-Land 3 und Cham-Land 3/1 die Einsatzstelle an.
Wir rücken mit LF8/6 und GW-L1 aus.
Vor Ort angekommen haben glücklicherweise bereits alle Bewohner das Haus eigenständig verlassen und werden durch das BRK betreut und versorgt. Die Feuerwehr Cham ist bereits im Innengriff tätig und wird durch einen weiteren Trupp von uns unterstützt. Die Aufgaben des zweiten Angriffstrupps waren, die Räume in dem Gebäude zu kontrollieren, die Belüftung vorzubereiten und durchzuführen und den Brandraum mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren. Des weiteren stellte sich im Verlauf des Einsatzes heraus, dass eine Katze im Gebäude noch vermisst wird. Diese wird kurze Zeit später wohl behalten am Balkon aufgefunden. Der zweite Atemschutztrupp vom LF8/6 geht vor dem Objekt als Sicherungstrupp in Bereitstellung. Nach kurzer Zeit konnte die Meldung „Feuer aus“ durchgegeben werden. Es folgten Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Wohngebäudes.
GW-L1 stand in Bereitschaft und musste nicht eingreifen.
Nach rund 50 Minuten wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst und konnten wieder einrücken. Die örtlich zuständige Feuerwehr Cham verblieb am Einsatzort für abschließende Arbeiten.

THL Bombenfund Cham-West

THL: Bombenfund hieß es am Freitagnachmittag als Meldeempfänger und die Sirenen auslösten.

In Cham-West wurde bei Bauarbeiten im Bereich der Weiherhausstraße an der Bahnstrecke eine 250kg schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt.
Neben unzähligen Einsatzkräften von Polizei, THW und BRK, rief das Stichwort auch Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis und die UG-ÖEL auf den Plan.
Von uns rücken ELW2, GW-L1 und LF8/6 gegen 15:00 Uhr aus. Treffpunkt mit Bereitstellungsraum war der Volksfestplatz in Cham.

Vor Ort wurde dann mit ELW2 die Einsatzleitung aufgebaut, welche Mitglieder der UG-ÖEL betreuten. Dort wurde die Einsatzdokumentation und die Lagekarte geführt. Die Gruppenführer aller Fahrzeuge wurden dann durch KBI Marco Greil, Einsatzleiter Markus Reitinger und dem Einsatzleiter der Polizei in die Lage eingewiesen.
Nachdem die verschiedenen Feuerwehren mit ihren Aufgaben betreut waren, verteilten sie sich im kompletten Bereich von Cham-West. Unsere Aufgabe war es, die Bewohner von 2 Straßen zu evakuieren. Diese Aufgabe übernahmen GW-L1 und LF8/6. Zeitgleich wurde der komplette Sperrbereich von 300m Radius um die Fundstelle geräumt. Alle ca. 700 Anwohner konnten in dieser Zeit entweder bei Bekannten oder Freunden, oder in der Stadthalle Cham untergebracht werden. Dort errichtete das BRK eine Notunterkunft. Für den Transport zur Notunterkunft stand ebenfalls das BRK mit mehreren Fahrzeugen bereit.

Zahlreiche Mehrzweckfahrzeuge warnten die Bevölkerung mit der Mobela, in dem diese die Straßenzüge durchquerten und Warndurchsagen machten. Der gesamte Funkverkehr, Anforderungen und Rückmeldungen liefen über die UG-ÖEL mit dem Kater Katzbach 13/1. So mussten die Kräfte eine große Menge an Informationen innerhalb kürzester Zeit verarbeiten und dokumentieren.
Nachdem die Straßen alle geräumt und sichergestellt war, dass sich keine Personen mehr in diesem Bereich befanden, wurden auch alle Zufahrten gesperrt. Die wichtigste Verbindungsstraße nach Cham, die Katzbacher Straße, die bis zu Beginn der Entschärfung noch freigegeben war, wurde für den Gesamtverkehr gegen 19 Uhr gesperrt. Die Entschärfung der Bombe wurde in die Wege geleitet. Im völlig verlassenen Ortsteil Cham-West wurde dann auf die Freigabe des Kampfmittelräumdienstes gewartet. Gegen 20:30Uhr erfolgte die lang ersehnte Durchsage, dass die Bombe entschärft war und die Straßensperrungen aufgehoben werden können. Sogleich konnten alle Bewohner wieder in ihre Häuser zurück.
Wir verließen unsere Sperrposten, sammelten unsere Verkehrsabsicherung auf und begaben uns im Anschluss wieder zum Ausgangspunkt, dem Volksfestplatz in Cham. Dort unterstützten wir die Kameraden der UG-ÖEL mit dem Abbau der Einsatzleitung. Die erforderlichen Materialien wurden wieder am GW-L1 verladen. Nach einer Verpflegung durch das BRK wurde das Gerätehaus angefahren und die Einsatzbereitschaft hergestellt. Einsatzende nach rund 6,5 Stunden.

 

THL Hubschrauberlandung sichern

In der Nacht zum Samstag gegen 0:42 Uhr alarmierte uns die ILS Regensburg gemeinsam mit der Feuerwehr Katzberg und dem KBM Cham-Land 3/3.
Die Alarmmeldung lautete: THL Hubschrauberlandung sichern/ Landeplatz ausleuchten am Katzberg.
Der bereits im Einsatz befindliche Rettungsdienst forderte den Rettungshubschrauber Christoph Regensburg nach.
Von uns rückten Florian Katzbach 43/1 und Florian Katzbach 55/1 aus.
Durch die Feuerwehr Katzberg und unserem LF8/6 wurde der Landeplatz ausgeleuchtet und abgesichert. Die Beleuchtungsmaterialien des TLF und LF8/6 waren ausreichend, sodass GW-L1 an der Einsatzstelle in Bereitschaft gehen konnte.
Nachdem der Patient von der Hubschrauberbesatzung übernommen wurde und dieser gestartet ist, baute die Feuerwehr die Beleuchtung wieder zurück und rückten in die Gerätehäuser ein.
Einsatzende nach rund eineinviertel Stunden.

B4 Brand Schule/ hohe Personenzahl

Am Donnerstagvormittag alarmierte die integrierte Leitstelle Regensburg zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei, Rettungsdienst und Führungskräften ins Stadtgebiet Cham. Am Turnhallendach der Marien Realschule am Chamer Schulberg ist ein Feuer ausgebrochen. Nach dem Alarmstichwort: B4 Brand Schule / hohe Personenanzahl lösten auch unsere Meldeempfänger aus. Doch nicht nur unsere Feuerwehr war alarmiert, sondern auch die bei uns stationierte UG-ÖEL.
Florian Katzbach 43/1 rückt vollbesetzt aus und fährt direkt zum Brandobjekt. Kater Katzbach 55/1, Kater Katzbach 13/1 folgen kurz darauf. Bereits bei der Anfahrt konnten wir eine dichte schwarze Rauchwolke feststellen.
Zum Glück konnten vor Eintreffen der Feuerwehr alle Bauarbeiter das Dach der Turnhalle verlassen. Ebenfalls wurde die angrenzende Schule vorbildlich geräumt. Auch der komplette Schulberg wird weiträumig abgesperrt, um ein Verkehrschaos zu vermeiden und das sichere Arbeiten der Feuerwehren zu gewährleisten.
Da für den GW-L1 am Brandobjekt keine Einsatzoption bestand, unterstützte dieser die UG. Zusammen mit dem ELW2 wurde im Pausenhof des Fraunhofer Gymnasium die Einsatzleitung aufgebaut.

LF8/6 fuhr den hinteren Teil der Turnhalle an, wo bereits das TLF und die Drehleiter der Feuerwehr Cham, die Brandbekämpfung aufgenommen haben. Die Aufgabe unserer Kräfte bestand darin, die Kräfte der Feuerwehr Cham bei ihrer Arbeit zu unterstützten um den Brand in den Griff zu bekommen. Im vorderen Teil waren weitere Kräfte eingesetzt, die zusammen mit der Drehleiter aus Roding die Brandbekämpfung einleiteten.
Die Kräfte an der Einsatzleitung waren damit beschäftigt, die Einsatzdokumentation zu erstellen. So wurde eine Kräfteübersicht erstellt, die etwa 130 Einsatzkräfte mit 35 Fahrzeugen herausfilterten. Neben dem Führen des Einsatztagebuchs war es ebenso unsere Aufgabe, den kompletten Funkverkehr abzuwickeln und zu dokumentieren.
Nach rund 5 Stunden konnten alle Kräfte der Feuerwehr Loibling-Katzbach und UG-ÖEL wieder einrücken.
Gegen 17 Uhr mussten dann erneut die Mitglieder der UG-ÖEL ausrücken. Diesmal ging es in die Gemeinde Wald zum Brand eines Landwirtschaftlichen Anwesens. Bei der Anfahrt konnten allerdings unsere Kräfte bereits wenden.

THL1 VU mit PKW

Während der Aufbauarbeiten zu unserem 150. jährigen Gründungsfest ereignete sich am Samstagnachmittag, direkt vor dem Festgelände, ein Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich Ulmenstraße – Stamsriederstraße kommt es zum Zusammenstoß einer Radfahrerin mit einem PKW. Sofort übernahmen ausgebildete Fachleute, die Erstversorgung der verunfallten Radfahrerin und die Betreuung des PKW Fahrers.
Durch den Kommandanten wurde verfügbares Personal an das Gerätehaus beordert. GW-L1 und LF8/6 rückten aus um die Verkehrslenkung zu übernehmen. Nachdem der RTW eingetroffen ist wurde die Patientin der Besatzung übergeben. Eine Streife der Polizei übernahm die Unfallaufnahme, wobei wir diese beim Vermessen der Unfallstelle unterstützten.
Als die Patientin abtransportiert und die Unfallstelle aufgenommen war wurde das Fahrrad einem Angehörigen übergeben und wir rückten von der Unfallstelle ab.
Einsatzende nach rund einer Stunde.

RTW, GW-L1 und LF

THL Unwetter/ Baum auf Fahrbahn

Während ein starkes Unwetter über den Landkreis Cham zieht, blieb auch unser Schutzgebiet nicht verschont. Gegen 14:30 Uhr wurden wir auf die CHA14 zwischen Großbergerdorf und Katzbach alarmiert. Gemeldet wurde ein umgestürzter Baum, der die Fahrbahn blockierte. Kurz darauf rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Während LF8/6 den Baum beseitigte, kontrollierte GW-L1 den Schutzbereich auf weitere Einsatzstellen, ohne Befund. Nachdem der Baum beseitigt und die Straße von Schmutz befreit war, rückten beide Fahrzeuge nach etwa 20 Minuten wieder ein.