Tag: THL

Einsatzübung THL

Am Montag fand auf dem Gelände der Firma Auto Schießl in Wackerling eine realitätsnahe Einsatzübung zum Stichwort THL 1 – Verkehrsunfall mit PKW statt. Ziel der Übung war es, einen möglichst einsatznahen Ablauf darzustellen und die Zusammenarbeit der eingesetzten Einheiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Als Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem ein PKW verunfallt war und beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite lag.

Alarmiert und an der Übung beteiligt waren das LF 8/6, der GW L1 sowie der ELW 2. Die Übungsleitung übernahm Sebastian Stelzer, während die Einsatzleitung bei der Übung in den Händen von Kommandant Martin Schoplocher lag. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte eine strukturierte Lageerkundung sowie die Absicherung der Unfallstelle.

Bei der ersten Erkundung wurde zunächst eine verletzte Person im Fahrzeug festgestellt, die aufgrund der Lage des PKW nicht selbstständig aussteigen konnte. Ein im Fahrzeuginnenraum entdeckter Kindersitz ließ auf eine weitere beteiligte Person schließen. Daraufhin wurde umgehend die nähere Umgebung systematisch abgesucht. Diese Maßnahme führte zum Auffinden einer zweiten verletzten Person außerhalb des Fahrzeugs, die ebenfalls betreut werden musste.

Zusätzlich wurde während der Erkundung eine Gasflasche im Fahrzeug festgestellt, wodurch sich eine besondere Gefahrenlage ergab. Die Einsatzkräfte reagierten entsprechend umsichtig und berücksichtigten diese Gefahr bei den weiteren Maßnahmen. Die Absicherung und das sichere Vorgehen standen dabei stets im Vordergrund.

Die Rettung der im Fahrzeug eingeschlossenen Person erfolgte patientenschonend über die Heckklappenöffnung mithilfe eines Spineboards. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf eine ruhige, koordinierte Rettung und eine möglichst geringe Belastung für die verletzte Person gelegt. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung, Mannschaft und den einzelnen Trupps verlief dabei vorbildlich.

Nach Abschluss der eigentlichen Einsatzübung nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, weitere technische Rettungsmaßnahmen zu üben. Verschiedene Rettungsgeräte wie Winkelschleifer und Säbelsäge wurden praktisch eingesetzt. Unter anderem wurde das Öffnen des Fahrzeugdaches trainiert, um alternative Rettungswege darzustellen und den sicheren Umgang mit den Geräten weiter zu festigen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In einer anschließenden Abschlussbesprechung wurden der Übungsverlauf sowie positive Aspekte und mögliche Verbesserungspunkte gemeinsam besprochen. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich dabei ausdrücklich beim Übungsleiter Sebastian Stelzer für die gute Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie besonders bei der Firma Auto Schießl für die Unterstützung und die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.

Den gelungenen Übungsabend ließ man im Anschluss bei einer gemeinsamen Brotzeit in gemütlicher Runde ausklingen, wobei der kameradschaftliche Austausch nicht zu kurz kam.

 

THL Übung

Am vergangenen Montag fand in Wackerling beim Auto Schießl eine umfassende Feuerwehrübung statt. Die Übung, die von Markus Wanninger und seinem Team, bestehend aus Sebastian Stelzer und Lotta Hager organisiert wurde, war ein voller Erfolg und bot wertvolle Einblicke in moderne und auch für uns durchführbaren Rettungstechniken.

Martin Schoplocher eröffnete die Veranstaltung am Gerätehaus mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmer. Er betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Sicherheit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fuhren dann geschlossen nach Wackerling. Markus Wanninger erklärte den Ablauf der Übung. Sebastian Stelzer übernahm die Vorstellung der Rettungskarte, die ein wichtiges Hilfsmittel bei der Rettung von Personen, als auch zum Erkennen verschiedener Gefahren der verunfallten Fahrzeuge darstellt.

Lotta Hager gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in die patientenschonende Rettung aus dem PKW, ein Aspekt, der bei Unfällen oft über Leben und Tod entscheidet.

Die Übung begann am Übungsobjekt, ein PKW war bereitgestellt. Die Teilnehmer stabilisierten zunächst das Fahrzeug um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Anschließend wurden alle Scheiben des Fahrzeugs entfernt. Um auch gefahrlos die Frontscheibe zu entfernen kam neben den Helmvisieren auch eine FFP2-Maske zum Einsatz, um die Sicherheit der Kameraden zu gewährleisten. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände, darunter das Halligan-Tool, Rettungsmesser und Glasschneider wurden ausprobiert und ihre Anwendung demonstriert. Ebenso kam auch das vor kurzem angeschaffte Spineboard zum Einsatz. Unter der Leitung von Lotta Hager und Markus Wanninger wurde ein „Patient“ mit einem Stifneck ausgestattet und anschließend mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet.

Ein besonderes Highlight der Übung war die Einführung neuer Ausrüstungsgegenstände, wie die Akku-Flex und Akku-Säbelsäge. Mit der Säbelsäge wurde die Frontscheibe entfernt und das Dach des Fahrzeugs aufgeschnitten um den Zugang zu den Insassen zu erleichtern. Ebenso versuchte man die B-Säule des Fahrzeugs herauszunehmen. Diese neuen Werkzeuge erwiesen sich als äußerst effektiv und werden künftig einen festen Platz in der Ausrüstung der Feuerwehr haben. Ebenso wurde durch Sebastian Stelzer noch das richtige außer Betrieb nehmen des Fahrzeuges behandelt, sowie auch ein kurzer Einblick gegeben, in das Thema freischalten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Nach zwei Stunden intensiver Arbeit endete die Übung erfolgreich. Die Teilnehmer waren begeistert von den neuen Erkenntnissen und den praktischen Erfahrungen, die sie sammeln konnten. Ein besonderer Dank gilt Gerhard Schießl und seinem Team, die den Schrott-PKW zur Verfügung gestellt und für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt haben. Ihre Unterstützung war entscheidend für den Erfolg der Übung.

Dieser Übungsabend war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rettungstechniken und der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr. Sie zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen sind, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.

Übung THL

Am 20.03.2023 trafen sich unsere Aktiven wieder zur Übung. Ebenfalls zu Gast waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Diesmal ging es um das Thema Technische Hilfeleistung, kurz THL.
Zuerst stand ein Theorieteil am Plan, indem Kommandant Martin Schoplocher Erstmaßnahmen beim Verkehrsunfall ohne oder auch mit eingeklemmten Personen vorstellte. Auch wir können mit unserem LF8/6 und GW-L1 viele Erst- und Einsatzmaßnahmen treffen.
Später wurden dann die Teilnehmer auf 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe schulte sich am LF8/6 und entnahm Gerätschaften zur Ersten Hilfe, Verkehrsabsicherung und vorbeugenden Brandschutz, während die andere Gruppe derweil den Umgang mit dem neu angeschafften Spineboard lernte. Hier wurde ein „Verletzter“ auf dem Board fixiert und der Umgang mit verschiedenen Szenarien ausprobiert.
Übungsende nach rund 2 Stunden.