Kategorie: Übungen

Letzte Übung im Jahr 2025

Am Montag, den 15. Dezember 2025 fand die letzte Übung des Jahres statt. Die Übung begann pünktlich am Abend und wurde von Kommandant Martin Schoplocher eröffnet. Er betonte die Bedeutung regelmäßiger Übungen für die Einsatzbereitschaft und wies darauf hin, dass die heutige Einheit vor allem der praktischen Arbeit mit neuen Geräten dienen sollte.
Im Anschluss übernahm Übungsleiter Michel Popp die Leitung und stellte die neuen Geräte vor, die im Zuge der Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs LF10 bereits frühzeitig eingetroffen sind. Dazu gehören ein Winkelschleifer, ein Akku-Trennschleifer, ein Kombibohrhammer, eine Akkukettensäge, sowie eine Säbelsäge. Michel Popp erklärte die technischen Eigenschaften der Geräte, deren Einsatzmöglichkeiten und die Sicherheitsaspekte, die bei der Handhabung zu beachten sind. Ziel war es, den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben sich mit den neuen Werkzeugen vertraut zu machen, um im Einsatzfall sicher und effizient arbeiten zu können.
Nach der theoretischen Einführung erfolgte die praktische Umsetzung. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt um an verschiedenen Stationen die Geräte auszuprobieren. Michel Popp übernahm die Station mit der Säbelsäge, Markus Wanninger leitete die Station für den Akku-Trennschleifer und Sebastian Stelzer betreute die Station für den Winkelschleifer. An jeder Station wurden unterschiedliche Materialien wie Metall, Holz und Kunststoff bearbeitet um die Vielseitigkeit der Geräte zu demonstrieren. Dabei kamen verschiedene Blätter und Trennscheiben zum Einsatz, sodass die Kameraden die Unterschiede in Schnittführung und Materialbearbeitung kennenlernen konnten.
Während der Übung wurde großer Wert auf die richtige Handhabung und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften gelegt. Die Teilnehmer hatten ausreichend Zeit, die Geräte selbst zu bedienen und Fragen zu stellen. Die praktische Arbeit erwies sich als sehr lehrreich, da viele Kameraden die neuen Werkzeuge zum ersten Mal in der Hand hielten und deren Leistungsfähigkeit direkt erleben konnten.
Nach etwa eineinhalb Stunden wurde die Übung beendet. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und bei den Ausbildern für die Vorbereitung der Stationen. Mit dieser Übung endete das Übungsjahr 2025 erfolgreich. Die Feuerwehr blickt auf ein Jahr mit vielen lehrreichen Einheiten zurück und ist für die kommenden Einsätze gut gerüstet.

UVV Übung

Am Freitag den 21.11. fand im Gerätehaus eine umfassende UVV-Übung statt, die traditionell gemeinsam mit den Mitgliedern der UG-ÖEL durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war die Auffrischung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV), sowie die Sensibilisierung aller Teilnehmer für mögliche Gefahren im Einsatzablauf. Neben der aktiven Mannschaft waren auch die Atemschutzgeräteträger eingebunden die zeitgleich eine spezielle UVV-Schulung erhielten. Übungsleiter Markus Wanninger leitete die Veranstaltung.
Zu Beginn der Übung wurde eine kurze Präsentation vorgestellt, bevor im Anschluss die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt wurden um praxisnah verschiedene Themen zu erarbeiten. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit den Gefahren auf dem Weg zum Einsatz, wobei insbesondere Aspekte wie Straßenverkehr und Witterungseinflüsse diskutiert wurden. Die zweite Gruppe analysierte die Risiken beim Ausrücken aus dem Gerätehaus. Hier standen die sichere Fahrzeugbewegung, das Verhalten im Hofbereich, sowie die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften im Vordergrund. Die dritte Gruppe widmete sich den Gefahren beim Einrücken nach dem Einsatz und der Prävention. Dabei wurden Punkte wie das sichere Abstellen der Fahrzeuge, die Reinigung und Kontrolle der Ausrüstung, sowie die Vermeidung von Unfällen im Gerätehaus behandelt.
Während die Gruppen ihre Themen bearbeiteten erfolgte parallel die UVV-Schulung für die Atemschutzgeräteträger. Durch die parallele Durchführung konnte die Zeit effizient genutzt und alle relevanten Inhalte vermittelt werden.
Nach Abschluss der Gruppenarbeiten versammelten sich alle Teilnehmer in der Fahrzeughalle. Dort wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Besprechung bot Gelegenheit offene Fragen zu klären und Erfahrungen auszutauschen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der präventiven Maßnahmen um Unfälle im Einsatz und im Gerätehaus zu vermeiden.
Die Übung endete mit einer kameradschaftlichen Brotzeit die den Teilnehmern Gelegenheit bot, das Erarbeitete in entspannter Atmosphäre nachzubesprechen und die Gemeinschaft zu stärken. Insgesamt wurde die Übung als sehr erfolgreich bewertet, da sie nicht nur theoretisches Wissen auffrischte, sondern auch praktische Aspekte und den Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten förderte.

Stationsausbildung

Am Montagabend trafen sich unsere Aktiven unter der Leitung des 1. Kommandanten Martin Schoplocher. Zu Beginn erhielten die Teilnehmer einen theoretischen Teil zu den Themen „Vierteilige Steckleiter“, „Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten“, sowie „Verkehrsabsicherung“.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe arbeitete unter der Leitung von Martin Schoplocher mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6. Hier lag der Schwerpunkt auf dem Umgang mit der Steckleiter. Beübt wurde das Anleitern am Gebäude, sowie dem Aufbau der Leiter in beengten Räumen.
Die zweite Gruppe wurde von dem 2. Kommandanten Benjamin Kreitinger geführt und nutzte den GW-L1, sowie den ELW 2. In dieser Gruppe wurde die Wasserentnahme mit dem Rollwagen TS aus dem Unterflurhydranten geübt und zusätzlich die Verkehrsabsicherung an der Einsatzstelle durchgeführt.
Die Übung verlief planmäßig und bot allen Teilnehmern die Möglichkeit ihre theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden und die Zusammenarbeit im Einsatz zu vertiefen.

Übungsabend Wasserförderung

Am Montagabend, den 20. Oktober fand unter der Leitung von Übungsleiter Reinhard Rädlinger ein praxisorientierter Übungsabend statt. Ziel der Übung war, die Vertiefung der Kenntnisse im Bereich Wasserförderung über lange Wegstrecken, sowie die Zusammenarbeit mit benachbarten Feuerwehren.

Nach einem kurzen Theorieteil im Gerätehaus, in dem die Übungsziele und der Ablauf vorgestellt wurde, begaben sich die Einsatzkräfte mit LF8/6, GW-L1 und dem TSF der FF Pitzling nach Ponholzmühle, dem Ort der praktischen Übung.

Die Wasserentnahme erfolgte aus dem Holderbach durch die FF Pitzling. Da der natürliche Wasserstand nicht ausreichte wurde der Bach angestaut, um eine ausreichende Menge Wasser für die Übung entnehmen zu können. Diese Maßnahme erforderte präzise Abstimmung und sorgte für realitätsnahe Bedingungen.

Die Weiterleitung des Wassers erfolgte über dem GW-L1 mit dem Rollwagen TS. Zusätzlich kam ein Rollwagen Beleuchtung zum Einsatz, um die Einsatzstelle auch bei einsetzender Dunkelheit optimal auszuleuchten. Die Wasserabgabe wurde durch das LF 8/6 durchgeführt.

Insgesamt wurde eine Schlauchstrecke von rund 500 Metern verlegt, was eine koordinierte Zusammenarbeit und gute Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten erforderte. Die Übung bot somit eine hervorragende Gelegenheit, die Abläufe bei der Wasserförderung über lange Wegstrecken zu trainieren und die Technik unter realistischen Bedingungen zu erproben.

Nach Abschluss der praktischen Übung trafen sich alle Beteiligten zur Abschlussbesprechung im Gerätehaus Cham. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich ausdrücklich bei Übungsleiter Reinhard Rädlinger für die Organisation, sowie bei der Feuerwehr Pitzling für die engagierte Teilnahme und die gute Zusammenarbeit.

Den Ausklang fand der Übungsabend bei einer gemeinsamen Brotzeit im Gerätehaus, die Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch und zur Nachbesprechung bot.

Objektbegehung Grupor

Am Donnerstag, den 2. Oktober 2025, fand eine wichtige Objektbegehung bei der Firma Grupor statt. Ziel war es, den überarbeiteten Einsatzplan vor Ort zu prüfen und die örtlichen Gegebenheiten besser kennenzulernen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Vertreter der Firma Grupor begann die Besichtigung des Betriebsgeländes. Dabei wurden insbesondere die Zugänge, mögliche Gefahrenstellen sowie die Wasserentnahmestellen begutachtet. Diese Begehung war besonders für die Gruppenführer von großer Bedeutung, da sie die Grundlage für taktische Entscheidungen im Einsatzfall bildet und eine gezielte Vorbereitung ermöglicht.
Im Anschluss erfolgte eine praktische Übung: Das Ansaugen aus der Zisterne wurde mit dem Rollwagen TS  sowie dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 durchgeführt. Die Übung diente nicht nur der technischen Erprobung, sondern auch der Festigung der Führungsabläufe und Kommunikation innerhalb der Einsatzgruppen.
Zum Abschluss lud die Firma Grupor zu einer kleinen, gemütlichen Brotzeit ein. In entspannter Atmosphäre konnten sich die Teilnehmer austauschen und die Übung gemeinsam reflektieren. Für die freundliche Unterstützung und Verpflegung möchten wir uns herzlich bei der Firma Grupor bedanken.

Aktionswoche 2025

Im Rahmen der Aktionswoche 2025 beteiligte sich unsere Feuerwehr an einer groß angelegten Einsatzübung am Abend des 30.09. Um 19:00 Uhr erfolgte die Alarmdurchsage durch die Übungsleistelle für die Feuerwehren Kolmberg, Waffenbrunn, Willmering, Katzberg sowie die Führungsunterstützung Cham mit dem ELW. Übungsannahme war der Brand eines Schuppens in Kolmberg, der auf das angrenzende Waldstück und das Wohnhaus überzugreifen drohte.

Nach etwa 15 Minuten entschied der Einsatzleiter aufgrund der angenommenen Lageverschärfung eine Alarmstufenerhöhung. Daraufhin wurden alle Feuerwehren im KBM-Bereich 3/3 nachalarmiert.

Wir rückten mit dem LF 8/6 sowie dem GW-L1 aus. Der Bereitstellungsraum wurde in Waffenbrunn eingerichtet. Im weiteren Verlauf der Übung wurde unser LF 8/6 am Ende der Förderleitung eingebunden und speiste das HLF der Feuerwehr Pemfling, welches eine Widerstandslinie im angrenzenden Waldstück errichtete.

Das Übungsende wurde bekanntgegeben und im Anschluss fand eine Abschlussbesprechung am Feuerwehrgerätehaus in Kolmberg statt, gemeinsam mit dem Kommandanten der Feuerwehr Kolmberg, KBI Marco Greil und KBM Hans Hochmuth.

 

Einsatzübung

Am vergangenen Montagabend trafen sich unsere Aktiven zu einer Einsatzübung. Unter der Leitung von Markus Wanninger wurde ein realitätsnahes Einsatzszenario vorbereitet, das sowohl die taktische Koordination als auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte forderte.
Die angenommene Lage: Ein Brand in einem Nebengebäude auf einem landwirtschaftlichen Anwesen – mit einer vermissten Person im Gebäude. LF 8/6 und GW-L1 rückten zur Einsatzstelle aus. Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus, um unmittelbar nach dem Eintreffen mit der Personensuche beginnen zu können.
Nach der Erkundung durch den Gruppenführer wurde die Suche im stark verrauchten Gebäude eingeleitet. Parallel dazu stellte der GW-L1 die Wasserversorgung sicher, um einen kontinuierlichen Löschangriff zu gewährleisten. Da sich die Rauchentwicklung und der Brand auch auf angrenzende Garagen ausbreitete, entschied der Gruppenführer, einen zweiten Atemschutztrupp auszurüsten, um auch diese Bereiche systematisch zu kontrollieren und abzulöschen.
Der Lüfter wurde in Stellung gebracht und später gezielt eingesetzt, um die Sichtverhältnisse für die eingesetzten Trupps zu verbessern und die Suche zu erleichtern. Die vermisste Person konnte schließlich zügig erfolgreich gefunden und gerettet werden – ein voller Erfolg für alle Beteiligten.
Im Anschluss an die Übung bedankte sich Kommandant Martin Schoplocher bei Markus Wanninger für die Organisation, sowie beim „Brandleider“ für die realistische Darstellung des Szenarios. Er zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und lobte das engagierte und professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte.

Stationsausbildung

Am Montag, den 28. Juli 2025 fand ab 19:00 Uhr eine praxisorientierte Stationsausbildung zur Einführung und Vorstellung der neuen Rollwägen statt. Ziel der Ausbildung war es, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die neuen Einsatzmittel zu geben und deren Handhabung im Einsatzfall zu erläutern.
Die Ausbildung war in mehrere Stationen unterteilt, die jeweils von fachkundigen Ausbildern betreut wurden:
• Rollwagen, Wasserförderung und Fortleitung wurde von Kommandanten Martin Schoplocher vorgestellt. Hier lag der Fokus auf dem Entnehmen der Gerätschaften von den Rollwägen.
• Rollwägen Technische Hilfeleistung (THL) wurden durch Benjamin Kreitinger präsentiert. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in die Beladung und Einsatzmöglichkeiten bei technischen Hilfeleistungen
• Rollwagen Beleuchtung, betreut von Michael Popp, zeigte die verschiedenen Beleuchtungssysteme und deren Aufbau zur optimalen Ausleuchtung von Einsatzstellen
• Rollwagen Atemschutz wurde von Markus Wanninger vorgestellt. Hier standen die Atemschutzgeräte, deren Lagerung und die Nachbereitung nach den Einsatz im Vordergrund
• Rollwagen Transport, sowie das Thema Ladungssicherung wurden von Sebastian Stelzer erläutert. Neben der Vorstellung des Transportwagens wurde insbesondere auf die korrekte und sichere Ladungssicherung eingegangen
Die Teilnehmer durchliefen die Stationen in kleinen Gruppen, was einen intensiven Austausch und gezielte Fragen ermöglichte. Die Ausbildung endete nach etwa eineinhalb Stunden. Die Stationsausbildung stellte einen wichtigen Schritt zur sicheren und effektiven Nutzung der neuen Rollwägen im Einsatz dar und trug maßgeblich zur Fortbildung der Mannschaft bei.

Übungsabend Rettung aus unwegsamen Gelände

Am 5. Mai fand eine anspruchsvolle und praxisnahe Übung der aktiven Mitglieder der Feuerwehr statt. Unter der Leitung von Reinhard Rädlinger und Werner Allescher wurde das Szenario „Rettung aus unwegsamem Gelände“ geübt – eine Einsatzlage, die sowohl körperlich als auch technisch hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte stellt. Unterstützt wurden die Übungsleiter von Markus Wanninger und Lotta Hager, die mit ihrer Erfahrung und Fachkenntnis maßgeblich zum Erfolg des Abends beitrugen.

Zu Beginn der Übung vermittelte Lotta Hager im theoretischen Teil wichtige Grundlagen zur patientenschonenden Rettung und Versorgung von verletzten Personen in schwierigem Gelände. Dabei ging sie insbesondere auf die Bedeutung der richtigen Lagerung, der achsengerechten Rettung und der Kommunikation im Team ein – Aspekte, die im Ernstfall über den Erfolg der Rettung entscheiden können.

Im Anschluss an die Theoriephase rückten die Einsatzkräfte mit dem GW-L1 und dem  LF8/6 in ein nahegelegenes Waldstück aus. Dort wurde eine realitätsnahe Rettungssituation vorbereitet, bei der eine Person aus steilem, unwegsamem Gelände gerettet werden musste. Die Übung forderte von den Teilnehmern nicht nur körperlichen Einsatz, sondern auch präzises Arbeiten unter erschwerten Bedingungen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Sicherung im Hang. Die Teilnehmer übten verschiedene Knoten und Sicherungstechniken, um sich selbst und die zu rettende Person gegen Absturz zu sichern. Parallel dazu wurde eine effektive Beleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen sicher arbeiten zu können.

Markus Wanninger, Reinhard Rädlinger und Werner Allescher erklärten im Verlauf der Übung verschiedene Techniken zur Einrichtung von Fixpunkten sowie zum Halten und Rückhalten von Personen im steilen Gelände. Die Teilnehmer konnten diese Techniken direkt anwenden und festigten so ihr Wissen im praktischen Einsatz.

Nach rund zweieinhalb Stunden intensiver Übung wurde das Szenario erfolgreich abgeschlossen. Die Ausrüstung wurde gemeinsam zurückgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Engagement und der Disziplin der Teilnehmer sehr zufrieden.

Diese Übung verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig regelmäßige und realitätsnahe Ausbildungseinheiten sind, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell handeln zu können. Die Kombination aus fundierter Theorie und praxisnaher Anwendung machte den Übungsabend zu einem wertvollen Bestandteil der kontinuierlichen Einsatzvorbereitung.

Übungsabend Wasserförderung

Am 28. März fand ein Übungsabend der Feuerwehr statt, der sich dem Thema Wasserförderung widmete. Die Übung wurde von den Übungsleitern Michael Popp und Sebastian Stelzer geleitet und begann um 19:00 Uhr. Ziel der Übung war es die verschiedenen Techniken und Geräte zur Wasserförderung zu beüben. LF-8/6 und GW-L1 fuhren die Übungsörtlichkeit an. Für die Übung wurde Wasser aus dem Katzbach entnommen. Hierfür kam die Tragkraftspritze zum Einsatz. Dazu wurde eine Saugleitung gekuppelt und mit Leinen gesichert. Nachdem das Wasser erfolgreich angesaugt und die B-Leitung aufgebaut wurde, ging es weiter mit der Vornahme von zwei C-Rohren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Übung war der Einbau des Waldbrandsatzes in der Mitte der Wasserförderung. Der Waldbrandsatz ist ein spezielles Gerät, dass bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird. Die Teilnehmer mussten den Behälter des Waldbrandsatzes befüllen und die Funktionsweise des Geräts verstehen. Anschließend wurden zwei D-Rohre am Waldbrandsatz vorgenommen um die spezifischen Anforderungen bei der Bekämpfung von Waldbränden zu üben. Am Ende waren somit 2 C-Rohre und 2 D-Rohre im Einsatz.Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Diese jungen Feuerwehrleute konnten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen verbessern. Die Integration der Jugendfeuerwehr in die Übung zeigte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die Bereitschaft, junge Menschen frühzeitig in die Feuerwehrarbeit einzubinden.Nach rund zwei Stunden wurde die Übung erfolgreich beendet. Die Teilnehmer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten in der Wasserförderung und im Umgang mit verschiedenen Gerätschaften vertiefen. Die Übungsleiter Michael Popp und Sebastian Stelzer zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobten die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Teilnehmer.