Sebastian Stelzer

THL P eingeschlossen/ Wohnungsöffnung akut

Am heutigen Montagnachmittag wurden wir zu einer Wohnungsöffnung nach Loibling alarmiert. Neben der Feuerwehr Cham die mit der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen mit Türöffnungssatz anrückte, fuhren wir die Einsatzstelle mit dem LF8/6 an. Ebenfalls mit alarmiert war der Rettungsdienst und unser Kreisbrandmeister Cham-Land 3/3.

Bei eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Wohnungstür durch den Bewohner bereits eigenständig geöffnet, sodass ein eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war und der Rettungsdienst Zugang zum Patienten hatte.
Die eingesetzten Kräfte rückten nach etwa 20 Minuten wieder ein.

B1 im Gebäude/ Nachschau

Am Freitagmorgen wurden wir nach Pitzling in die Gemeinde Pemfling alarmiert. Dort ist ein Brand in einer Hackschnitzelheizung ausgebrochen. Nachdem die Feuerwehren Pitzling und Pemfling, zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/3 schon vor Ort tätig waren, wurden wir nachalarmiert. Kurz nach unserem ausrücken mit LF8/6 und GW-L1 ertönte erneut ein Nachalarm für die Feuerwehren Katzberg, Waffenbrunn und Pösing.
Bereits auf der Anfahrt rüstet sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die Lage bereits soweit unter Kontrolle und mit dem Leeren des Hackschnitzelbunkers wurde bereits begonnen. Mühsam wurde von Atemschutzträgern die Hackschnitzel in Kisten geschaufelt, ehe sie von einem Traktor herausgehoben und auf einer separaten Fläche verteilt wurde.
Vor Ort wurde das LF8/6 mit der Aufgabe betreut, das bereits herausgeschaufelte Brandgut und die restlichen Hackschnitzel am Ablageplatz zu verteilen, sowie immer wieder zu kontrollieren, um ein erneutes aufflammen zu verhindern. Unser Trupp unter Atemschutz unterstützte ebenfalls im Hackschnitzelbunker bei der Leerung.
Im Laufe des Einsatzes wurde ein Bagger einer Firma hinzugezogen um das herausschaufeln der Hackschnitzel zu erleichtern.
Nachdem der Bunker großflächig freigelegt und die Förderschnecke der Heizung ebenfalls kontrolliert war wurden wir aus dem Einsatz entlassen und konnten wieder einrücken. Die Einsatzbereitschaft wurde hergestellt. Somit endete der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden.

Jahresabschlussübung UVV

Zur traditionellen Jahresabschlussübung zum Thema UVV trafen sich am Freitagabend die Aktiven unserer Wehr und der UG-ÖEL.

Nach einer gemeinsamen Brotzeit übernahm Übungsleiter Manfred Groitl das Wort. Nach der Frage ob jemand im vergangenen Jahr mit der KUVB zu tun hatte konnte zum Glück mit nein beantwortet werden, denn dies bedeutet das keine Zwischenfälle oder Verletzungen aufgetreten sind. Des weiteren wurde auf die weiteren möglichen Gefahren bei Übung und Einsatzdiensten durchgesprochen. Ebenso wurde die Gefahrenmatrix durchgesprochen.
Übungsende nach rund 2 Stunden.

 

 

 

THL Unwetter/ Baum auf Fahrbahn

Am Samstag Morgen gegen 8:37 Uhr wurden wir in den Ortsteil Brückl alarmiert. Gemeldet war ein Baum der die Straße blockiert. GW-L1 rückt in Folge dessen aus. Vor Ort wird nach der Lageerkundung ein Kamerad mit Schnittschutzausrüstung und Kettensäge ausgerüstet. Der Baum wurde zerkleinert und mit Unterstützung eines Traktors beseitigt. Ebenfalls war die Telefonleitung an der betroffenen Stelle komplett abgerissen. Die Telekom wurde durch die ILS Regensburg informiert.

Im weiteren Verlauf forderten wir auch noch den Straßenbaulastträger an um das Waldstück ggf. sperren zu lassen, da mehrere Bäume durch die Schneelast zu brechen drohten. Nach der Einschätzung des Mitarbeiters des Straßenbaulastträgers wurde das Waldstück auch durch diese gesperrt.

Einsatzende nach rund einer dreiviertel Stunde.

Einwintern Fahrzeuge und Gerätehaus

Am Samstagvormittag trafen sich ein paar Kameraden um die Fahrzeuge und Geräte fit für den Winter zu machen.
GW-L1 und LF8/6 wurden somit auf Vordermann gebracht, sämtliche Geräte auf Zustand und Funktion überprüft, sowie gewartet. So wurden zum Beispiel die Beleuchtungen geprüft oder der Lüfter in Betrieb genommen. Gereinigt wurde neben den Fahrzeugen auch die Fahrzeughalle.
Beendet war die Aktion nach etwas über einer Stunde.
Im Anschluss wurde sich dann noch mit einer verdienten Brotzeit gestärkt.

THL1 klein/ Fahrbahn reinigen

Heute Nachmittag wurden wir, zusammen mit der Feuerwehr Rhanwalting und dem Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/1, nach Wackerling alarmiert.

Gemeldet war eine Fahrbahnverunreinigung in der Rhanwaltinger Straße in Wackerling. Alarmiert nach dem Stichwort: THL1 klein/ Straße reinigen, rückten von uns GW-L1 mit Rollwagen Ölspur und LF8/6 aus. Die Ölspur begann bereits auf der Abzweigung B22 nach Wackerling und erstreckte sich durch den ganzen Ortsbereich bis nach Cham. Nach dem Erkunden wurde mit den Arbeiten unverzüglich begonnen, da die Spur mancherorts bis zu 20 cm breit zu erkennen war.

Die Feuerwehr Rhanwalting übernahm den Kreuzungsbereich der B22 bei Wackerling und begann mit dem binden der Ölspur.

GW-L1 und LF8/6 übernahmen im Ortsbereich Katzbach das abbinden der Ölspur. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wurde die Feuerwehr Cham hinzugezogen, da sich die Fahrbahnverunreinigung massiv bis ins Stadtgebiet zog. Hier wurde die Spur auf beiden Fahrbahnseiten mit bis zu 50cm Breite gesichtet.

Unsere Arbeiten beschränkten sich auf das Aufbringen des Ölbindemittels bis nach Cham-West, wo die Kameraden der Feuerwehr Cham die Spur übernahmen. Inzwischen wurde auch die Kehrmaschine des Straßenbaulastträgers angefordert, welche auch kurz darauf eintraf und mit dem aufnehmen des Ölbindemittels begann. Nachdem wir unsere Ölspurbeschilderung aufgestellt hatten rückten wir nach rund eineinhalb Stunden wieder ein.

Begehung EDEKA Allescher

Am vergangenen Montag trafen sich unsere Aktiven zur vorletzten Übung im Jahr 2023. Geplant war an diesem Abend eine Ortsbegehung bei der Firma Allescher in Katzbach. Bereits im März besuchten die Gruppenführer unserer Wehr die Baustelle in Katzbach, bei dieser der neue EDEKA Markt entstand.
An diesen Abend machten sich alle Beteiligten ein Bild vom neuen Markt, sowie den mit angebautem Wohnhaus, mit mehreren Wohnungen.
Im Vorfeld der Übung wurde mittels Richtwertverfahren die Gefährdung des Objekts beurteilt, bevor die Familie Allescher mit der Führung begann.
Begutachtet wurden sämtliche Flucht und Rettungswege, sowie die hausinterne Brandmeldeanlage und die Gefahren der verbauten Kühlanlagen im Gebäude. Des weiteren wurde sich über die Löschwasserversorgung und einen eventuellen Bereitstellungsraum für weitere anrückende Einsatzkräfte Gedanken gemacht.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Allescher für die ausführliche Erläuterung des Objekts in unserem Schutzbereich.
Nach rund Ein eindreiviertel Stunden war die Übung beendet.

Schaumübung

Am vergangenen Montagabend stand ein sehr spezielles, nicht alltäglich, aber immer mehr eingesetztes Thema am Übungsplan.
Die Aktiven trafen sich zur Übung mit Löschschaum.
Um 19 Uhr wurden LF8/6 und GW-L1 besetzt und man steuerte das Anwesen Allescher in Katzbach an. Dieses verfügt über einen Ölabscheider, sodass das Üben mit dem Schaummittel kein Problem darstellte. Trotz dessen wurde allerdings auch die Kläranlage in Kenntnis gesetzt.
Am Übungsobjekt angekommen stellte Übungsleiter Sebastian Stelzer kurz die Übung vor. GW-L1 übernahm das Ausleuchten des Übungsplatzes mit dem Beleuchtungssatz Setolite.
Währenddessen wurde die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zum LF8/6 erstellt und sämtliche Materialien bereitgestellt, die zu dem Thema relevant waren. Ziel dieser Übung war es den Umgang mit allen Gerätschaften zu üben. So wurde die Übung auf drei Stationen aufgeteilt.
Station eins war die HiPRESS. Mit diesem Kleinlöschgerät kann gezielt eine kleine Menge an Schaum abgegeben werden.
Die zweite Station war unser neu angeschafftes Turbo-Twist. Dies ist ein normales Hohlstrahlrohr, dass ganz unkompliziert zur Schaumpistole umgebaut werden kann.
Letzte Station 3 war der konventionelle Schaumangriff. Aufgebaut mit Zumischer, Schaummittelkanister, Mittel- und Schwerschaumrohr, als auch normalen Hohlstrahlrohr wurde so Schaum und Netzmittel erzeugt.
Alle Stationen wurden von den Teilnehmern ausgiebig beübt, sodass der Übungsleiter und die Kommandanten ein zufriedenes Resümee ziehen konnten. Ein Herzlicher Dank gilt der Firma Allescher, dass wir das Anwesen zum Üben benutzen durften. Nachdem der Schaumteppich beseitigt war wurde die Übung nach rund 1,5 Stunden beendet.

B3/ Zimmerbrand Cham-West

In der Nacht zum Sonntag brach in einem Wohngebäude in Cham-West ein Brand aus. Alarmiert nach dem Stichwort B3: Brand im Gebäude/ Zimmer fuhren wir zusammen mit den Feuerwehren Cham und Katzberg, der Polizei, den Rettungsdienst und den Führungskräften Cham-Land 3 und Cham-Land 3/1 die Einsatzstelle an.
Wir rücken mit LF8/6 und GW-L1 aus.
Vor Ort angekommen haben glücklicherweise bereits alle Bewohner das Haus eigenständig verlassen und werden durch das BRK betreut und versorgt. Die Feuerwehr Cham ist bereits im Innengriff tätig und wird durch einen weiteren Trupp von uns unterstützt. Die Aufgaben des zweiten Angriffstrupps waren, die Räume in dem Gebäude zu kontrollieren, die Belüftung vorzubereiten und durchzuführen und den Brandraum mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren. Des weiteren stellte sich im Verlauf des Einsatzes heraus, dass eine Katze im Gebäude noch vermisst wird. Diese wird kurze Zeit später wohl behalten am Balkon aufgefunden. Der zweite Atemschutztrupp vom LF8/6 geht vor dem Objekt als Sicherungstrupp in Bereitstellung. Nach kurzer Zeit konnte die Meldung „Feuer aus“ durchgegeben werden. Es folgten Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Wohngebäudes.
GW-L1 stand in Bereitschaft und musste nicht eingreifen.
Nach rund 50 Minuten wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst und konnten wieder einrücken. Die örtlich zuständige Feuerwehr Cham verblieb am Einsatzort für abschließende Arbeiten.

B2/ Kaminbrand Katzberg

Am Samstagabend um 18:03 Uhr alarmierte uns die integrierte Leitstelle Regensburg nach Katzberg. Gemäß dem Alarmstichwort: B2/ Brand im Gebäude/ Kamin fuhren wir mit LF8/6, gemeinsam mit den Feuerwehren Katzberg und Cham, der Polizei und dem zuständigen Kreisbrandmeister Florian Cham-Land 3/3, die Einsatzstelle an. Vor Ort wurde die Lage erkundet und der Bereich im und um den Kamin mit unserer Wärmebildkamera erkundet. Die Kräfte waren ausreichend, sodass GW-L1 am Gerätehaus verbleiben konnte.
Die Temperaturen im Inneren des Kamins lagen weit über 500 Grad. Glühende Rußablagerungen waren sichtbar.
Parallel wurde durch die Leitstelle versucht einen Kaminkehrer zur Einsatzstelle zu beordern. Dieser wurde schließlich auch erreicht und kam ebenfalls zur Einsatzstelle.
Nach rund 40 Minuten wurden wir aus dem Einsatz herausgelöst, da für LF8/6 keine weiteren Einsatzoptionen bestanden.