Erstellt von Sebastian Stelzer

B3, Rauchentwicklung im Gebäude, Person in Gefahr

In der Nacht zum Mittwoch wurden wir gegen 23:51 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Cham und Katzberg, der Polizei und dem Rettungsdienst in die Innenstadt alarmiert.
Gemäß dem Alarmstichwort: „B3, Rauchentwicklung im Gebäude, Person in Gefahr“, rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Die ersteintreffenden Kräfte konnten eine massive Rauchentwicklung im Treppenhaus feststellen. Die Bewohner konnten ihre Wohnungen nicht verlassen. Die Feuerwehr Cham startete den Löschangriff.
Unsere Kräfte begannen gemeinsam mit den Kameraden aus Katzberg, in einem beengten Innenhof, die Personen an den Fenstern und Balkonen zu betreuen. Trupps unter schwerem Atemschutz verschafften sich über Steckleitern Zugang zu den eingeschlossenen Personen. Die Wohnungen waren soweit rauchfrei, sodass die Betroffenen vorerst in ihren Wohnungen bleiben konnten. Nachdem der Brand gelöscht war wurde mittels Überdrucklüfter das Treppenhaus belüftet und der Rauch aus dem Gebäude gedrückt. Durch das rauchfreie Treppenhaus konnten schließlich alle Bewohner aus dem Gebäude gebracht und dem Rettungsdienst zur Sichtung übergeben werden. Ein weiterer Trupp unserer Wehr ging erneut mit Atemschutz in das Gebäude vor um letzte Nachlöscharbeiten vorzunehmen.
Nach etwas über einer Stunde konnten wir die Einsatzstelle verlassen und wieder einrücken.

Übungsabend Wasserförderung

Am 28. März fand ein Übungsabend der Feuerwehr statt, der sich dem Thema Wasserförderung widmete. Die Übung wurde von den Übungsleitern Michael Popp und Sebastian Stelzer geleitet und begann um 19:00 Uhr. Ziel der Übung war es die verschiedenen Techniken und Geräte zur Wasserförderung zu beüben. LF-8/6 und GW-L1 fuhren die Übungsörtlichkeit an. Für die Übung wurde Wasser aus dem Katzbach entnommen. Hierfür kam die Tragkraftspritze zum Einsatz. Dazu wurde eine Saugleitung gekuppelt und mit Leinen gesichert. Nachdem das Wasser erfolgreich angesaugt und die B-Leitung aufgebaut wurde, ging es weiter mit der Vornahme von zwei C-Rohren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Übung war der Einbau des Waldbrandsatzes in der Mitte der Wasserförderung. Der Waldbrandsatz ist ein spezielles Gerät, dass bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird. Die Teilnehmer mussten den Behälter des Waldbrandsatzes befüllen und die Funktionsweise des Geräts verstehen. Anschließend wurden zwei D-Rohre am Waldbrandsatz vorgenommen um die spezifischen Anforderungen bei der Bekämpfung von Waldbränden zu üben. Am Ende waren somit 2 C-Rohre und 2 D-Rohre im Einsatz.Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Diese jungen Feuerwehrleute konnten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen verbessern. Die Integration der Jugendfeuerwehr in die Übung zeigte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die Bereitschaft, junge Menschen frühzeitig in die Feuerwehrarbeit einzubinden.Nach rund zwei Stunden wurde die Übung erfolgreich beendet. Die Teilnehmer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten in der Wasserförderung und im Umgang mit verschiedenen Gerätschaften vertiefen. Die Übungsleiter Michael Popp und Sebastian Stelzer zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobten die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Teilnehmer.

Stationsausbildung Jugendgruppe

Am Dienstag Abend traf sich die Jugendgruppe zum Übungsabend. Organisiert und geleitet von den Jugendwarten Sebastian Stelzer und Stefan Simmet stand das Thema Stationsausbildung im Mittelpunkt. An der Veranstaltung nahmen insgesamt acht motivierte Jugendliche teil. Unterstützt wurden die Jugendwarte durch die erfahrenen Helfer Manfred Groitl und Markus Wanninger.

Die Ausbildung umfasste drei Stationen, die den Jugendlichen ein breites Spektrum an praktischem Wissen und Fähigkeiten vermittelten.

Gerätekunde am Löschgruppenfahrzeug: Diese Station wurde von Sebastian Stelzer betreut. Ziel war es, den Teilnehmern die verschiedenen Geräte des Fahrzeuges näherzubringen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erklären.

Verkehrsabsicherung mit dem GW-L1: Unter der Leitung von Markus Wanninger lernten die Jugendlichen den Aufbau einer korrekten Verkehrsabsicherung. Dies ist eine essenzielle Aufgabe, um an Einsatzstellen die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Saugleitung kuppeln: Diese Station wurde von Manfred Groitl und Stefan Simmet betreut. Hier konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Kuppeln einer Saugleitung vertiefen, eine grundlegende Technik im Löschwassereinsatz.

Der Übungsabend dauerte etwa eineinhalb Stunden und bot den Jugendlichen eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung. Durch die engagierte Unterstützung der Helfer und die gut vorbereiteten Stationen wurde der Abend zu einem gelungenen Training, bei dem die Teilnehmer nicht nur ihr Wissen erweiterten, sondern auch ihre Teamarbeit stärken konnten.

THL Übung

Am vergangenen Montag fand in Wackerling beim Auto Schießl eine umfassende Feuerwehrübung statt. Die Übung, die von Markus Wanninger und seinem Team, bestehend aus Sebastian Stelzer und Lotta Hager organisiert wurde, war ein voller Erfolg und bot wertvolle Einblicke in moderne und auch für uns durchführbaren Rettungstechniken.

Martin Schoplocher eröffnete die Veranstaltung am Gerätehaus mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmer. Er betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Sicherheit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fuhren dann geschlossen nach Wackerling. Markus Wanninger erklärte den Ablauf der Übung. Sebastian Stelzer übernahm die Vorstellung der Rettungskarte, die ein wichtiges Hilfsmittel bei der Rettung von Personen, als auch zum Erkennen verschiedener Gefahren der verunfallten Fahrzeuge darstellt.

Lotta Hager gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in die patientenschonende Rettung aus dem PKW, ein Aspekt, der bei Unfällen oft über Leben und Tod entscheidet.

Die Übung begann am Übungsobjekt, ein PKW war bereitgestellt. Die Teilnehmer stabilisierten zunächst das Fahrzeug um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Anschließend wurden alle Scheiben des Fahrzeugs entfernt. Um auch gefahrlos die Frontscheibe zu entfernen kam neben den Helmvisieren auch eine FFP2-Maske zum Einsatz, um die Sicherheit der Kameraden zu gewährleisten. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände, darunter das Halligan-Tool, Rettungsmesser und Glasschneider wurden ausprobiert und ihre Anwendung demonstriert. Ebenso kam auch das vor kurzem angeschaffte Spineboard zum Einsatz. Unter der Leitung von Lotta Hager und Markus Wanninger wurde ein „Patient“ mit einem Stifneck ausgestattet und anschließend mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet.

Ein besonderes Highlight der Übung war die Einführung neuer Ausrüstungsgegenstände, wie die Akku-Flex und Akku-Säbelsäge. Mit der Säbelsäge wurde die Frontscheibe entfernt und das Dach des Fahrzeugs aufgeschnitten um den Zugang zu den Insassen zu erleichtern. Ebenso versuchte man die B-Säule des Fahrzeugs herauszunehmen. Diese neuen Werkzeuge erwiesen sich als äußerst effektiv und werden künftig einen festen Platz in der Ausrüstung der Feuerwehr haben. Ebenso wurde durch Sebastian Stelzer noch das richtige außer Betrieb nehmen des Fahrzeuges behandelt, sowie auch ein kurzer Einblick gegeben, in das Thema freischalten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Nach zwei Stunden intensiver Arbeit endete die Übung erfolgreich. Die Teilnehmer waren begeistert von den neuen Erkenntnissen und den praktischen Erfahrungen, die sie sammeln konnten. Ein besonderer Dank gilt Gerhard Schießl und seinem Team, die den Schrott-PKW zur Verfügung gestellt und für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt haben. Ihre Unterstützung war entscheidend für den Erfolg der Übung.

Dieser Übungsabend war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rettungstechniken und der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr. Sie zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen sind, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.

Jugendübung

Am 25. Februar 2025 fand eine spannende Jugendübung der Jugendfeuerwehr Loibling-Katzbach unter der Aufsicht der beiden Jugendwarte Sebastian Stelzer und Stefan Simmet statt.

Beübt wurde der sichere Transport eines Patienten auf dem Spineboard und wie man dabei Verletzungen vermeidet.

Eine besondere Herausforderung war eine weiter Aufgabenstellung, eine Bierbank aufzubauen, ohne diese anzufassen. Diese Übung förderte das kreative Denken und die Teamarbeit der Jugendlichen. Mit viel Geschick und Einfallsreichtum meisterten sie diese Aufgabe erfolgreich.

Zum Abschluss der Übung trugen die Jugendlichen einen „Patienten“ über eine bestimmte Strecke, um ihre Fähigkeiten im sicheren und koordinierten Transport zu testen. Dabei zeigten sie großes Engagement und Teamgeist.

Die Jugendfeuerwehr Loibling-Katzbach legt großen Wert auf die praxisnahe Ausbildung ihrer Mitglieder. Durch regelmäßige Übungen und Schulungen werden die Jugendlichen optimal auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet. Neben der fachlichen Ausbildung kommt auch der Spaß nicht zu kurz, was die Kameradschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärkt.
Willst auch du bei uns dabei sein? Dann melde dich gerne bei unserer Feuerwehrführung oder Jugendwarten.

 

 

Übungsabend

Am Montag, den 17.02.2025 fand ein Übungsabend unter der Leitung von Markus Wanninger statt. Das Thema des Abends war „Elektrizität in der Feuerwehr und Stromerzeuger“. Zu Beginn des Abends wurde ein theoretischer Teil durchgeführt, indem die Grundlagen der Elektrizität und die Verwendung von Stromerzeugern in der Feuerwehr besprochen wurden. Während diesen Teil wurde die UG-ÖEL zu einem B4-Einsatz nach Walderbach alarmiert, worauf sich auch einige Mitglieder unserer Wehr mit auf den Weg machten. Es rückten ELW2 und GW-L1 aus. Auf der Anfahrt zum Brandobjekt wurde die UG-ÖEL allerdings abbestellt und die Einsatzfahrt abgebrochen. Nach dem theoretischen Teil wurde die Gruppe in zwei Teams aufgeteilt. Beide Teams arbeiteten mit den Stromerzeugern der Fahrzeuge GW-L1 und LF8/6. Die praktische Übung umfasste dann die Inbetriebnahme der Stromerzeuger, sowie die sichere Handhabung und Überprüfung des Geräts und der angeschlossenen elektrischen Abnehmer.
Der Übungsabend war sehr lehrreich und endete nach etwa 2 Stunden.

Jugendgruppe besucht die Feuerwehr Stadt Cham

Am 30.01.2025 besuchte die Jugendgruppe  die Feuerwehr der Stadt Cham. Organisiert wurde der Besuch von Stefan Simmet, dem stellvertretenden Jugendwart. Insgesamt nahmen 13 Jugendliche an diesem spannenden Ausflug teil.

Fabian Ried von der Freiwilligen Feuerwehr Cham führte die Gruppe durch die Fahrzeughalle und stellte die verschiedenen Einsatzfahrzeuge vor. Besonders beeindruckend war die Vorführung der Drehleiter, bei der die Jugendlichen einen Einblick in die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieses wichtigen Geräts erhielten.

Der Besuch bot den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, die Ausrüstung und Fahrzeuge der Feuerwehr Cham aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch wertvolle Einblicke in die Arbeit und den Alltag der Stadtfeuerwehr zu gewinnen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und weckte bei vielen Teilnehmern das Interesse, sich weiterhin aktiv in der Feuerwehr zu engagieren.

Übungsauftakt 2025

Zur ersten Übung im Jahr 2025 trafen sich unsere Aktiven am Montagabend. Am Plan stand diesmal ein kurzer Rückblick ins Jahr 2024, ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2025 und die auf uns zukommenden Aufgaben mit dem neuen V-LKW und Rollwagenkonzept.

Nachdem dies der stellvertretende Kommandant vorgestellt hatte wurden zwei Gruppen gebildet und eine Gerätekunde mit den beiden Fahrzeugen GW-L1 und LF8/6 durchgeführt.

Michael Popp und Markus Wanninger führten die Teilnehmer durch die Gerätekunde. In beiden Gruppen wurde intensiv an den Fahrzeugen und deren Ausstattung gearbeitet. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich mit den verschiedenen Geräten vertraut zu machen, deren Funktionsweise zu erlernen und praktische Übungen durchzuführen.

Markus Wanninger beübte das LF8/6. Mit Fotos wurden verschiedene Einsatzbeispiele gezeigt, aufgrund dessen, dann die benötigten Geräte aus dem Löschfahrzeug ausgepackt und vorgestellt wurden.

Michael Popp stellte den GW-L1 vor. Auch hier wurden durch Beispiele verschiedene Gerätschaften genauer unter die Lupe genommen.

Nachdem die Übung nach rund 2 Stunden beendet war, lud der erste Kommandant Martin Schoplocher noch zu einer gemütlichen Runde zur Brotzeit ein.

Guten Rutsch ins neue Jahr 2025

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner unserer Wehr,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch  im Jahr 2024 wurden wir wieder zu einigen Einsätzen gerufen. Der Sommer hielt alle Einsatzszenarien von Unwettereinsätzen bis Flächenbränden für uns bereit. Auch ein Dachstuhlbrand in unserem Schutzbereich musste bekämpft werden.

Wir möchten uns bei allen Aktiven für deren unermüdlichen Einsatz bedanken. Ebenfalls ein großes Dankeschön an die Führungskräfte des KFV Cham, an die Stadt Cham mit unserem 1. Bürgermeister Martin Stoiber als unseren Träger

und an Alle, die uns in 2024 unterstützt haben.

Wir wünschen zum Jahresende einen guten Rutsch und ein glückliches, vor allem gesundes neues Jahr 2025!

Eure

FFW Loibling-Katzbach