Erstellt von Sebastian Stelzer

B3 Zimmerbrand mit Person in Gefahr

In der Nacht zum Freitag wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Cham, Katzberg, den BRK und der Polizei nach Cham-West alarmiert zu einem Zimmerbrand mit Personen in Gefahr. Nach der Alarmierung um 03:37 Uhr rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Bereits bei der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus. Beide Fahrzeuge gingen vor Ort in Bereitstellung. Nachdem die örtlich zuständige Feuerwehr die Lage erkundet hat wurde angebranntes Essen festgestellt. Somit konnten wir nach kurzer Zeit die Einsatzstelle verlassen und einrücken.

Übungsabend Wasserförderung

Die Übung zum Thema Wasserentnahme und Wasserförderung fand am Montagabend um 19:00 Uhr unter der Leitung von Popp Michael statt. Zu Beginn der Übung erfolgte eine Einweisung der Mannschaft, sowie der Gruppenführer, bei der der Übungsablauf die Aufgabenverteilung und die Sicherheitsaspekte erläutert wurden. Im Anschluss rückten das LF 8/6, der GW‑L1 und der ELW 2 gemeinsam zum Übungsplatz aus. Als Einsatzszenario wurde ein Vegetationsbrand angenommen.
Am Übungsort wurde die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und eine Wasserentnahme aus dem Katzbach aufgebaut. Nach dem erfolgreichen Ansaugen wurde eine Förderleitung bis zum LF 8/6 verlegt und in Betrieb genommen. Am Fahrzeug wurde anschließend eine Wassergasse aufgebaut von der aus die Wasserabgabe über mehrere D‑ und C‑Rohre erfolgte. Parallel dazu baute ein Teil der Mannschaft mit dem Rollwagen Vegetationsbrand einen weiteren Löschangriff auf um den taktischen Einsatz der speziellen Ausrüstung bei Vegetationsbränden zu üben.
Die Übung verlief insgesamt geordnet und ohne besondere Vorkommnisse. Die Wasserentnahme und Wasserförderung funktionierten einwandfrei. Die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft, sowie zwischen den eingesetzten Fahrzeugen war gut. Nach Abschluss der Übung erfolgte der gemeinsame Rückbau der Gerätschaften sowie eine kurze Nachbesprechung.

B5 Brand Altenheim

Am Montag Abend wurden wir zusammen mit der bei uns stationierten UG-ÖEL und zahlreichen weiteren Einsatzkräften zum Brand in einem Altenheim in Cham alarmiert.
Gemäß den Stichwort: B5 Brand Altenheim rückten von uns LF8/6, GW-L1 und ELW2 aus.
Bereits auf der Anfahrt konnten die anrückenden Kräfte abbestellt werden. Die Kräfte der Feuerwehr Cham waren ausreichend. Unsere Fahrzeuge brachen daher die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein.

B1 Brand Freifläche klein

Am Freitag Morgen wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Katzberg zu einem Brand einer Freifläche nach Katzberg alarmiert. Gemäß dem Alarmstichwort: B1 Brand im Freien, Freifläche klein rückten von uns LF8/6 und GW-L1 mit Rollwagen Waldbrand aus. Noch vor dem Erreichen der Einsatzstelle konnten die Kräfte aus Katzbach die Alarmfahrt einstellen. Lediglich ein Komposthaufen ist in Brand geraten und wurde durch die örtlich zuständige Feuerwehr abgelöscht. Einsatzende nach rund 15 Minuten.

Jugendübung Beleuchtung und Verabschiedung

Am Dienstag fand ein weiterer Übungsabend der Jugendfeuerwehr statt. Thema der Ausbildung waren diesmal die Beleuchtungsgeräte, die insbesondere bei Einsätzen in der Dunkelheit oder bei schlechter Sicht eine wichtige Rolle spielen.

Unter der Leitung der Jugendwarte Sebastian Stelzer und Veronika Stelzer erhielten die Jugendlichen Einführung in die Geräte. Dabei wurden die vorhandenen Beleuchtungsgeräte, sowie deren Einsatzmöglichkeiten erklärt. Besonderes Augenmerk lag auf der auf dem LF 8/6 mitgeführten Beleuchtungstechnik sowie der Rollwagen Beleuchtung, der ein zentrales Einsatzmittel zur schnellen Ausleuchtung von Einsatzstellen darstellt.

Im praktischen Teil der Übung durften die Jugendlichen selbst aktiv werden. Gemeinsam wurde die Beleuchtungsausstattung vom LF 8/6 entnommen und aufgebaut. Anschließend wurde die Rollwagen Beleuchtung in Stellung gebracht. Die Jugendlichen lernten dabei den sicheren Aufbau, die richtige Positionierung, sowie die Inbetriebnahme der einzelnen Geräte. Durch das eigenständige Arbeiten konnten alle Teilnehmenden wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und den Umgang mit der Beleuchtungstechnik festigen. Die Jugendwarte standen unterstützend zur Seite und beantworteten Fragen direkt vor Ort.

Nach dem erfolgreichen und lehrreichen Übungsabend kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Im Feuerwehrgerätehaus ließ man den Abend bei einer gemeinsamen Pizza in gemütlicher Runde ausklingen.

Im Rahmen dieses Beisammenseins wurde zudem der bisherige stellvertretende Jugendwart Stefan Simmet offiziell verabschiedet. Der stellvertretende Kommandant Benjamin Kreitinger und 2. Vorstand Reinhard Rädlinger bedankte sich in einer kurzen Ansprache für das langjährige Engagement und die wertvolle Arbeit von Stefan Simmet in der Jugendarbeit. Auch Sebastian Stelzer überreichte als Zeichen der Anerkennung ein kleines Geschenk.

Erfreulicherweise bleibt Stefan Simmet der Jugendfeuerwehr weiterhin erhalten und wird künftig als „Vereinsveranstaltungsmanager der Jugend“ tätig sein und die Jugendarbeit weiterhin aktiv unterstützen.

Der Übungsabend zeigte erneut wie wichtig eine fundierte Ausbildung und eine starke Kameradschaft innerhalb der Jugendfeuerwehr sind.

Einsatzübung THL

Am Montag fand auf dem Gelände der Firma Auto Schießl in Wackerling eine realitätsnahe Einsatzübung zum Stichwort THL 1 – Verkehrsunfall mit PKW statt. Ziel der Übung war es, einen möglichst einsatznahen Ablauf darzustellen und die Zusammenarbeit der eingesetzten Einheiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Als Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem ein PKW verunfallt war und beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Seite lag.

Alarmiert und an der Übung beteiligt waren das LF 8/6, der GW L1 sowie der ELW 2. Die Übungsleitung übernahm Sebastian Stelzer, während die Einsatzleitung bei der Übung in den Händen von Kommandant Martin Schoplocher lag. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte eine strukturierte Lageerkundung sowie die Absicherung der Unfallstelle.

Bei der ersten Erkundung wurde zunächst eine verletzte Person im Fahrzeug festgestellt, die aufgrund der Lage des PKW nicht selbstständig aussteigen konnte. Ein im Fahrzeuginnenraum entdeckter Kindersitz ließ auf eine weitere beteiligte Person schließen. Daraufhin wurde umgehend die nähere Umgebung systematisch abgesucht. Diese Maßnahme führte zum Auffinden einer zweiten verletzten Person außerhalb des Fahrzeugs, die ebenfalls betreut werden musste.

Zusätzlich wurde während der Erkundung eine Gasflasche im Fahrzeug festgestellt, wodurch sich eine besondere Gefahrenlage ergab. Die Einsatzkräfte reagierten entsprechend umsichtig und berücksichtigten diese Gefahr bei den weiteren Maßnahmen. Die Absicherung und das sichere Vorgehen standen dabei stets im Vordergrund.

Die Rettung der im Fahrzeug eingeschlossenen Person erfolgte patientenschonend über die Heckklappenöffnung mithilfe eines Spineboards. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf eine ruhige, koordinierte Rettung und eine möglichst geringe Belastung für die verletzte Person gelegt. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung, Mannschaft und den einzelnen Trupps verlief dabei vorbildlich.

Nach Abschluss der eigentlichen Einsatzübung nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, weitere technische Rettungsmaßnahmen zu üben. Verschiedene Rettungsgeräte wie Winkelschleifer und Säbelsäge wurden praktisch eingesetzt. Unter anderem wurde das Öffnen des Fahrzeugdaches trainiert, um alternative Rettungswege darzustellen und den sicheren Umgang mit den Geräten weiter zu festigen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. In einer anschließenden Abschlussbesprechung wurden der Übungsverlauf sowie positive Aspekte und mögliche Verbesserungspunkte gemeinsam besprochen. Kommandant Martin Schoplocher bedankte sich dabei ausdrücklich beim Übungsleiter Sebastian Stelzer für die gute Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie besonders bei der Firma Auto Schießl für die Unterstützung und die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.

Den gelungenen Übungsabend ließ man im Anschluss bei einer gemeinsamen Brotzeit in gemütlicher Runde ausklingen, wobei der kameradschaftliche Austausch nicht zu kurz kam.

 

Rama dan ma 2026

„Rama dan ma“ hieß es am 28.03. in unserem Schutzgebiet rund um Katzbach, Loibling, Wackerling, Ponholzmühle und Brückl.

Zu dieser Aktion wird jedes Jahr durch die Stadt Cham eingeladen, bei der wir uns natürlich auch heuer wieder zahlreich beteiligten.

Am Morgen gegen halb 10 trafen sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und ein Teil der Kinderfeuerwehr um dieser Aktion beizuwohnen.

Aufgeteilt in 3 Gruppen machten sich die Jugendlichen, unter der Leitung der beiden Jugendwarte Sebastian Stelzer und Veronika Stelzer, sowie die Betreuer der Kinderfeuerwehr Lisa Larisch und Andreas Richter auf den Weg. Unterstützt wurden sie noch durch weitere Aktive unserer Wehr. Mit ELW2, GW-L1 und LF8/6 wurden die Teilnehmer zu den verschiedenen Einsatzorten gebracht und dementsprechend abgesichert.

Bei der Aktion wurden die Straßenränder von achtlos weggeworfenem Müll befreit und eingesammelt.

Nach rund 2 Stunden traf man sich wieder im Gerätehaus um die Aktion bei einer Brotzeit und Getränken ausklingen zu lassen.

 

Einsatzübung Brandbekämpfung

Im derzeit leerstehenden Altenheim St. Michael, das aktuell von den Feuerwehren im Stadtgebiet Cham als Übungsobjekt genutzt wird, fand eine realitätsnahe Einsatzübung statt. Als Übungslage wurde ein Zimmerbrand mit zwei vermissten Personen angenommen. Nach Auslösung der Übung rückten der ELW2, der GW-L1, sowie das LF8/6 zum Objekt aus.
Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein um die vermissten Personen aufzufinden und den angenommenen Brandherd zu lokalisieren. Die Wasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Um einen weiteren Zugangs- und Rettungsweg zu schaffen wurde eine vierteilige Steckleiter am Gebäude angelegt. Ein Überdrucklüfter wurde zunächst bereitgestellt und nach Abschluss der Innenmaßnahmen zur Belüftung der betroffenen Räume in Betrieb genommen.
Die Übung verlief zügig, strukturiert und ohne besondere Vorkommnisse. Die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger zeigten sich mit dem Ablauf, der Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte, sowie der effektiven Nutzung des leerstehenden Übungsobjekts sehr zufrieden.

Übungsabend Atemschutzüberwachung

Am Montag fand ein Übungsabend für die Aktiven statt. Übungsleiter Markus Wanninger führte die Mannschaft durch das Thema Atemschutzüberwachung.

Zu Beginn wurden die Grundlagen sowie die korrekte Durchführung der Überwachung erläutert. Anschließend folgte eine praktische Übungseinheit, in der die Teilnehmenden das zuvor Besprochene anwenden und vertiefen konnten.

Nach rund einer Stunde wurde die eigentliche Übung beendet. Im Anschluss nutzte die Gruppe die Gelegenheit, um den Rollwagen Atemschutz gemeinsam zu besprechen. Dabei wurden insbesondere die Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten thematisiert.

Der Übungsabend verlief strukturiert und bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich Atemschutz zu festigen und aktuelle Abläufe abzustimmen.