Erstellt von Sebastian Stelzer

Einsatzübung Brandbekämpfung

Im derzeit leerstehenden Altenheim St. Michael, das aktuell von den Feuerwehren im Stadtgebiet Cham als Übungsobjekt genutzt wird, fand eine realitätsnahe Einsatzübung statt. Als Übungslage wurde ein Zimmerbrand mit zwei vermissten Personen angenommen. Nach Auslösung der Übung rückten der ELW2, der GW-L1, sowie das LF8/6 zum Objekt aus.
Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein um die vermissten Personen aufzufinden und den angenommenen Brandherd zu lokalisieren. Die Wasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Um einen weiteren Zugangs- und Rettungsweg zu schaffen wurde eine vierteilige Steckleiter am Gebäude angelegt. Ein Überdrucklüfter wurde zunächst bereitgestellt und nach Abschluss der Innenmaßnahmen zur Belüftung der betroffenen Räume in Betrieb genommen.
Die Übung verlief zügig, strukturiert und ohne besondere Vorkommnisse. Die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger zeigten sich mit dem Ablauf, der Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte, sowie der effektiven Nutzung des leerstehenden Übungsobjekts sehr zufrieden.

Übungsabend Atemschutzüberwachung

Am Montag fand ein Übungsabend für die Aktiven statt. Übungsleiter Markus Wanninger führte die Mannschaft durch das Thema Atemschutzüberwachung.

Zu Beginn wurden die Grundlagen sowie die korrekte Durchführung der Überwachung erläutert. Anschließend folgte eine praktische Übungseinheit, in der die Teilnehmenden das zuvor Besprochene anwenden und vertiefen konnten.

Nach rund einer Stunde wurde die eigentliche Übung beendet. Im Anschluss nutzte die Gruppe die Gelegenheit, um den Rollwagen Atemschutz gemeinsam zu besprechen. Dabei wurden insbesondere die Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten thematisiert.

Der Übungsabend verlief strukturiert und bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich Atemschutz zu festigen und aktuelle Abläufe abzustimmen.

 

Jugendflamme Stufe 1 und 2 abgelegt

Am 31.01. fand bei der Jugendfeuerwehr die Abnahme der Jugendflamme in den Stufen 1 und 2 statt. Insgesamt nahmen elf Jugendliche an der Leistungsabnahme teil. Dabei traten zwei Jugendliche zur Jugendflamme Stufe 1 und neun Jugendliche zur Jugendflamme Stufe 2 an. Die Ausbildung der Teilnehmenden erfolgte im Vorfeld durch die zuständigen Jugendwarte.
Für die Durchführung der Abnahme waren Inspektionsjugendwart Kai Vieth, sowie Kreisbrandmeister Hans Hochmuth vor Ort. Unterstützt wurden sie durch Kommandant Benjamin Kreitinger, Jugendwart Sebastian Stelzer, sowie die angehende stellvertretende Jugendwartin Veronika Stelzer, die die verschiedenen Stationen betreuten und den organisatorischen Ablauf sicherstellten.
Die Jugendlichen der Stufe 1 mussten grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Feuerwehrarbeit nachweisen. Dazu gehörten:
• das Erkennen und Beschreiben von Führungsdienstgraden
• das korrekte Absetzen eines Notrufs
• das Anfertigen und Anwenden verschiedener Knoten und Stiche
• das richtige Handhaben des Verteilers
• das Auffinden und Erklären eines Unterflurhydranten
Diese Inhalte bilden die Basis für den weiteren Weg in der Jugendfeuerwehr und vermitteln wichtige Grundfertigkeiten.
Für die Stufe 2 wurden erweiterte praktische Fähigkeiten überprüft. Die Jugendlichen mussten unter anderem folgende Aufgaben bewältigen:
• Gerätekunde zu feuerwehrtechnischen Geräten
• Inbetriebnahme eines Standrohres zur Wasserentnahme
• das fachgerechte Anbringen einer Feuerwehrleine am Strahlrohr
• das Durchführen der stabilen Seitenlage
• sowie die Verkehrsabsicherung eines Einsatzfahrzeugs an einer Einsatzstelle
Diese Inhalte dienen dazu, die Jugendlichen weiter an die praktischen Abläufe eines Feuerwehreinsatzes heranzuführen und sie auf den aktiven Dienst vorzubereiten.
Die gesamte Leistungsabnahme umfasste mehrere Stationen und dauerte insgesamt etwa eineinhalb Stunden. Alle teilnehmenden Jugendlichen konnten die Aufgaben erfolgreich absolvieren und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Im Anschluss an die Abnahme überreichten Inspektionsjugendwart Kai Vieth gemeinsam mit KBM Hans Hochmuth, stellvertretenden Kommandant Benjamin Kreitinger, sowie mit der Jugendleitung Sebastian Stelzer und Veronika Stelzer die Abzeichen der Jugendflamme Stufe 1 und 2. Die Jugendlichen freuten sich sehr über die Auszeichnungen, die ihren Ausbildungsstand dokumentieren und ihren Einsatz würdigen.
Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsamer, gemütlicher Ausklang statt. Bei Pizza konnten sich die Jugendlichen stärken, Erfahrungen austauschen und den Nachmittag in angenehmer Runde ausklingen lassen.

Winterschulung

Im Rahmen der diesjährigen Winterschulungen fand  am Montag ein Übungsabend zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung statt.
Kommandant Martin Schoplocher vermittelte den Kameradinnen und Kameraden in rund einer Stunde wichtiges Grundlagenwissen zu diesem immer bedeutender werdenden Einsatzgebiet.
Behandelt wurden unter anderem die besonderen Gefahren bei Vegetationsbränden, das taktische Vorgehen, sowie geeignete Löschmethoden und Gerätschaften. Anhand praxisnaher Beispiele wurde auf die richtige Einschätzung der Lage und das sichere Arbeiten im Einsatz eingegangen.
Die Schulung diente dazu, das Wissen aufzufrischen und die Einsatzbereitschaft der Mannschaft weiter zu stärken.

THL1 Rettung Kleintier

Am Mittwochabend gegen 17 Uhr alarmierte uns die Leitstelle aus Regensburg zusammen mit dem zuständigen KBM Cham-Land 3/3 zum bereits 7. Einsatz in diesem Jahr.
Alarmiert wurde THL1, Rettung Kleintier in unserem Schutzbereich. Von uns rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Vor Ort verschafften sich der Einsatzleiter und die Gruppenführer einen Überblick über die Lage. Die Mitteilerin ist noch vor Ort. Gemeinsam wurde der gemeldete Bereich begangen. Im Gewässer wurden lediglich Enten aus Plastik, welche an einem Seil befestigt waren, festgestellt. Die Kräfte konnten den Einsatz beenden und einrücken.

Christbaumsammelaktion Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Samstagvormittag fand zum zweiten Mal die Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr statt. Organisiert wurde die Aktion von den Jugendwarten, die gemeinsam mit den Jugendlichen für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Insgesamt wurden 27 Sammelstellen in den Ortsteilen Katzbach, Loibling, Brückl, Wackerling und Ponholzmühle angefahren. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr dabei von einem aktiven Kameraden, der mit Traktor und Anhänger die eingesammelten Bäume transportierte. Zusätzlich war auch das Gerätewagen-Logistik 1  im Einsatz um weitere Bäume einzusammeln.
Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern und Spendern, die mit ihrer Hilfe und finanziellen Zuwendung die Arbeit der Jugendfeuerwehr fördern. Die Aktion war ein voller Erfolg und zeigt einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde.

THL Tragehilfe für den Rettungsdienst

Während unserer am 05.01. traditionell und alljährlich stattfindenden Christbaumversteigerung erreichte uns gegen 23 Uhr ein weiterer Einsatz an diesem Tag. Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Tragehilfe in Loibling an. LF8/6 und GW-L1 rückten aus.

Vor Ort wurde der Patient durch ein enges Treppenhaus ins Freie gebracht und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz war schnell erledigt und beide Fahrzeuge rückten wieder ein.

B3 Dachstuhlbrand in Cham

Zusammen mit den Feuerwehren Katzberg, Willmering und Altenmarkt wurden wir am Montagvormittag zu einem Dachstuhlbrand nach Cham, wo bereits die Feuerwehr Cham und Windischbergerdorf vor Ort waren, nachalarmiert.

Von uns rückten LF8/6 und GW-L1 aus. ELW2 folgt kurz darauf. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung deutlich sichtbar. An der Einsatzstelle stellten wir 2 Trupps unter Atemschutz, die im Inneren des Gebäudes tätig wurden. So musste die Dachhaut geöffnet und Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden.

GW-L1 wurde mit der Atemschutzsammelstelle beauftragt. Das Katastrophenschutzzelt wurde aufgebaut und somit der Sammelplatz für alle Atemschutzgeräteträger. Ebenso wurde die Atemschutzüberwachung von uns übernommen. Im Laufe des Einsatzes wurde ebenfalls noch das Schnelleinsatzzelt aus dem ELW2 aufgebaut und fungierte als Umkleide für die Atemschutzträger. Um eine Kontaminationsverschleppung zu vermeiden wurde von der Feuerwehr Cham Wechselkleidung zur Einsatzstelle verbracht und im Schnelleinsatzzelt bereitgestellt, die ebenso später nachalarmierte Feuerwehr der Stadt Furth im Wald war mit dem Gerätewagen Atemschutz vor Ort, sodass die verbrauchten Atemschutzgeräte gleich ausgetauscht werden konnten. Später konnte auch im Katastrophenschutzzelt die Verpflegungsstelle es BRK untergebracht werden.

Zur Unterstützung der Einsatzstellendokumentation kam ebenfalls auch die Feuerwehr Blaibach mit der Drohne zum Einsatz. Um diese Dokumentation zu unterstützen wurde der EWL2 nochmals in den Einsatz eingebunden. Um eine stabile Internetversorgung zu gewährleisten kam der Starlink zum Einsatz. Gegen 13:15 Uhr war auch das letzte Fahrzeug wieder am Gerätehaus und der Einsatz war somit für uns beendet.

ABC 1 Geruch nach Chlor im Gebäude

Am frühen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr wurden wird zu einem Chlorgeruch im Gebäude nach Waffenbrunn alarmiert. Neben den Feuerwehren Waffenbrunn, Willmering, Katzberg und Cham rückten wir zum Stichwort: ABC1 Geruch nach Chlor mit LF8/6 und GW-L1 aus. Ebenfalls mit alarmiert war der Rettungsdienst, sowie die Landkreisführungskräfte und Fachberater. Vor Ort wurden die Feuerwehren in einen Bereitstellungsraum eingewiesen. Die örtliche Feuerwehr nahm Messungen unter Atemschutz mit Gerätschaften des GW-Mess der Feuerwehr Cham vor. Nachdem in einem Heizraum befindliches Chlor gefunden, ins Freie gebracht und das Gebäude belüftet wurde, wurden alle Feuerwehren aus dem Bereitstellungsraum entlassen und konnten wieder einrücken.