Externes Einsatzmittel: Feuerwehr Schachendorf

B4 Brand Tiefgarage

Am Samstagabend wurden wir gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehren, Einheiten, sowie den Führungskräften des Landkreises Cham zu einem gemeldeten Brand in einer Tiefgarage alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde das Einsatzstichwort „B4 – Brand Tiefgarage“ ausgegeben was auf ein größeres Schadensereignis hindeutete.
Im Zuge der Alarmierung wurde auch die bei uns stationierte Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) in den Einsatz eingebunden.
Von unserer Feuerwehr rückten das LF 8/6, der GW-L1, sowie der ELW 2 aus und begaben sich in den durch die Einsatzleitung festgelegten Bereitstellungsraum.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde durch den Einsatzleiter umgehend eine Erkundung der Lage durchgeführt. Dabei konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Der zunächst gemeldete Brand bestätigte sich nicht in dem angenommenen Ausmaß, ein Eingreifen der weiteren alarmierten Kräfte war somit nicht erforderlich.
Daraufhin erhielten alle eingesetzten Einheiten den Befehl zum Abrücken und kehrten an ihre Standorte zurück.

B5 Brand Altenheim

Am Montag Abend wurden wir zusammen mit der bei uns stationierten UG-ÖEL und zahlreichen weiteren Einsatzkräften zum Brand in einem Altenheim in Cham alarmiert.
Gemäß den Stichwort: B5 Brand Altenheim rückten von uns LF8/6, GW-L1 und ELW2 aus.
Bereits auf der Anfahrt konnten die anrückenden Kräfte abbestellt werden. Die Kräfte der Feuerwehr Cham waren ausreichend. Unsere Fahrzeuge brachen daher die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein.

THL Bombenfund Cham-West

Bei Bauarbeiten im Stadtteil Cham-West wurde am Mittwoch, den 09.07.2025 eine 250kg Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Bei Baggerarbeiten wurde diese ans Tageslicht befördert. Nachdem ein Kampfmittelräumdienst die Lage eingeschätzt hat wurde um 19 Uhr die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung alarmiert. Ein Großteil unserer Aktiven rückten mit ELW2 und GW-L1 zum Stichwort, THL Bombenfund, aus.
Treffpunkt war der Volksfestplatz in Cham. Vor Ort wurde die Einsatzleitung errichtet, zusammen mit dem ELW der Feuerwehr der Stadt Cham. Die alarmierte UGSanEL schloss sich ebenfalls bei uns an. Durch den ELW der Feuerwehr Cham wurden Suchgebiete eingeteilt, die dann von der Besatzung der UG-ÖEL digitalisiert wurden. Gegen 20:30 Uhr wurde der Katastrophenfall durch Landrat Franz Löffler ausgerufen.
Nach und nach wurden unzählige Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis alarmiert. So auch unser LF8/6. Gegen 21 Uhr schrillten die Meldeemfpänger und Sirenen in Loibling-Katzbach. Kurz darauf rückte das LF8/6 aus und begab sich in den Bereitstellungsraum in die Feuerwache 2 in Cham. Der Fahrzeugführer holte sich seinen Auftrag bei der Einsatzleitung ab. Der erste Auftrag war den zugewiesenen Bereich im Stadtgebiet zu räumen und die Personen aus ihren Wohnungen zu bringen. Weitere Kräfte von Feuerwehr und TWH errichteten zusammen mit Privatfirmen eine Schutzwand aus Containern rundum die Bombe. Diese wurden mit 1000l IBC Container gefüllt, die die Umgebung bei einer unkontrollierten Detonation der Bombe etwas schützen sollten. Insgesamt 150 IBC Behälter wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Wasser gefüllt.
Während der gesamte Funkverkehr und die Dokumentation in vollem Gang über den ELW2 lief, wurde GW-L1 eine neue Aufgabe übergeben.
Da sich auch das Krankenhaus und ein Altenheim im Evakuierungsradius befanden mussten Betten und Krankenhausmaterial aus dem Krankenhaus Cham nach Roding und Bad Kötzting verlegt werden. GW-L1 unterstützte dabei die bereits eingesetzten Kräfte.
LF8/6 verlegte nach dem der Auftrag abgearbeitet war nach Katzbach. Dort musste eine Straßensperre errichtet werden um ein unbefugtes Betreten des Sperrradius zu verhindern.
Nachdem die Evakuierung abgeschlossen war begann gegen 3 Uhr der Moment des Wartens und Bangens. Die Entschärfung der Bombe begann.
Noch während einer Besprechung über das weitere Vorgehen kam gegen 05:30 Uhr die erlösende Nachricht: Bombe entschärft, Zünder unschädlich gemacht. Große Erleichterung war bei allen eingesetzten Kräften spürbar.
Nachdem der Rücktransport der evakuierten Personen von Feuerwehr und Rettungsdienst abgeschlossen war unterstützte auch das Personal aus dem LF8/6 noch beim Abbau der Einsatzleitung am Volksfestplatz, ehe man das Gerätehaus in Katzbach anfuhr. Nach einigen Aufräumarbeiten wurde der Einsatz gegen 7 Uhr morgens, also nach rund 12 Stunden, beendet.
Allerdings folgte gegen Nachmittag die Meldung, dass die um den Fundort errichtete Containerwand mit dem Wasser gefüllten IBC Behältern kontrolliert geleert werden musste. So rückte GW-L1 mit beiden Rollwägen Wasserschaden gegen 18:30 Uhr erneut aus. Unsere Mini Chiemsee Pumpe wurden uns Container zugewiesen, in denen man die IBC Behälter abpumpte, bevor diese mit einem Teleskoplader aus dem Container gehoben und wieder verladen wurden. Dieser Einsatz wurde dann gegen 21:15 Uhr beendet.
Ein Einsatz der noch lange im Gedächtnis der Anwohner und Einsatzkräfte bleibt.