Kategorie: Aktuelles

Rama dan ma 2026

„Rama dan ma“ hieß es am 28.03. in unserem Schutzgebiet rund um Katzbach, Loibling, Wackerling, Ponholzmühle und Brückl.

Zu dieser Aktion wird jedes Jahr durch die Stadt Cham eingeladen, bei der wir uns natürlich auch heuer wieder zahlreich beteiligten.

Am Morgen gegen halb 10 trafen sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und ein Teil der Kinderfeuerwehr um dieser Aktion beizuwohnen.

Aufgeteilt in 3 Gruppen machten sich die Jugendlichen, unter der Leitung der beiden Jugendwarte Sebastian Stelzer und Veronika Stelzer, sowie die Betreuer der Kinderfeuerwehr Lisa Larisch und Andreas Richter auf den Weg. Unterstützt wurden sie noch durch weitere Aktive unserer Wehr. Mit ELW2, GW-L1 und LF8/6 wurden die Teilnehmer zu den verschiedenen Einsatzorten gebracht und dementsprechend abgesichert.

Bei der Aktion wurden die Straßenränder von achtlos weggeworfenem Müll befreit und eingesammelt.

Nach rund 2 Stunden traf man sich wieder im Gerätehaus um die Aktion bei einer Brotzeit und Getränken ausklingen zu lassen.

 

Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrganges aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)

Erfolgreicher Lehrgangsabschluss in Loibling: Grundstein für den Feuerwehrdienst gelegt

Voll des Lobes zeigten sich Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Hans Hochmuth am vergangenen Donnerstag bei der Abschlussveranstaltung der „Modularen Truppausbildung – Basismodul“. Insgesamt 26 Teilnehmer konnten am Ausbildungsort in Loibling ihre Zeugnisse in Empfang nehmen – und damit den ersten wichtigen Schritt in ihrer Feuerwehrlaufbahn abschließen. Über 45 Unterrichtsstunden, verteilt auf 15 Ausbildungseinheiten, überwiegend an Abenden sowie einen Termin am Wochenende, hatten die Nachwuchskräfte absolviert. Dabei eigneten sie sich das notwendige Grundwissen an, das als Fundament für alle weiteren Qualifikationen im aktiven Einsatzdienst gilt. Im Fokus der Ausbildung standen sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen. Vermittelt wurden unter anderem die rechtlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes, das Verhalten im Einsatz sowie Rechte und Pflichten der Einsatzkräfte. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf der Unfallverhütung und dem sicheren Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Auch die technische Ausbildung kam nicht zu kurz: Der Umgang mit Löschgeräten, Leitern und einfachen Rettungswerkzeugen wurde intensiv geübt. Ergänzend dazu erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Grundlagen der Brandbekämpfung, etwa das richtige Vorgehen bei verschiedenen Brandarten und den gezielten Einsatz von Löschmitteln. Ein weiterer Bestandteil des Lehrgangs war die technische Hilfeleistung, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder kleineren Schadenslagen. Hier wurden grundlegende Abläufe trainiert, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Ebenso standen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung verletzter Personen auf dem Ausbildungsplan. Abgerundet wurde der Lehrgang durch praxisnahe Übungen, in denen das erlernte Wissen unter realistischen Bedingungen angewendet wurde. Ziel war es, die Teilnehmer bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten und ihnen die notwendige Sicherheit im Einsatz zu vermitteln. „Jetzt habt ihr den Grundstock für ein aktives Feuerwehrleben gelegt. Die Erfahrung sammelt ihr im Übungsbetrieb bei der Heimatwehr!“, gab Hans Hochmuth den Absolventen mit auf den Weg. Gleichzeitig appellierte er an die jungen Feuerwehrkräfte, nicht „müde“ zu werden und sich kontinuierlich weiterzubilden. Ein breites Lehrgangsangebot stehe hierfür auf Landkreisebene zur Verfügung. Als nächster Schritt biete sich beispielsweise der Funklehrgang im Herbst an. Neben den disziplinierten Teilnehmern würdigten die Verantwortlichen auch das Engagement der Ausbilder, die einen Großteil ihrer Freizeit in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses investiert hatten. „Nur so ist gewährleistet, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt – auch zur eigenen Sicherheit“, betonte KBI Marco Greil. Den Schlusspunkt setzte KBM Hans Hochmuth und erinnerte dabei an einen zentralen Wert beim Feuerwehrdienst: „Die Basics habt ihr nun in Theorie und Praxis gelernt, aber vergesst das Wichtigste nicht – die Kameradschaft untereinander!“

Die Absolventen des MTA Lehrgang KBM-Bereich 3/3 in Loibling-Katzbach vom 19.02. bis 26.03.2026 sind:

FFW Balbersdorf-Habersdorf:

  • Frank Jonas
  • Florian Zollner

FFW Cham:

  • Julia Huber

FFW Grafenkirchen:

  • Michael Nagler

FFW Großbergerdorf:

  • David Pfeilschifter
  • Nico Pfeilschifter
  • Simon Pfeilschifter
  • Andreas Richter
  • Florian Roider

FFW Kager:

  • Martin Schindler
  • Christina Völkl

FFW Loibling-Katzbach:

  • Stefanie Bauer
  • Daniela Bucher
  • Felix Hausner
  • Anna Hintereder
  • Christian Menzke
  • Johannes Rädlinger
  • Kilian Seidl
  • Jo Schießl
  • Luis Schmaderer

FFW Rhanwalting:

  • Mika Röckl
  • Jonas Schröpfer

FFW Schorndorf:

  • Jonathan Steif

FFW Pemfling:

  • Anna Pfeilschifter

FFW Pitzling:

  • Florian Holzfurtner
  • Amelie Kulzer

Als Ausbilder waren beteiligt:

  • KBI Marco Greil
  • KBM Hans Hochmuth
  • Martin Schoplocher
  • Andreas Fuchs
  • Benjamin Kreitinger
  • Martin Brunner
  • Stefan Riederer
  • Richard Kreuzer
  • Manfred Groitl
  • Rudolf Ried
  • Sebastian Stelzer
  • Stefan Bücherl
  • Kai Vieth
  • Martin Gruber
  • Reinhard Rädlinger
  • Thorsten Kulzer
  • Ludwig Plötz
  • Kevin Achaz

 

Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrganges aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)
Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrgangs aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)
Die bei der Jahreshauptversammlung der FFW Loibling-Katzbach gewählten Kommandanten, sowie die beförderten und geehrten Kameraden zusammen mit den Ehrengästen.

Schoplocher und Kreitinger wieder gewählt!!!

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr bei der FFW Loibling-Katzbach – Mitgliedsbeitrag angepasst

Die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach setzt auch in Zukunft auf Kontinuität an der Spitze: Bei der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder das bewährte Führungsduo mit Kommandant Martin Schoplocher und seinem Stellvertreter Benjamin Kreitinger einstimmig im Amt. Zur Versammlung im Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling am vergangenen Freitagabend begrüßte Vereinsvorsitzender Michael Haller gemeinsam mit seinem Stellvertreter Reinhard Rädlinger zahlreiche Mitglieder sowie mehrere Ehrengäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Martin Stoiber, Stadtrat Georg Kerschberger, Kreisbrandinspektor Marco Greil sowie der neue Geschäftsleitende Beamte der Stadt Cham, Thomas Forster. Nach dem Totengedenken eröffneten die beiden Kommandanten mit ihrem Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft die offizielle Dienstversammlung. Wie Schoplocher berichtete, rückte die Wehr im letzten Jahr zu 24 Einsätzen aus und leistete dabei insgesamt 328 Stunden im Dienst am Nächsten. Den Großteil machten technische Hilfeleistungen aus. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte beim Fund der Fliegerbombe in Cham-West, sowie bei zwei Bränden in der Innenstadt. Erfreulich hoch sei weiterhin die Übungsbeteiligung, betonten die Kommandanten. Bei 21 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen investierten die Feuerwehrleute – ohne die Leistungsprüfungen mitgerechnet – insgesamt 793 Stunden ihrer Freizeit in Ausbildung und Training. Ein besonderer Dank galt dabei Manfred Groitl, der seit vielen Jahren die Vorbereitung und Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser“ organisiert und damit einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung der Wehr leistet. Der aktuelle Personalstand umfasst 47 Aktive, darunter 40 Männer und sieben Frauen. Laut Kreitinger nutzten viele Mitglieder auch das Lehrgangsangebot des Feuerwehrverbandes. Dominik Ertl verstärkt künftig als Atemschutzgeräteträger die Speerspitze in Sachen Brandbekämpfung. Zu Maschinisten ließen sich Stefan Hamperl, Reinhard Rädlinger und Volker Skibba ausbilden, während Veronika Stelzer den Lehrgang zum Feuerwehr-Ersthelfer absolvierte. Markus Wanninger erweiterte sein Wissen beim Zugführer-Lehrgang, Kommandant Schoplocher besuchte den Aufbaulehrgang für Kommandanten. Eine personelle Veränderung gab es bei der Jugendfeuerwehr zu verkünden. Stefan Simmet legte nach vielen Jahren wertvoller Arbeit in der Nachwuchsförderung sein Amt als Jugendwart nieder, welche er gemeinsam mit Sebastian Stelzer nachhaltig geprägt hatte. Seine Aufgaben übernimmt künftig Veronika Stelzer. Im Rahmen der Versammlung nahmen die Kommandanten mehrere Beförderungen vor. Daniela Bucher und Christian Menzke wurden zum Feuerwehrmann/-frau ernannt, Veronika Stelzer und Josef Meier zu Oberfeuerwehrmann/-frau und Johannes Kirzinger zum Hauptfeuerwehrmann. Markus Wanninger trägt künftig den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters. Für ihre langjährige aktive Dienstzeit wurden Josef Meier (10 Jahre), Rudi Bucher und Martin Schoplocher (30 Jahre) sowie Heinz Stelzer (40 Jahre) geehrt. Die Ehrung für 40 Jahre erfolgt im Rahmen eines festlichen Abends des Kreisfeuerwehrverbandes. Neben der Ausbildung spiele auch eine moderne Ausrüstung eine zentrale Rolle für erfolgreiche Einsätze, betonte Schoplocher. In diesem Zusammenhang dankte er Bürgermeister Stoiber, dem städtischen Gerätewart Sepp Boxhorn sowie dem Feuerwehrverein für die Unterstützung bei den zahlreichen Beschaffungen. Aus den einzelnen Bereichen der Wehr folgten anschließend weitere Berichte. Jugendwart Sebastian Stelzer blickte auf zahlreiche Aktionen der Jugendfeuerwehr zurück, die unter anderem mit einer hervorragenden Platzierung beim Kreisentscheid in Bad Kötzting auf sich aufmerksam machte. Stefanie Ertl berichtete über die Arbeit der Kinderfeuerwehr, deren monatliche Gruppenstunden weiterhin großen Zuspruch finden. Künftig wollen Lisa Larisch und Andreas Richter für die 10- bis 12-Jährigen das Angebot mit dem Schwerpunkt „Feuerwehrtechnik für Kids“ erweitern.

Atemschutzwart Markus Wanninger informierte über die aktuelle Situation bei den Atemschutzgeräteträgern. Mit derzeit 14 einsatzfähigen Kräften sei die Wehr gut aufgestellt. Gleichzeitig würdigte er den Idealismus der Träger, die neben Beruf, Familie und Übungsdienst zusätzliche gesundheitliche Untersuchungen und Schulungen auf sich nehmen. Einen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Gerätewarte gab Michael Popp. Insgesamt 1193 Prüfungen und Wartungen an der technischen Ausrüstung standen im vergangenen Jahr an. Zusammen mit der Pflege des Gerätehauses investierten die beiden Gerätewarte mehr als 186 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Auch aus Vereinssicht fiel die Bilanz positiv aus. Stellvertretender Vorsitzender Reinhard Rädlinger sprach von einem „ganz normalen Vereinsjahr“. Der Mitgliederstand wuchs weiter auf 437 Personen an, das Durchschnittsalter liegt derzeit bei 39 Jahren. Mit einer Bilderpräsentation ließ er die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren. Einen detaillierten Überblick in Sachen Finanzen gab Kassier Florian Traurig. Für das zurückliegende Vereinsjahr ist ein niedriger fünfstelliger Fehlbetrag zu verzeichnen. Der solide Überschuss aus dem Festjahr 2023 wurde sowohl 2024 als auch im zurückliegenden Jahr für sinnvolle Investitionen in die Ausrüstung der aktiven Mannschaft, die Jugendarbeit und dem Gerätehausumbau ausgegeben. Kassenprüfer Johannes Traurig bescheinigte eine tadellose Belegführung und in der Folge wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Kurz und schmerzlos ohne große Debatte verlief der Programmpunkt der Anpassung des Mitgliedsbeitrages. Nach Bericht des Vorsitzenden Michael Haller sei dieser immer noch auf dem Stand Mitte der 90er Jahre und wurde auch bei der Euroumstellung nur umgerechnet. Dagegen betrug der Kaufkraftverlust durch Inflation in der Zwischenzeit fast 65 Prozent und mit Gründung der Kinderfeuerwehr wurde zudem das Angebot im Verein maßgeblich erweitert. Auf dieser Grundlage stimmten die Anwesenden der Anpassung auf einen Jahresmitgliedsbeitrag von 24 Euro zu. Ebenso zügig ging auch die geheime Wahl der Kommandanten über die Bühne. Zusammen mit seinem Geschäftstellenleiter Thomas Forster übernahm Bürgermeister Stoiber das Wahlprozedere. Einstimmig gingen die Vorschläge der Anwesenden durch und die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach kann auch weiterhin auf Martin Schoplocher als Kommandant und Benjamin Kreitinger als seinen Stellvertreter setzen. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Stoiber den starken Zusammenhalt und das harmonische Miteinander innerhalb der Wehr als beispielhaft und bezeichnete die gelebte Gemeinschaft als wichtigen Gegenpol zu den Unruhen in der Welt. Als Anerkennung stellte er 300 Euro aus seinen Verfügungsmitteln für die Jugendarbeit in Aussicht. Stadtrat Georg Kerschberger dankte den beiden Kommandanten für ihre Bereitschaft, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Kreisbrandinspektor Marco Greil würdigte insbesondere die hervorragende Nachwuchsarbeit: Die zahlreichen Übertritte von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr zeigten, dass die Begeisterung für die Feuerwehr erfolgreich von einer Generation in die nächste weitergegeben werde.

 

Beförderungen:

Feuerwehrmann/-frau

  • Daniela Bucher
  • Christian Menzke

Oberfeuerwehrmann/-frau

  • Veronika Stelzer
  • Josef Meier

Hauptfeuerwehrmann

  • Johannes Kirzinger

Hauptlöschmeister

  • Markus Wanninger

Ehrungen:

– 10 Jahre aktiver Dienst – Josef Meier

– 30 Jahre aktiver Dienst – Rudi Bucher und Martin Schoplocher

– 40 Jahre aktiver Dienst – Heinz Stelzer

– 40 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Klement Haberl, Andreas Hirmer, Richard Müller, Klaus Pfeilschifter, Franz Pillmeier, Armin Ritt, Thomas Sieber, Heinz Stelzer, Peter Stelzer und Reinhold Traurig

– 60 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Willibald Kropf und Josef Lehneis

– Vereinsdienstnadel in Bronze – Sebastian Stelzer und Michael Haller

Termine:

  • 30. April 2026 Maibaumaufstellen
  • 4. Juni 2026 Fronleichnamsprozession in St. Josef, Cham-West
  • 5. Juni 2026 Festbesuch FFW Wetterfeld
  • 13. Juni 2026 Festbesuch FFW Pitzling
  • 15. Juni 2026 Festbesuch FFW Walting
  • 5. Juli 2026 Festbesuch FFW Traitsching
  • 18. Juli 2026 Grillfest FFW Willmering
  • 19. Juli 2026 Festbesuch FFW Hof
  • 15. August 2026 Wallfahrt Streicherröhren
  • 4. Oktober 2026 Erntedankumzug
  • 14. November 2026 Volkstrauertag

Einsatzübung Brandbekämpfung

Im derzeit leerstehenden Altenheim St. Michael, das aktuell von den Feuerwehren im Stadtgebiet Cham als Übungsobjekt genutzt wird, fand eine realitätsnahe Einsatzübung statt. Als Übungslage wurde ein Zimmerbrand mit zwei vermissten Personen angenommen. Nach Auslösung der Übung rückten der ELW2, der GW-L1, sowie das LF8/6 zum Objekt aus.
Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein um die vermissten Personen aufzufinden und den angenommenen Brandherd zu lokalisieren. Die Wasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Um einen weiteren Zugangs- und Rettungsweg zu schaffen wurde eine vierteilige Steckleiter am Gebäude angelegt. Ein Überdrucklüfter wurde zunächst bereitgestellt und nach Abschluss der Innenmaßnahmen zur Belüftung der betroffenen Räume in Betrieb genommen.
Die Übung verlief zügig, strukturiert und ohne besondere Vorkommnisse. Die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger zeigten sich mit dem Ablauf, der Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte, sowie der effektiven Nutzung des leerstehenden Übungsobjekts sehr zufrieden.

Übungsabend Atemschutzüberwachung

Am Montag fand ein Übungsabend für die Aktiven statt. Übungsleiter Markus Wanninger führte die Mannschaft durch das Thema Atemschutzüberwachung.

Zu Beginn wurden die Grundlagen sowie die korrekte Durchführung der Überwachung erläutert. Anschließend folgte eine praktische Übungseinheit, in der die Teilnehmenden das zuvor Besprochene anwenden und vertiefen konnten.

Nach rund einer Stunde wurde die eigentliche Übung beendet. Im Anschluss nutzte die Gruppe die Gelegenheit, um den Rollwagen Atemschutz gemeinsam zu besprechen. Dabei wurden insbesondere die Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten thematisiert.

Der Übungsabend verlief strukturiert und bot allen Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen im Bereich Atemschutz zu festigen und aktuelle Abläufe abzustimmen.

 

Jugendflamme Stufe 1 und 2 abgelegt

Am 31.01. fand bei der Jugendfeuerwehr die Abnahme der Jugendflamme in den Stufen 1 und 2 statt. Insgesamt nahmen elf Jugendliche an der Leistungsabnahme teil. Dabei traten zwei Jugendliche zur Jugendflamme Stufe 1 und neun Jugendliche zur Jugendflamme Stufe 2 an. Die Ausbildung der Teilnehmenden erfolgte im Vorfeld durch die zuständigen Jugendwarte.
Für die Durchführung der Abnahme waren Inspektionsjugendwart Kai Vieth, sowie Kreisbrandmeister Hans Hochmuth vor Ort. Unterstützt wurden sie durch Kommandant Benjamin Kreitinger, Jugendwart Sebastian Stelzer, sowie die angehende stellvertretende Jugendwartin Veronika Stelzer, die die verschiedenen Stationen betreuten und den organisatorischen Ablauf sicherstellten.
Die Jugendlichen der Stufe 1 mussten grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Feuerwehrarbeit nachweisen. Dazu gehörten:
• das Erkennen und Beschreiben von Führungsdienstgraden
• das korrekte Absetzen eines Notrufs
• das Anfertigen und Anwenden verschiedener Knoten und Stiche
• das richtige Handhaben des Verteilers
• das Auffinden und Erklären eines Unterflurhydranten
Diese Inhalte bilden die Basis für den weiteren Weg in der Jugendfeuerwehr und vermitteln wichtige Grundfertigkeiten.
Für die Stufe 2 wurden erweiterte praktische Fähigkeiten überprüft. Die Jugendlichen mussten unter anderem folgende Aufgaben bewältigen:
• Gerätekunde zu feuerwehrtechnischen Geräten
• Inbetriebnahme eines Standrohres zur Wasserentnahme
• das fachgerechte Anbringen einer Feuerwehrleine am Strahlrohr
• das Durchführen der stabilen Seitenlage
• sowie die Verkehrsabsicherung eines Einsatzfahrzeugs an einer Einsatzstelle
Diese Inhalte dienen dazu, die Jugendlichen weiter an die praktischen Abläufe eines Feuerwehreinsatzes heranzuführen und sie auf den aktiven Dienst vorzubereiten.
Die gesamte Leistungsabnahme umfasste mehrere Stationen und dauerte insgesamt etwa eineinhalb Stunden. Alle teilnehmenden Jugendlichen konnten die Aufgaben erfolgreich absolvieren und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Im Anschluss an die Abnahme überreichten Inspektionsjugendwart Kai Vieth gemeinsam mit KBM Hans Hochmuth, stellvertretenden Kommandant Benjamin Kreitinger, sowie mit der Jugendleitung Sebastian Stelzer und Veronika Stelzer die Abzeichen der Jugendflamme Stufe 1 und 2. Die Jugendlichen freuten sich sehr über die Auszeichnungen, die ihren Ausbildungsstand dokumentieren und ihren Einsatz würdigen.
Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsamer, gemütlicher Ausklang statt. Bei Pizza konnten sich die Jugendlichen stärken, Erfahrungen austauschen und den Nachmittag in angenehmer Runde ausklingen lassen.

Winterschulung

Im Rahmen der diesjährigen Winterschulungen fand  am Montag ein Übungsabend zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung statt.
Kommandant Martin Schoplocher vermittelte den Kameradinnen und Kameraden in rund einer Stunde wichtiges Grundlagenwissen zu diesem immer bedeutender werdenden Einsatzgebiet.
Behandelt wurden unter anderem die besonderen Gefahren bei Vegetationsbränden, das taktische Vorgehen, sowie geeignete Löschmethoden und Gerätschaften. Anhand praxisnaher Beispiele wurde auf die richtige Einschätzung der Lage und das sichere Arbeiten im Einsatz eingegangen.
Die Schulung diente dazu, das Wissen aufzufrischen und die Einsatzbereitschaft der Mannschaft weiter zu stärken.

THL1 Rettung Kleintier

Am Mittwochabend gegen 17 Uhr alarmierte uns die Leitstelle aus Regensburg zusammen mit dem zuständigen KBM Cham-Land 3/3 zum bereits 7. Einsatz in diesem Jahr.
Alarmiert wurde THL1, Rettung Kleintier in unserem Schutzbereich. Von uns rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Vor Ort verschafften sich der Einsatzleiter und die Gruppenführer einen Überblick über die Lage. Die Mitteilerin ist noch vor Ort. Gemeinsam wurde der gemeldete Bereich begangen. Im Gewässer wurden lediglich Enten aus Plastik, welche an einem Seil befestigt waren, festgestellt. Die Kräfte konnten den Einsatz beenden und einrücken.

Christbaumsammelaktion Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Samstagvormittag fand zum zweiten Mal die Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr statt. Organisiert wurde die Aktion von den Jugendwarten, die gemeinsam mit den Jugendlichen für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Insgesamt wurden 27 Sammelstellen in den Ortsteilen Katzbach, Loibling, Brückl, Wackerling und Ponholzmühle angefahren. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr dabei von einem aktiven Kameraden, der mit Traktor und Anhänger die eingesammelten Bäume transportierte. Zusätzlich war auch das Gerätewagen-Logistik 1  im Einsatz um weitere Bäume einzusammeln.
Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern und Spendern, die mit ihrer Hilfe und finanziellen Zuwendung die Arbeit der Jugendfeuerwehr fördern. Die Aktion war ein voller Erfolg und zeigt einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde.