In der Nacht zum Mittwoch wurden wir gegen 23:51 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Cham und Katzberg, der Polizei und dem Rettungsdienst in die Innenstadt alarmiert.
Gemäß dem Alarmstichwort: „B3, Rauchentwicklung im Gebäude, Person in Gefahr“, rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Die ersteintreffenden Kräfte konnten eine massive Rauchentwicklung im Treppenhaus feststellen. Die Bewohner konnten ihre Wohnungen nicht verlassen. Die Feuerwehr Cham startete den Löschangriff.
Unsere Kräfte begannen gemeinsam mit den Kameraden aus Katzberg, in einem beengten Innenhof, die Personen an den Fenstern und Balkonen zu betreuen. Trupps unter schwerem Atemschutz verschafften sich über Steckleitern Zugang zu den eingeschlossenen Personen. Die Wohnungen waren soweit rauchfrei, sodass die Betroffenen vorerst in ihren Wohnungen bleiben konnten. Nachdem der Brand gelöscht war wurde mittels Überdrucklüfter das Treppenhaus belüftet und der Rauch aus dem Gebäude gedrückt. Durch das rauchfreie Treppenhaus konnten schließlich alle Bewohner aus dem Gebäude gebracht und dem Rettungsdienst zur Sichtung übergeben werden. Ein weiterer Trupp unserer Wehr ging erneut mit Atemschutz in das Gebäude vor um letzte Nachlöscharbeiten vorzunehmen.
Nach etwas über einer Stunde konnten wir die Einsatzstelle verlassen und wieder einrücken.
Am 28. März fand ein Übungsabend der Feuerwehr statt, der sich dem Thema Wasserförderung widmete. Die Übung wurde von den Übungsleitern Michael Popp und Sebastian Stelzer geleitet und begann um 19:00 Uhr. Ziel der Übung war es die verschiedenen Techniken und Geräte zur Wasserförderung zu beüben. LF-8/6 und GW-L1 fuhren die Übungsörtlichkeit an. Für die Übung wurde Wasser aus dem Katzbach entnommen. Hierfür kam die Tragkraftspritze zum Einsatz. Dazu wurde eine Saugleitung gekuppelt und mit Leinen gesichert. Nachdem das Wasser erfolgreich angesaugt und die B-Leitung aufgebaut wurde, ging es weiter mit der Vornahme von zwei C-Rohren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Übung war der Einbau des Waldbrandsatzes in der Mitte der Wasserförderung. Der Waldbrandsatz ist ein spezielles Gerät, dass bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird. Die Teilnehmer mussten den Behälter des Waldbrandsatzes befüllen und die Funktionsweise des Geräts verstehen. Anschließend wurden zwei D-Rohre am Waldbrandsatz vorgenommen um die spezifischen Anforderungen bei der Bekämpfung von Waldbränden zu üben. Am Ende waren somit 2 C-Rohre und 2 D-Rohre im Einsatz.Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Diese jungen Feuerwehrleute konnten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen verbessern. Die Integration der Jugendfeuerwehr in die Übung zeigte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die Bereitschaft, junge Menschen frühzeitig in die Feuerwehrarbeit einzubinden.Nach rund zwei Stunden wurde die Übung erfolgreich beendet. Die Teilnehmer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten in der Wasserförderung und im Umgang mit verschiedenen Gerätschaften vertiefen. Die Übungsleiter Michael Popp und Sebastian Stelzer zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobten die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Teilnehmer.
Am Dienstag Abend traf sich die Jugendgruppe zum Übungsabend. Organisiert und geleitet von den Jugendwarten Sebastian Stelzer und Stefan Simmet stand das Thema Stationsausbildung im Mittelpunkt. An der Veranstaltung nahmen insgesamt acht motivierte Jugendliche teil. Unterstützt wurden die Jugendwarte durch die erfahrenen Helfer Manfred Groitl und Markus Wanninger.
Die Ausbildung umfasste drei Stationen, die den Jugendlichen ein breites Spektrum an praktischem Wissen und Fähigkeiten vermittelten.
Gerätekunde am Löschgruppenfahrzeug: Diese Station wurde von Sebastian Stelzer betreut. Ziel war es, den Teilnehmern die verschiedenen Geräte des Fahrzeuges näherzubringen und deren Einsatzmöglichkeiten zu erklären.
Verkehrsabsicherung mit dem GW-L1: Unter der Leitung von Markus Wanninger lernten die Jugendlichen den Aufbau einer korrekten Verkehrsabsicherung. Dies ist eine essenzielle Aufgabe, um an Einsatzstellen die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Saugleitung kuppeln: Diese Station wurde von Manfred Groitl und Stefan Simmet betreut. Hier konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Kuppeln einer Saugleitung vertiefen, eine grundlegende Technik im Löschwassereinsatz.
Der Übungsabend dauerte etwa eineinhalb Stunden und bot den Jugendlichen eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung. Durch die engagierte Unterstützung der Helfer und die gut vorbereiteten Stationen wurde der Abend zu einem gelungenen Training, bei dem die Teilnehmer nicht nur ihr Wissen erweiterten, sondern auch ihre Teamarbeit stärken konnten.
Am Donnerstagabend wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Pemfling, Cham und den Führungskräften nach Pemfling alarmiert.
Alarmstichwort war ABC2 Gasaustritt im Freien. LF8/6 und GW-L1 rückten aus. Bereits kurz nach dem Ausrücken wurde unser Einsatz vom Einsatzleiter abbestellt, sodass unsere beiden Fahrzeuge nach kurzer Zeit wenden und wieder in den Status 2 gehen konnten.
Am vergangenen Montag fand in Wackerling beim Auto Schießl eine umfassende Feuerwehrübung statt. Die Übung, die von Markus Wanninger und seinem Team, bestehend aus Sebastian Stelzer und Lotta Hager organisiert wurde, war ein voller Erfolg und bot wertvolle Einblicke in moderne und auch für uns durchführbaren Rettungstechniken.
Martin Schoplocher eröffnete die Veranstaltung am Gerätehaus mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmer. Er betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Sicherheit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. ELW2, LF8/6 und GW-L1 fuhren dann geschlossen nach Wackerling. Markus Wanninger erklärte den Ablauf der Übung. Sebastian Stelzer übernahm die Vorstellung der Rettungskarte, die ein wichtiges Hilfsmittel bei der Rettung von Personen, als auch zum Erkennen verschiedener Gefahren der verunfallten Fahrzeuge darstellt.
Lotta Hager gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in die patientenschonende Rettung aus dem PKW, ein Aspekt, der bei Unfällen oft über Leben und Tod entscheidet.
Die Übung begann am Übungsobjekt, ein PKW war bereitgestellt. Die Teilnehmer stabilisierten zunächst das Fahrzeug um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Anschließend wurden alle Scheiben des Fahrzeugs entfernt. Um auch gefahrlos die Frontscheibe zu entfernen kam neben den Helmvisieren auch eine FFP2-Maske zum Einsatz, um die Sicherheit der Kameraden zu gewährleisten. Verschiedene Ausrüstungsgegenstände, darunter das Halligan-Tool, Rettungsmesser und Glasschneider wurden ausprobiert und ihre Anwendung demonstriert. Ebenso kam auch das vor kurzem angeschaffte Spineboard zum Einsatz. Unter der Leitung von Lotta Hager und Markus Wanninger wurde ein „Patient“ mit einem Stifneck ausgestattet und anschließend mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet.
Ein besonderes Highlight der Übung war die Einführung neuer Ausrüstungsgegenstände, wie die Akku-Flex und Akku-Säbelsäge. Mit der Säbelsäge wurde die Frontscheibe entfernt und das Dach des Fahrzeugs aufgeschnitten um den Zugang zu den Insassen zu erleichtern. Ebenso versuchte man die B-Säule des Fahrzeugs herauszunehmen. Diese neuen Werkzeuge erwiesen sich als äußerst effektiv und werden künftig einen festen Platz in der Ausrüstung der Feuerwehr haben. Ebenso wurde durch Sebastian Stelzer noch das richtige außer Betrieb nehmen des Fahrzeuges behandelt, sowie auch ein kurzer Einblick gegeben, in das Thema freischalten der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.
Nach zwei Stunden intensiver Arbeit endete die Übung erfolgreich. Die Teilnehmer waren begeistert von den neuen Erkenntnissen und den praktischen Erfahrungen, die sie sammeln konnten. Ein besonderer Dank gilt Gerhard Schießl und seinem Team, die den Schrott-PKW zur Verfügung gestellt und für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt haben. Ihre Unterstützung war entscheidend für den Erfolg der Übung.
Dieser Übungsabend war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rettungstechniken und der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr. Sie zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen sind, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.
FFW Loibling-Katzbach blickt bei Jahreshauptversammlung zurück und ehrt treue Mitglieder
Nach dem großen 150-jährigen Gründungsfest 2023 blickten die Verantwortlichen bei der Jahreshauptversammlung auf ein normales Vereinsjahr 2024 zurück. Vorsitzender Michael Haller eröffnete zusammen mit seinem Stellvertreter Reinhard Rädlinger im Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling die Veranstaltung und begrüßte neben einer Vielzahl an Mitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste des öffentlichen Lebens.
Nach dem Auftakt mit dem obligatorischen Totengedenken übernahmen die beiden Kommandanten Martin Schoplocher und Benjamin Kreitinger das Wort und leiteten mit dem Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft die offizielle Dienstversammlung ein. Im Dienst am Nächsten wurden auf 27 Einsätze verteilt insgesamt 243 Stunden geleistet. Nach Corona, mit verhältnismäßig wenigen Einsätzen, hat sich nach Schoplocher diesbezüglich wieder Normalität eingestellt, wobei die technische Hilfeleistung die Brandeinsätze überwiegt. Weiterhin sehr groß ist, ganz zur Freude der beiden Führungskräfte, die Übungsbereitschaft. Ohne dabei die Übungsstunden für die Leistungsprüfung mitzuzählen, verzeichneten die 26 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen über 216 Teilnehmer, die in Summe 642 Stunden ihrer Freizeit opferten, um ihre Fertigkeiten im feuerwehrtechnischen Dienst auf dem angestrebten hohen Niveau halten zu können. Dabei ging ein besonderer Dank an Manfred Groitl, der seit vielen Jahren die Truppe unermüdlich zur Ausbildung und Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser“ antreibt und so einen unschätzbaren Beitrag für die Wehr leistet.
Von einem erfreulichen Zuwachs konnte Benjamin Kreitinger erzählen. So ist die Zahl der Aktiven auf 48 angewachsen und setzt sich aus 39 Männern und 9 Frauen zusammen. Neben den internen Schulungen wird laut Kreitinger auch das vielfältige Lehrgangsangebot des Verbandes intensiv genutzt. So haben sich einige Kameraden in den Bereichen Sprechfunk, Ladungssicherung und Gefahrgut schulen lassen sowie als Ersthelfer oder Zugführer fortgebildet. Als ein Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit beförderten die beiden Kommandanten Stefanie Ertl zur Oberfeuerwehrfrau und Torsten Ertl zum Oberfeuerwehrmann und Stefan Simmet sowie Michael Haller zum Hauptfeuerwehrmann. Daneben wurden Dominik Ertl für 10 Jahre, Bernhard Vachal für 20 Jahre und Wolfgang Althammer für 30 Jahre im aktiven Dienst ausgezeichnet. Besondere Erwähnung in diesem Zusammenhang erhielt Bernhard Wagner, der als „alter Hase“ bereits auf über 40 Jahre aktiven Dienst zurückblicken kann und zudem als Gerätewart einen enormen Anteil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft geleistet hat. Die Ehrung seiner Leistung erfolgt durch den Kreisfeuerwehrverband.
In einem kurzen Ausblick informierte Schoplocher über anstehende Meilensteine. Nach den ersten Vorüberlegungen im Jahr 2018 befindet sich das speziell für die Anforderungen im Schutzbereich konfigurierte Löschfahrzeug nun aktuell in der Herstellungsphase. Auch wenn die Lieferzeit vermutlich mehr als 24 Monate betragen wird, ist die Vorfreude groß. Generell investiert die Stadt neben dieser Beschaffung und dem Umbau des Gerätehauses hohe Summen in den Standort, und so dankte Schoplocher vor allem dem Ersten Bürgermeister Martin Stoiber, Sepp Boxhorn und dem ganzen Team vom Rathaus für ihre Unterstützung bei der Ausübung ihrer Tätigkeit.
Im Anschluss folgten, auf das Wesentliche reduziert, die Berichte aus den einzelnen Ressorts. Sebastian Stelzer erzählte als verantwortlicher Jugendwart von den Aktionen der Jugendfeuerwehr, und Stefanie Ertl gab als Leiterin der Kinderfeuerwehr Einblicke in die Arbeit der Nachwuchsförderung. Verantwortlich für die Speerspitze im Brandeinsatz referierte Markus Wanninger über die gegenwärtige Lage bei den Atemschutzgeräteträgern. Mit 13 einsatztauglichen Trägern ist die Wehr gut gerüstet. Torsten Ertl und Stefan Simmet hatten sogar die Möglichkeit, realistische Einsatzszenarien im sogenannten „Brandhaus“ in Würzburg zu üben. Diesen und den anderen Kameraden dankte Wanninger für ihren Idealismus, mit regelmäßigen Gesundheitstests und Unterweisungen neben Familie, Beruf und den „Standardübungen“ nicht unerhebliche Strapazen in Kauf zu nehmen.
Aufwändig und zeitintensiv stellt sich die Tätigkeit der Gerätewarte dar. Michael Popp berichtete von insgesamt 986 Prüfungen und Wartungen an der technischen Ausrüstung entsprechend den sicherheitstechnischen Vorgaben. Auch seien mittlerweile alle Gerätschaften digital erfasst und inventarisiert. Dafür opferten die beiden Gerätewarte im vergangenen Jahr mehr als 140 Stunden ihrer Freizeit.
Den durchwegs positiven Nachrichten aus dem Dienstbetrieb konnte sich auch der Verein anschließen. Für den stellvertretenden Vorsitzenden Reinhard Rädlinger war 2024 ein ganz normales Vereinsjahr. Ungebrochen dagegen sei der Zustrom an neuen Mitgliedern, und mit gegenwärtig 424 Personen hat sich der seit Jahren spürbare positive Trend fortgesetzt. Auch lässt das durchschnittliche Alter zufrieden in die Zukunft blicken, und man sei gut aufgestellt, wenn es um den aktiven Dienst in der Wehr geht. In einem reich bebilderten Vortrag ließ Rädlinger die zurückliegenden Veranstaltungen noch einmal Revue passieren und zeichnete so das Bild von einer regen Vereinstätigkeit und einer starken Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung. Zum Abschluss seiner Ausführungen wies er die Anwesenden noch auf einen besonderen Termin hin. Am 28. Juni soll in einem festlichen Akt der bis dahin fertiggestellte Gerätehausumbau eingeweiht und zugleich der Johannistag mit entsprechendem Feuer gefeiert werden.
„Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer!“ So titulierte Kassier Michael Simml seinen Rechenschaftsbericht über die finanzielle Lage im Verein. Detailliert listete er die Einnahmen und Ausgaben auf. Bescherte das Gründungsfest im Vorjahr noch einen Jahresüberschuss, ist nun ein Fehlbetrag zu verzeichnen. Stellvertretend für den gesamten Vorstand rechtfertigte Simml die Ausgaben als sinnvolle Investition des Vereins zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der aktiven Truppe. So wurden unter anderem Helm-Inlays, Schutzkleidung für die Feuerwehrjugend angeschafft und diverse Zuzahlungen bei Ausrüstung und Ausstattung geleistet.
Kassenprüfer Jörg Hintereder bescheinigte den beiden Kassieren eine ordnungsgemäße Buchführung, wodurch anschließend die Vorstandschaft durch die Anwesenden einstimmig entlastet wurde.
Nach der Ehrung einzelner Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit folgten die Grußworte der Ehrengäste. Zweiter Bürgermeister Walter Dendorfer schwärmte von der gelebten Kameradschaft, die er bei jedem Besuch spüren könne. Das Geld der Stadt sei angesichts des hohen Engagements, vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung, zielgerichtet angelegt. In diese Kerbe schlug auch Stadtrat und Schirmherr Georg Kerschberger. Wenn ein Verein aus der eigenen Tasche einen fünfstelligen Betrag für eine ehrenamtliche Feuerwehr ausgibt, sei dies bemerkenswert und untermauere zugleich den Willen der Kommune, den Standort für die Zukunft zu stärken.
Als Vertreter für den Inspektionsbereich sprach Kreisbrandmeister Hans Hochmuth. Kritik richtete er an die Preispolitik der Fahrzeughersteller. Kostete das aktuelle Modell Anfang der 1990er Jahre noch knapp 135.000 Euro, schlägt das neue, das zwar moderner ist, aber im Wesentlichen nicht mehr kann, mit über 700.000 Euro zu Buche. Dennoch sei der Kapitaleinsatz für Hochmuth gerechtfertigt, wenn man die hohe Schlagkraft und Einsatzbereitschaft in Loibling-Katzbach berücksichtige.
Beförderungen:
Stefanie Ertl – Oberfeuerwehrfrau
Torsten Ertl – Oberfeuerwehrmann
Stefan Simmet – Hauptfeuerwehrmann
Michael Haller – Hauptfeuerwehrmann
Ehrungen:
Dominik Ertl – 10 Jahre aktiver Dienst
Bernhard Vachal – 20 Jahre aktiver Dienst
Wolfgang Althammer – 30 Jahre aktiver Dienst
Termine:
30. April 2025Maibaumaufstellen
25. Mai 2025 Festbesuch der FFW Großbergerdorf
31. Mai 2025Festbesuch der FFW Neuhaus
14. Juni 2025Festbesuch der FFW Atzenzell
19. Juni 2025Fronleichnamsprozession in St. Josef, Cham-West
28. Juni 2025Johannifeuer mit Einweihung Gerätehaus
15. August 2025Traditionelle Fußwallfahrt nach Streicherröhen
23. August 2025Festbesuch FFW Vilzing
Vor. 05. Oktober 2025Erntedankumzug
15. November 2025Volkstrauertag
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung beförderte und geehrte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach zusammen mit den Ehrengästen, Feuerwehrführung und Vereinsvorsitzenden
Am 25. Februar 2025 fand eine spannende Jugendübung der Jugendfeuerwehr Loibling-Katzbach unter der Aufsicht der beiden Jugendwarte Sebastian Stelzer und Stefan Simmet statt.
Beübt wurde der sichere Transport eines Patienten auf dem Spineboard und wie man dabei Verletzungen vermeidet.
Eine besondere Herausforderung war eine weiter Aufgabenstellung, eine Bierbank aufzubauen, ohne diese anzufassen. Diese Übung förderte das kreative Denken und die Teamarbeit der Jugendlichen. Mit viel Geschick und Einfallsreichtum meisterten sie diese Aufgabe erfolgreich.
Zum Abschluss der Übung trugen die Jugendlichen einen „Patienten“ über eine bestimmte Strecke, um ihre Fähigkeiten im sicheren und koordinierten Transport zu testen. Dabei zeigten sie großes Engagement und Teamgeist.
Die Jugendfeuerwehr Loibling-Katzbach legt großen Wert auf die praxisnahe Ausbildung ihrer Mitglieder. Durch regelmäßige Übungen und Schulungen werden die Jugendlichen optimal auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet. Neben der fachlichen Ausbildung kommt auch der Spaß nicht zu kurz, was die Kameradschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärkt.
Willst auch du bei uns dabei sein? Dann melde dich gerne bei unserer Feuerwehrführung oder Jugendwarten.
Am Montag, den 17.02.2025 fand ein Übungsabend unter der Leitung von Markus Wanninger statt. Das Thema des Abends war „Elektrizität in der Feuerwehr und Stromerzeuger“. Zu Beginn des Abends wurde ein theoretischer Teil durchgeführt, indem die Grundlagen der Elektrizität und die Verwendung von Stromerzeugern in der Feuerwehr besprochen wurden. Während diesen Teil wurde die UG-ÖEL zu einem B4-Einsatz nach Walderbach alarmiert, worauf sich auch einige Mitglieder unserer Wehr mit auf den Weg machten. Es rückten ELW2 und GW-L1 aus. Auf der Anfahrt zum Brandobjekt wurde die UG-ÖEL allerdings abbestellt und die Einsatzfahrt abgebrochen. Nach dem theoretischen Teil wurde die Gruppe in zwei Teams aufgeteilt. Beide Teams arbeiteten mit den Stromerzeugern der Fahrzeuge GW-L1 und LF8/6. Die praktische Übung umfasste dann die Inbetriebnahme der Stromerzeuger, sowie die sichere Handhabung und Überprüfung des Geräts und der angeschlossenen elektrischen Abnehmer.
Der Übungsabend war sehr lehrreich und endete nach etwa 2 Stunden.
Am 30.01.2025 besuchte die Jugendgruppe die Feuerwehr der Stadt Cham. Organisiert wurde der Besuch von Stefan Simmet, dem stellvertretenden Jugendwart. Insgesamt nahmen 13 Jugendliche an diesem spannenden Ausflug teil.
Fabian Ried von der Freiwilligen Feuerwehr Cham führte die Gruppe durch die Fahrzeughalle und stellte die verschiedenen Einsatzfahrzeuge vor. Besonders beeindruckend war die Vorführung der Drehleiter, bei der die Jugendlichen einen Einblick in die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieses wichtigen Geräts erhielten.
Der Besuch bot den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, die Ausrüstung und Fahrzeuge der Feuerwehr Cham aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch wertvolle Einblicke in die Arbeit und den Alltag der Stadtfeuerwehr zu gewinnen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und weckte bei vielen Teilnehmern das Interesse, sich weiterhin aktiv in der Feuerwehr zu engagieren.
Ein Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung setzte Johannes Kirzinger mit seiner Spende an die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach. Der passionierte Feuerwehrler, überreichte Kommandant Martin Schoplocher und seinem Stellvertreter Benjamin Kreitinger einen symbolischen Spendenscheck über 400 Euro.
Kirzinger, der sich seit vielen Jahren als Gruppenführer aktiv engagiert, war lange Zeit als Jugendwart eine zentrale Figur in der Förderung des Nachwuchses. Aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen als Geschäftsführer des Johannes Kirzinger Agrar- und Forstservice musste er seine Tätigkeit in der Jugendarbeit schweren Herzens aufgeben. Dennoch bleibt er seiner Wehr eng verbunden und nutzt jede freie Minute seiner Freizeit, um diese zu unterstützen.
„Die Arbeit mit der Jugend ist ein zentrales Thema für die Zukunft einer jeden Feuerwehr. Deshalb ist die Spende mein Beitrag, damit die nächste Generation an notwendigen Feuerwehrkräften optimal gefördert wird“, erklärte Kirzinger bei der Übergabe. Die beiden Kommandanten zeigten sich tief beeindruckt von der anhaltenden Verbundenheit Kirzingers. „Gerade solche Gesten zeigen, welch große Rolle die Gemeinschaft in der Feuerwehr spielt“, sprach Schoplocher und beide dankten ihm für sein Engagement.
Die Verantwortlichen planen, die Spende gezielt in die Nachwuchsförderung zu investieren, etwa durch neue Ausrüstung, Organisation von Schulungen oder Ausflügen.
Benjamin Kreitinger, Johannes Kirzinger und Martin Schoplocher bei der Spendenübergabe (von links nach rechts)