Erstellt von Volker Skibba

KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher mit der ersten Gruppe von Prüfungsteilnehmern (von links nach rechts)

Bunt gemischte Truppe überzeugt bei Leistungsprüfung

Einst kamen sie aus unterschiedlichen Feuerwehren, doch bei der Leistungsprüfung zogen alle an einem Strang: Eine bunt gemischte Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach stellte sich der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ und bewies eindrucksvoll ihren Ausbildungsstand. Für die Wehr war es bereits der dritte Durchgang dieses Jahr. Diesmal sogar mit elf Prüflingen, wodurch die Aufgaben in zwei Gruppen jeweils mit sogenannten Ergänzern absolviert werden mussten. Dabei hätten die feuerwehrtechnischen Anfänge der Teilnehmer unterschiedlicher kaum sein können. Ihre ersten Schritte im aktiven Feuerwehrdienst hatten sie bei den Wehren in Cham, Rhanwalting, Runding, Schwarzenberg, Thenried, Windischbergerdorf und Zandt gemacht, doch inzwischen haben sie in Loibling-Katzbach ihre gemeinsame Heimatwehr gefunden. Entsprechend groß war der innere Erwartungsdruck, das Erlernte auch unter den kritischen Augen der Schiedsrichter unter Beweis zu stellen. Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Hans Hochmuth nahmen die Prüfung ab. Knoten und Stiche sowie die je nach Leistungsstufe geforderten Zusatzaufgaben gingen sicher von der Hand und wurden ohne Beanstandungen absolviert. Dann allerdings wurde es kurz spannend. Bei der Einsatzübung schlichen sich trotz der intensiven Vorbereitung einige kleine Fehler ein. Der Prüfungsteil musste wiederholt werden. Doch gerade hier zeigte sich, dass die Gruppe nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen war. Im zweiten Anlauf saß jeder Handgriff, und die Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert. Auch beim abschließenden Kuppeln der Saugleitung arbeitete die Gruppe konzentriert und fehlerfrei. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen nahm KBI Marco Greil den kleinen Rückschlag mit Humor und fand versöhnliche Worte. Schließlich gehe es bei einer solchen Prüfung auch darum, aus Fehlern zu lernen. Mit dem gezeigten Leistungsniveau zeigte er sich am Ende mehr als zufrieden. Auch Kommandant Martin Schoplocher schlug in diese Kerbe. Im echten Einsatz laufe schließlich ebenfalls nicht immer alles nach Plan. Dann komme es darauf an, als Mannschaft zusammenzuarbeiten, einen kühlen Kopf zu bewahren und notfalls auch zu improvisieren. Der Applaus des Tages galt Ausbilder Manfred Groitl. Mit viel Zeit, Geduld und persönlichem Einsatz hatte er die Gruppen auch in diesem Jahr auf die Leistungsprüfungen vorbereitet. Seit Jahrzehnten investiert er seine Freizeit in die Ausbildung und in die Sicherung der Einsatzbereitschaft der Wehr. Für dieses außergewöhnliche Engagement bedankten sich die Teilnehmer mit einem langanhaltenden Applaus und kräftigen Schulterklopfern.

Die Teilnehmer:

Ü40 – Gold: Wolfgang Haller

Ü40 – Silber: Ronald Bauer

Ü40 – Bronze: Stefan Hamperl

Stufe 6 – Gold-Rot: Stefanie Ertl, Volker Skibba

Stufe 5 – Gold-Grün: Verena Traurig, Josef Wagerer

Stufe 4 – Gold-Blau: Thomas Semmelbauer

Stufe 2 – Silber: Stefanie Bauer, Katharina Ritt, Veronika Stelzer

Stufe 1 – Bronze: Jo Schießl

KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher mit der ersten Gruppe von Prüfungsteilnehmern (von links nach rechts)
KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher mit der ersten Gruppe von Prüfungsteilnehmern (von links nach rechts)

 

KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Kommandant Martin Schoplocher und Ausbilder Manfred Groitl mit der zweiten Gruppe von Prüfungsteilnehmern samt Ergänzern (von links nach rechts)
KBM Hans Hochmuth, KBI Marco Greil, Kommandant Martin Schoplocher und Ausbilder Manfred Groitl mit der zweiten Gruppe von Prüfungsteilnehmern samt Ergänzern (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)

Junge Feuerwehrkräfte stellen ihr Können unter Beweis

Dass es um die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach sowohl personell als auch mit Blick auf das feuerwehrtechnische Können bestens bestellt ist, zeigte sich einmal mehr bei der Abnahme des Leistungsabzeichens „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Dabei ist besonders erfreulich, dass die Wehr auf ein breites Altersspektrum ihrer aktiven Feuerwehrdienstleistenden bauen kann. Erst wenige Tage zuvor hatten die älteren Feuerwehrkameraden bei der Leistungsprüfung mit dem goldenen Abschluss „Ü-40“ ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun waren die „jungen Wilden“ an der Reihe. Mit einmal Gold, einmal Gold-Grün und siebenmal Bronze stellte sich eine junge und überaus motivierte Gruppe der Leistungsprüfung und zeigte, dass auch der Feuerwehrnachwuchs für die vielfältigen Aufgaben bestens gerüstet ist. Unter den strengen Augen der beiden Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor (KBI) Marco Greil und Kreisbrandmeister (KBM) Hans Hochmuth, galt es, die einzelnen Aufgaben der Leistungsprüfung präzise und innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. Dabei kam es nicht nur auf das feuerwehrtechnische Können jedes Einzelnen an. Ebenso waren eine gute Zusammenarbeit, eingespielte Abläufe und vor allem eine gehörige Portion Übungsmoral gefragt. Gerade von der Vorbereitung und dem Engagement der Gruppe zeigte sich KBI Greil begeistert. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, dass sich für ihn wohl bald eine Wohnung in Katzbach lohnen würde – schließlich komme er mittlerweile so häufig allein für die Abnahmen von Leistungsprüfungen zur Loibling-Katzbacher Wehr. Auch Kommandant Martin Schoplocher zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden der Gruppe. Die erfolgreiche Prüfung habe eindrucksvoll gezeigt, dass die Nachwuchskräfte mit großem Engagement bei der Sache sind. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir in Zukunft auch auf eine junge und gut ausgebildete Mannschaft bauen können“, betonte Schoplocher. Ein besonderes Lob und ein herzliches Dankeschön richtete der Kommandant an Ausbilder Manfred Groitl. Mit viel Geduld, Erfahrung und persönlichem Einsatz bereitet dieser seit Jahren Feuerwehrgruppen der heimatlichen Wehr auf die Leistungsprüfungen vor und opfert dafür einen großen Teil seiner Freizeit. „Es ist schon bemerkenswert, dass unser Mane nicht müde wird, Jahr für Jahr unzählige Gruppen in der Vorbereitung auf die Prüfung zu trainieren“, würdigte Schoplocher dessen unermüdlichen Einsatz. Nach der erfolgreichen Abnahme durfte der offizielle Teil schließlich in einen gemütlichen Abend übergehen. Im Gerätehaus wurde bei Pizza und kühlen Getränken gemeinsam auf die bestandene Prüfung angestoßen.

Teilnehmer:

  • Stufe 1 – Bronze:
    • Daniela Bucher
    • Felix Hausner
    • Anna Hintereder
    • Kilian Seidl
    • Johannes Rädlinger
    • Luis Schmaderer
    • Elisabeth Larisch
  • Stufe 3 – Gold:
    • Andreas Richter
  • Stufe 5 – Gold-Grün:
    • Stefan Simmet
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit KBI Marco Greil, KBM Hans Hochmuth, Ausbilder Manfred Groitl und Kommandant Martin Schoplocher (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)

„Oldies but goldies“: Alte Hasen zeigen, dass sie es immer noch drauf haben

„Oldies but goldies“ – treffender hätte man die Leistung der neun Prüflinge der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach wohl kaum zusammenfassen können. Die altgedienten Feuerwehrdienstleistenden haben mit der erfolgreichen Absolvierung des Leistungsabzeichens „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in der Endstufe Ü40 „Gold“ ihre aktive Feuerwehrlaufbahn eindrucksvoll gekrönt. Bei der Prüfung mussten die erfahrenen Feuerwehrler unter Beweis stellen, dass sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters keineswegs zum alten Eisen gehören. Das vorgegebene Einsatzszenario orientiert sich am Ablauf eines realen Löscheinsatzes und verlangt von der gesamten Gruppe ein präzises und routiniertes Zusammenspiel. Dabei kommt es auf jeden einzelnen Handgriff an. Unter den wachsamen Augen der beiden Schiedsrichter Kevin Achaz und Kai Vieth meisterten die neun Teilnehmer die gestellten Aufgaben souverän. Auch wenn die Prüfungssituation naturgemäß einen gewissen Druck mit sich brachte, ließen sich die erfahrenen Einsatzkräfte nicht aus der Ruhe bringen. Jeder Handgriff saß, die Abläufe waren eingespielt und die Gruppe präsentierte sich als schlagkräftige Einheit. Kreisbrandinspektor Marco Greil zeigte sich begeistert von der dargebotenen Leistung und fand anerkennende Worte für die Teilnehmer. „Heute wurde eindrucksvoll demonstriert, dass man für die Feuerwehr eigentlich nie zu alt ist“, würdigte er das Engagement der altgedienten Feuerwehrkameraden. Auch der stellvertretende Kommandant Benjamin Kreitinger sah in der erfolgreichen Prüfung einen Beleg für die nach wie vor hohe Einsatzbereitschaft der erfahrenen Kräfte. Gerade die Mischung aus langjähriger Erfahrung, eingespielten Abläufen und dem weiterhin vorhandenen Engagement mache die neun Feuerwehrdienstleistenden zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Wehr. Im Anschluss ließen alle einen rundum erfolgreichen Prüfungstag im Gerätehaus in geselliger Runde gebührend ausklingen.

Teilnehmer „Ü40 Gold“:

  • Hans Hochmuth
  • Bernhard Wagner
  • Martin Schoplocher
  • Werner Allescher
  • Franz Pillmeier
  • Manfred Groitl
  • Rudolf Bucher
  • Christian Hetzl
  • Michael Roider
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)
Die erfolgreichen Absolventen zusammen mit Kai Vieth, KBI Marco Greil, Kevin Achaz und stellv. Kommandanten Benjamin Kreitinger (von links nach rechts) – Bildautor: Lisa Larisch
Der Jubilar (sechster von links) im Kreise seiner Gratulanten

Mission „60“ hat begonnen

Katzbacher Feuerwehrurgestein Hans Hochmuth feiert 60. Wiegenfest – Ernennung zum Ehrenkommandanten

Mit einer fulminanten Feier hat Hans Hochmuth am vergangenen Wochenende seinen 60. Geburtstag begangen. Bereits in den frühen Morgenstunden überraschten ihn seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach mit einem traditionellen Weckruf. Musikalisch begleitet von den Perlhütter Musikanten und ausgestattet mit einer deftigen Brotzeit begann für den Kreisbrandmeister und Leiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) am Standort Loibling-Katzbach ein ganz besonderer Ehrentag. Die berufliche Vita des Jubilars begann nach dem Besuch der Grundschule in Loibling und dem Abschluss der Mittleren Reife an der Maristen-Realschule in Cham mit einer Ausbildung zum Bürokaufmann bei Möbel Flach in Cham. Mit großem Ehrgeiz qualifizierte sich Hochmuth zum EDV-Sachbearbeiter weiter und wechselte 1986 zur Südfleisch. Dort arbeitete er sich kontinuierlich die Karriereleiter hinauf, ehe er 2007 mit dem Betriebsleiter der Landfrisch Fleischmarkt GmbH seine Laufbahn krönte. Neben seinem beruflichen Werdegang nahm das Feuerwehrwesen stets einen besonderen Platz in seinem Leben ein. Tief mit seinem Heimatort verbunden, engagierte sich Hochmuth seit seinem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach im Jahr 1981 mit außergewöhnlichem Einsatz für das Gemeinwohl. Vom Jugendwart führte ihn sein Weg über das Amt des stellvertretenden Kommandanten bis zum Kommandanten, eine Funktion, die er von 1995 bis 2014 ausübte und in der er die Wehr nachhaltig prägte. Seit 2012 trägt er als Kreisbrandmeister mit dem Funkrufnamen „Florian Cham-Land 3/3“ Verantwortung für den Schutzbereich der Gemeinden Pemfling, Waffenbrunn und Willmering. Darüber hinaus leitet er die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung am Standort Loibling-Katzbach und ist seit über 30 Jahren als Feuerwehrschiedsrichter tätig. Dass der ehrenamtliche Dienst am Nächsten einen so bedeutenden Teil seines Lebens ausmacht, spiegelte sich auch in der Gästeliste wider. Gemeinsam mit Familie, Freunden, Weggefährten und Arbeitskollegen feierte Hochmuth seinen Ehrentag mit zahlreichen Vertretern der Feuerwehren aus seinem Schutzbereich. Ebenso erwiesen Landrat, Bürgermeister sowie weitere Gemeindevertreter und zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dem Jubilar ihre Aufwartung. Der passende Rahmen für die Feier war das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Blechgranaten und dank der hervorragenden Bewirtung blieben auch kulinarisch keine Wünsche offen. Zu den emotionalen Höhepunkten des Abends zählte die Laudatio seines langjährigen Freundes Werner Allescher. Mit persönlichen Anekdoten und viel Humor ließ er die wichtigsten Stationen im Leben des passionierten Kreuzfahrtschiffurlaubers Revue passieren und erinnerte an zahlreiche gemeinsame Erlebnisse seit frühester Kindheit. Den Schlusspunkt der offiziellen Ehrungen setzten Kommandant Martin Schoplocher und Vorsitzender Michael Haller. Unter großem Beifall ernannten sie Hans Hochmuth zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach – eine besondere Auszeichnung für jahrzehntelanges und außergewöhnliches Engagement. Sichtlich bewegt bedankte sich der Geehrte bei allen Gästen für die zahlreichen Glückwünsche und die große Wertschätzung. Einen besonderen Dank richtete er an die Frauen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet und unterstützt haben. Neben seiner Mutter Inge und seiner Ehefrau Irene erwähnte er dabei auch Irmgard Allescher, welche bereits seit frühen Kindertagen einen besonderen Platz in seinem Herzen einnimmt. Bevor die Party dann richtig durchzündete, brachte Hans Hochmuth mit einem Satz schließlich den Geist seines Wirkens und den Wert des kameradschaftlichen Zusammenhalts auf den Punkt: „Einer allein bewegt eben nichts, aber viele schaffen alles!“

Hans Hochmuth mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenkommandanten zusammen mit seiner Ehefrau Irene, Kommandant Martin Schoplocher, Vereinsvorsitzenden Michael Haller (von links nach rechts) und langjährigem Jugendfreund Werner Allescher (zweite Reihe)
Hans Hochmuth mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenkommandanten zusammen mit seiner Ehefrau Irene, Kommandant Martin Schoplocher, Vereinsvorsitzenden Michael Haller (von links nach rechts) und langjährigem Jugendfreund Werner Allescher (zweite Reihe)
Im Beisein zahlreicher Zuschauer hievten die Katzbacher einen stattlichen Maibaum in die Vertikale.

Maibaumaufstellen lockt zahlreiche Besucher nach Katzbach

Bei strahlendem Sonnenschein hat die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach ihr traditionelles Maibaumaufstellen am Dorfanger gefeiert und damit einen weiteren Höhepunkt im örtlichen Veranstaltungskalender gesetzt. Wie wichtig das jährliche Ritual für die Gemeinschaft ist und auch Besucher aus anderen Ortsteilen zusammenbringt, zeigte sich an der großen Besucherschar, die mit kühlen Getränken, wohlschmeckenden Würsten vom Grill und zünftiger Musik, bis Mitternacht den Beginn des Wonnemonats feierte. Im Vorfeld hatten die Mitglieder der Feuerwehr keine Mühen gescheut und ganze Arbeit geleistet, um optimale Bedingungen für das kleine Fest zu schaffen. So wurden der Bolz- und Spielplatz hergerichtet sowie Zelte für die Bewirtung aufgebaut. Auch der Hauptakteur, der 34 Meter hohe Maibaum, musste zunächst geholt, geschält und festlich geschmückt werden. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger nutzten bei der Begrüßung zum offiziellen Auftakt die Gelegenheit, um dem diesjährigen Baumsponsor Bernhard Wagner ihren besonderen Dank auszusprechen. Unter der routinierten Leitung von Kreisbrandmeister Hans Hochmuth und begleitet von zahlreichen kräftigen „Ho-Ruck“-Kommandos schaffte es die Truppe, den massiven Stamm innerhalb von etwa 45 Minuten mit vereinten Kräften sicher und ohne Zwischenfälle aufzurichten. Für einen reibungslosen Ablauf beim Umsetzen der Schwalben sorgten Sven Kalka und Reinhard Rädlinger an den Schubstangen. Nachdem der Maibaum in die Vertikale gehievt und mit Holzkeilen stabil im Fundament verankert war, wurden die Helfer für ihre erfolgreiche Arbeit belohnt. Als kleine Anerkennung für ihren Einsatz gab es wohlverdientes Freibier. Zur fortgeschrittenen Stunde bedankten sich die Vorsitzenden nochmals bei allen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des gelungenen Dorffestes beigetragen hatten. Einen besonderen Glücksmoment erlebte Korbinian Wein. Er hatte bei der Verlosung das entscheidende Los gezogen und darf sich nun über den Maibaum freuen.

Mit gemeinsamen Kräften wurde der mächtige Stamm in die Vertikale gehievt
Mit gemeinsamen Kräften wurde der mächtige Stamm in die Vertikale gehievt
Endlich steht er wieder – der Maibaum am Katzbacher Dorfanger!
Endlich steht er wieder – der Maibaum am Katzbacher Dorfanger!
Korbinian Wein zog das richtige Los und darf sich mit seiner Mutter Johanna über den gewonnen Maibaum freuen
Korbinian Wein (Mitte) zog das richtige Los und darf sich mit seiner Mutter Johanna über den gewonnenen Maibaum freuen
Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrganges aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)

Erfolgreicher Lehrgangsabschluss in Loibling: Grundstein für den Feuerwehrdienst gelegt

Voll des Lobes zeigten sich Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Hans Hochmuth am vergangenen Donnerstag bei der Abschlussveranstaltung der „Modularen Truppausbildung – Basismodul“. Insgesamt 26 Teilnehmer konnten am Ausbildungsort in Loibling ihre Zeugnisse in Empfang nehmen – und damit den ersten wichtigen Schritt in ihrer Feuerwehrlaufbahn abschließen. Über 45 Unterrichtsstunden, verteilt auf 15 Ausbildungseinheiten, überwiegend an Abenden sowie einen Termin am Wochenende, hatten die Nachwuchskräfte absolviert. Dabei eigneten sie sich das notwendige Grundwissen an, das als Fundament für alle weiteren Qualifikationen im aktiven Einsatzdienst gilt. Im Fokus der Ausbildung standen sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen. Vermittelt wurden unter anderem die rechtlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes, das Verhalten im Einsatz sowie Rechte und Pflichten der Einsatzkräfte. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf der Unfallverhütung und dem sicheren Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Auch die technische Ausbildung kam nicht zu kurz: Der Umgang mit Löschgeräten, Leitern und einfachen Rettungswerkzeugen wurde intensiv geübt. Ergänzend dazu erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Grundlagen der Brandbekämpfung, etwa das richtige Vorgehen bei verschiedenen Brandarten und den gezielten Einsatz von Löschmitteln. Ein weiterer Bestandteil des Lehrgangs war die technische Hilfeleistung, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder kleineren Schadenslagen. Hier wurden grundlegende Abläufe trainiert, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Ebenso standen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung verletzter Personen auf dem Ausbildungsplan. Abgerundet wurde der Lehrgang durch praxisnahe Übungen, in denen das erlernte Wissen unter realistischen Bedingungen angewendet wurde. Ziel war es, die Teilnehmer bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten und ihnen die notwendige Sicherheit im Einsatz zu vermitteln. „Jetzt habt ihr den Grundstock für ein aktives Feuerwehrleben gelegt. Die Erfahrung sammelt ihr im Übungsbetrieb bei der Heimatwehr!“, gab Hans Hochmuth den Absolventen mit auf den Weg. Gleichzeitig appellierte er an die jungen Feuerwehrkräfte, nicht „müde“ zu werden und sich kontinuierlich weiterzubilden. Ein breites Lehrgangsangebot stehe hierfür auf Landkreisebene zur Verfügung. Als nächster Schritt biete sich beispielsweise der Funklehrgang im Herbst an. Neben den disziplinierten Teilnehmern würdigten die Verantwortlichen auch das Engagement der Ausbilder, die einen Großteil ihrer Freizeit in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses investiert hatten. „Nur so ist gewährleistet, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt – auch zur eigenen Sicherheit“, betonte KBI Marco Greil. Den Schlusspunkt setzte KBM Hans Hochmuth und erinnerte dabei an einen zentralen Wert beim Feuerwehrdienst: „Die Basics habt ihr nun in Theorie und Praxis gelernt, aber vergesst das Wichtigste nicht – die Kameradschaft untereinander!“

Die Absolventen des MTA Lehrgang KBM-Bereich 3/3 in Loibling-Katzbach vom 19.02. bis 26.03.2026 sind:

FFW Balbersdorf-Habersdorf:

  • Frank Jonas
  • Florian Zollner

FFW Cham:

  • Julia Huber

FFW Grafenkirchen:

  • Michael Nagler

FFW Großbergerdorf:

  • David Pfeilschifter
  • Nico Pfeilschifter
  • Simon Pfeilschifter
  • Andreas Richter
  • Florian Roider

FFW Kager:

  • Martin Schindler
  • Christina Völkl

FFW Loibling-Katzbach:

  • Stefanie Bauer
  • Daniela Bucher
  • Felix Hausner
  • Anna Hintereder
  • Christian Menzke
  • Johannes Rädlinger
  • Kilian Seidl
  • Jo Schießl
  • Luis Schmaderer

FFW Rhanwalting:

  • Mika Röckl
  • Jonas Schröpfer

FFW Schorndorf:

  • Jonathan Steif

FFW Pemfling:

  • Anna Pfeilschifter

FFW Pitzling:

  • Florian Holzfurtner
  • Amelie Kulzer

Als Ausbilder waren beteiligt:

  • KBI Marco Greil
  • KBM Hans Hochmuth
  • Martin Schoplocher
  • Andreas Fuchs
  • Benjamin Kreitinger
  • Martin Brunner
  • Stefan Riederer
  • Richard Kreuzer
  • Manfred Groitl
  • Rudolf Ried
  • Sebastian Stelzer
  • Stefan Bücherl
  • Kai Vieth
  • Martin Gruber
  • Reinhard Rädlinger
  • Thorsten Kulzer
  • Ludwig Plötz
  • Kevin Achaz

 

Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrganges aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)
Die Absolventen und Ausbilder des MTA-Lehrgangs aus dem KBM-Bereich 3/3 mit KBI Marco Greil (sitzend ganz rechts) und KBM Hans Hochmuth (sitzend ganz links)
Die bei der Jahreshauptversammlung der FFW Loibling-Katzbach gewählten Kommandanten, sowie die beförderten und geehrten Kameraden zusammen mit den Ehrengästen.

Schoplocher und Kreitinger wieder gewählt!!!

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr bei der FFW Loibling-Katzbach – Mitgliedsbeitrag angepasst

Die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach setzt auch in Zukunft auf Kontinuität an der Spitze: Bei der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder das bewährte Führungsduo mit Kommandant Martin Schoplocher und seinem Stellvertreter Benjamin Kreitinger einstimmig im Amt. Zur Versammlung im Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling am vergangenen Freitagabend begrüßte Vereinsvorsitzender Michael Haller gemeinsam mit seinem Stellvertreter Reinhard Rädlinger zahlreiche Mitglieder sowie mehrere Ehrengäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Martin Stoiber, Stadtrat Georg Kerschberger, Kreisbrandinspektor Marco Greil sowie der neue Geschäftsleitende Beamte der Stadt Cham, Thomas Forster. Nach dem Totengedenken eröffneten die beiden Kommandanten mit ihrem Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft die offizielle Dienstversammlung. Wie Schoplocher berichtete, rückte die Wehr im letzten Jahr zu 24 Einsätzen aus und leistete dabei insgesamt 328 Stunden im Dienst am Nächsten. Den Großteil machten technische Hilfeleistungen aus. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte beim Fund der Fliegerbombe in Cham-West, sowie bei zwei Bränden in der Innenstadt. Erfreulich hoch sei weiterhin die Übungsbeteiligung, betonten die Kommandanten. Bei 21 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen investierten die Feuerwehrleute – ohne die Leistungsprüfungen mitgerechnet – insgesamt 793 Stunden ihrer Freizeit in Ausbildung und Training. Ein besonderer Dank galt dabei Manfred Groitl, der seit vielen Jahren die Vorbereitung und Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser“ organisiert und damit einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung der Wehr leistet. Der aktuelle Personalstand umfasst 47 Aktive, darunter 40 Männer und sieben Frauen. Laut Kreitinger nutzten viele Mitglieder auch das Lehrgangsangebot des Feuerwehrverbandes. Dominik Ertl verstärkt künftig als Atemschutzgeräteträger die Speerspitze in Sachen Brandbekämpfung. Zu Maschinisten ließen sich Stefan Hamperl, Reinhard Rädlinger und Volker Skibba ausbilden, während Veronika Stelzer den Lehrgang zum Feuerwehr-Ersthelfer absolvierte. Markus Wanninger erweiterte sein Wissen beim Zugführer-Lehrgang, Kommandant Schoplocher besuchte den Aufbaulehrgang für Kommandanten. Eine personelle Veränderung gab es bei der Jugendfeuerwehr zu verkünden. Stefan Simmet legte nach vielen Jahren wertvoller Arbeit in der Nachwuchsförderung sein Amt als Jugendwart nieder, welche er gemeinsam mit Sebastian Stelzer nachhaltig geprägt hatte. Seine Aufgaben übernimmt künftig Veronika Stelzer. Im Rahmen der Versammlung nahmen die Kommandanten mehrere Beförderungen vor. Daniela Bucher und Christian Menzke wurden zum Feuerwehrmann/-frau ernannt, Veronika Stelzer und Josef Meier zu Oberfeuerwehrmann/-frau und Johannes Kirzinger zum Hauptfeuerwehrmann. Markus Wanninger trägt künftig den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters. Für ihre langjährige aktive Dienstzeit wurden Josef Meier (10 Jahre), Rudi Bucher und Martin Schoplocher (30 Jahre) sowie Heinz Stelzer (40 Jahre) geehrt. Die Ehrung für 40 Jahre erfolgt im Rahmen eines festlichen Abends des Kreisfeuerwehrverbandes. Neben der Ausbildung spiele auch eine moderne Ausrüstung eine zentrale Rolle für erfolgreiche Einsätze, betonte Schoplocher. In diesem Zusammenhang dankte er Bürgermeister Stoiber, dem städtischen Gerätewart Sepp Boxhorn sowie dem Feuerwehrverein für die Unterstützung bei den zahlreichen Beschaffungen. Aus den einzelnen Bereichen der Wehr folgten anschließend weitere Berichte. Jugendwart Sebastian Stelzer blickte auf zahlreiche Aktionen der Jugendfeuerwehr zurück, die unter anderem mit einer hervorragenden Platzierung beim Kreisentscheid in Bad Kötzting auf sich aufmerksam machte. Stefanie Ertl berichtete über die Arbeit der Kinderfeuerwehr, deren monatliche Gruppenstunden weiterhin großen Zuspruch finden. Künftig wollen Lisa Larisch und Andreas Richter für die 10- bis 12-Jährigen das Angebot mit dem Schwerpunkt „Feuerwehrtechnik für Kids“ erweitern.

Atemschutzwart Markus Wanninger informierte über die aktuelle Situation bei den Atemschutzgeräteträgern. Mit derzeit 14 einsatzfähigen Kräften sei die Wehr gut aufgestellt. Gleichzeitig würdigte er den Idealismus der Träger, die neben Beruf, Familie und Übungsdienst zusätzliche gesundheitliche Untersuchungen und Schulungen auf sich nehmen. Einen Einblick in die umfangreiche Arbeit der Gerätewarte gab Michael Popp. Insgesamt 1193 Prüfungen und Wartungen an der technischen Ausrüstung standen im vergangenen Jahr an. Zusammen mit der Pflege des Gerätehauses investierten die beiden Gerätewarte mehr als 186 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Auch aus Vereinssicht fiel die Bilanz positiv aus. Stellvertretender Vorsitzender Reinhard Rädlinger sprach von einem „ganz normalen Vereinsjahr“. Der Mitgliederstand wuchs weiter auf 437 Personen an, das Durchschnittsalter liegt derzeit bei 39 Jahren. Mit einer Bilderpräsentation ließ er die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren. Einen detaillierten Überblick in Sachen Finanzen gab Kassier Florian Traurig. Für das zurückliegende Vereinsjahr ist ein niedriger fünfstelliger Fehlbetrag zu verzeichnen. Der solide Überschuss aus dem Festjahr 2023 wurde sowohl 2024 als auch im zurückliegenden Jahr für sinnvolle Investitionen in die Ausrüstung der aktiven Mannschaft, die Jugendarbeit und dem Gerätehausumbau ausgegeben. Kassenprüfer Johannes Traurig bescheinigte eine tadellose Belegführung und in der Folge wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Kurz und schmerzlos ohne große Debatte verlief der Programmpunkt der Anpassung des Mitgliedsbeitrages. Nach Bericht des Vorsitzenden Michael Haller sei dieser immer noch auf dem Stand Mitte der 90er Jahre und wurde auch bei der Euroumstellung nur umgerechnet. Dagegen betrug der Kaufkraftverlust durch Inflation in der Zwischenzeit fast 65 Prozent und mit Gründung der Kinderfeuerwehr wurde zudem das Angebot im Verein maßgeblich erweitert. Auf dieser Grundlage stimmten die Anwesenden der Anpassung auf einen Jahresmitgliedsbeitrag von 24 Euro zu. Ebenso zügig ging auch die geheime Wahl der Kommandanten über die Bühne. Zusammen mit seinem Geschäftstellenleiter Thomas Forster übernahm Bürgermeister Stoiber das Wahlprozedere. Einstimmig gingen die Vorschläge der Anwesenden durch und die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach kann auch weiterhin auf Martin Schoplocher als Kommandant und Benjamin Kreitinger als seinen Stellvertreter setzen. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Stoiber den starken Zusammenhalt und das harmonische Miteinander innerhalb der Wehr als beispielhaft und bezeichnete die gelebte Gemeinschaft als wichtigen Gegenpol zu den Unruhen in der Welt. Als Anerkennung stellte er 300 Euro aus seinen Verfügungsmitteln für die Jugendarbeit in Aussicht. Stadtrat Georg Kerschberger dankte den beiden Kommandanten für ihre Bereitschaft, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Kreisbrandinspektor Marco Greil würdigte insbesondere die hervorragende Nachwuchsarbeit: Die zahlreichen Übertritte von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr zeigten, dass die Begeisterung für die Feuerwehr erfolgreich von einer Generation in die nächste weitergegeben werde.

 

Beförderungen:

Feuerwehrmann/-frau

  • Daniela Bucher
  • Christian Menzke

Oberfeuerwehrmann/-frau

  • Veronika Stelzer
  • Josef Meier

Hauptfeuerwehrmann

  • Johannes Kirzinger

Hauptlöschmeister

  • Markus Wanninger

Ehrungen:

– 10 Jahre aktiver Dienst – Josef Meier

– 30 Jahre aktiver Dienst – Rudi Bucher und Martin Schoplocher

– 40 Jahre aktiver Dienst – Heinz Stelzer

– 40 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Klement Haberl, Andreas Hirmer, Richard Müller, Klaus Pfeilschifter, Franz Pillmeier, Armin Ritt, Thomas Sieber, Heinz Stelzer, Peter Stelzer und Reinhold Traurig

– 60 Jahre Vereinszugehörigkeit:

Willibald Kropf und Josef Lehneis

– Vereinsdienstnadel in Bronze – Sebastian Stelzer und Michael Haller

Termine:

  • 30. April 2026 Maibaumaufstellen
  • 4. Juni 2026 Fronleichnamsprozession in St. Josef, Cham-West
  • 5. Juni 2026 Festbesuch FFW Wetterfeld
  • 13. Juni 2026 Festbesuch FFW Pitzling
  • 15. Juni 2026 Festbesuch FFW Walting
  • 5. Juli 2026 Festbesuch FFW Traitsching
  • 18. Juli 2026 Grillfest FFW Willmering
  • 19. Juli 2026 Festbesuch FFW Hof
  • 15. August 2026 Wallfahrt Streicherröhren
  • 4. Oktober 2026 Erntedankumzug
  • 14. November 2026 Volkstrauertag
Gemeinsam mit Vorstandschaft und Jugendfeuerwehr brachte Auktionator Manfred Groitl zahlreiche Artikel an den Bestbietenden

Traditionelle Christbaumversteigerung als Publikumsmagnet

Die Christbaumversteigerung der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach hat auch in diesem Jahr nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Wie es gute Tradition ist, fand die Veranstaltung kurz nach dem Jahreswechsel statt und lockte am Vorabend von Heiligdreikönig zahlreiche Besucher ins Gasthaus Hauser in Haid bei Pitzling. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger zeigten sich erfreut über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Neben vielen Mitgliedern und Freunden der Wehr zählten auch die Stadträte Sepp Blaha und Georg Kerschberger zu den Gästen. Ebenso ließen es sich die Festmutter vom Gründungsfest, Birgit Allescher und der Ehrenschirmherr Reinhart Vachal nicht nehmen, an der Versteigerung teilzunehmen. Stark vertreten waren zudem Abordnungen der Feuerwehren Katzberg und Willmering sowie die Ortsvereine der Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling und der Talschützen. Eröffnet wurde der Abend mit dem Losverkauf der Jugendfeuerwehr, bei dem sich mehrere Teilnehmer bereits früh über hochwertige Sachpreise freuen konnten. Im Anschluss führte Auktionator Manfred Groitl mit viel Wortwitz und Routine durch die eigentliche Versteigerung. Gemeinsam mit der Vorstandschaft und der Jugendfeuerwehr brachte er ein breit gefächertes Angebot unter den Hammer – von Brotzeiten und Gutscheinen über dekorative Handarbeiten bis hin zu nützlichen Alltagsgegenständen. Für beste Unterhaltung sorgten die teils hart umkämpften Bietergefechte, bei denen die Preise nicht selten überraschende Höhen erreichten. Über dreieinhalb Stunden hinweg hielt Groitl ohne Unterbrechung das Tempo hoch, ehe der Höhepunkt des Abends folgte: die Verlosung des festlich geschmückten Christbaums. Das Glück meinte es dabei gut mit Karl Wutz, der sich am Ende über den Hauptgewinn freuen durfte.

Gemeinsam mit Vorstandschaft und Jugendfeuerwehr brachte Auktionator Manfred Groitl zahlreiche Artikel an den Bestbietenden
Gemeinsam mit Vorstandschaft und Jugendfeuerwehr brachte Auktionator Manfred Groitl zahlreiche Artikel an den Bestbietenden

Attraktive Sachpreise lockten beim Losverkauf
Attraktive Sachpreise lockten beim Losverkauf

Kräftige Unterstützung gab es seitens des Feuerwehrnachwuchses
Kräftige Unterstützung gab es seitens des Feuerwehrnachwuchses

Unsere Feuerwehrkameraden vom Katzberg
Unsere Feuerwehrkameraden vom Katzberg

Schützenmeister Franz Pillmeier in Zivil nebst seiner bezaubernden Gattin Sabine
Schützenmeister Franz Pillmeier in Zivil nebst seiner bezaubernden Gattin Sabine
Unsere Feuerwehrkameraden aus Willmering
Unsere Feuerwehrkameraden aus Willmering

Festmutter Birgit Allescher samt Familie mit Wolfgang Haller und Max Stelzer
Festmutter Birgit Allescher samt Familie mit Wolfgang Haller und Max Stelzer

Die Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling
Die Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling
"Alles meins!" - denkt sich wohl Bierliebhaberin Nadia Pfeilschifter
„Alles meins!“ – denkt sich wohl Bierliebhaberin Nadia Pfeilschifter (Mitte)
Das Team rund um die Wirtsfamilie sorgte wieder einmal mit perfekten Service für absolute Wohlfühlatmosphäre
Das Team rund um die Wirtsfamilie sorgte wieder einmal mit perfektem Service für absolute Wohlfühlatmosphäre
Heuer war wirkliche für jeden was dabei - für Kommandant Martin Schoplocher der langersehnte Eisstock....
Heuer war wirklich für jeden was dabei – für Kommandant Martin Schoplocher der lang ersehnte Eisstock….
...und für den Dobler Max - eine neue Unterhose ! ! !
…und für den Dobler Max – eine neue Unterhose ! ! !
Die Schrecken der Geschichte nicht zu vergessen, mahnte Stadtrat Sepp Blaha am Kriegerdenkmal in Loibling

Feierlicher Gedenkmarsch und bewegende Worte zum Volkstrauertag in Loibling

Zahlreiche Mitglieder der örtlichen Vereine fanden sich am Samstag in der Katzbacher Dorfmitte ein, um gemeinsam – angeführt von der Kolpingmusik – zum Kriegerdenkmal am Vereinsgelände des FC Katzbach in Loibling zu marschieren. Am Ehrenmal begrüßte Stadtrat Sepp Blaha die Anwesenden. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass der Volkstrauertag dem Gedenken an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gewidmet ist. Blaha spannte einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren bis hin zu den aktuellen Krisen unserer Zeit. Der 8. Mai 1945 markiere demnach einen tiefgreifenden historischen Wendepunkt: Der von Nazi-Deutschland entfesselte Krieg habe unermessliches Leid über Europa gebracht und Millionen Menschen das Leben gekostet. Erst im Rückblick sei vielen bewusst geworden, dass dieser Tag zugleich ein Tag der Befreiung vom menschenverachtenden NS-Regime gewesen sei. Blaha mahnte, die Opfer von Krieg, Diktatur und Verfolgung nicht zu vergessen – Soldaten ebenso wie Zivilisten, Vermisste und Überlebende der Gewaltherrschaft. Die Erinnerung daran sei Verpflichtung, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege, Terroranschläge sowie der Bedrohung demokratischer Werte – insbesondere seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten – sei Frieden keine Selbstverständlichkeit. Der Volkstrauertag rufe daher zu Versöhnung, Dialog und einem starken Eintreten für Freiheit auf. Im Anschluss ergriff Diakon Martin Peintinger das Wort. Nach einem gemeinsamen Gebet richtete der Geistliche nachdenkliche Worte an die Anwesenden. Mit Blick auf die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, dürfe auch die Kirche Stellung zur politischen Situation in einem Land nehmen. Gerade in unserer Zeit, in der Kräfte wieder Zulauf bekommen, die ausgrenzen, die nach Herkunft sortieren, die spalten und Misstrauen säen, müssen wir uns dieser Wahrheit neu bewusst werden: Vor Gott ist jeder Mensch gleich – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder Religion. „Wenn wir das vergessen, geraten wir in die Gefahr, dass sich alte Muster wiederholen, nur in neuen Farben“ – so Peintinger. Kommandant Martin Schoplocher gab schließlich das Kommando zur Kranzniederlegung. Begleitet vom Schein zahlreicher Fackeln, legten die Vereinsvorstände der Feuerwehr Loibling-Katzbach, Michael Haller und Reinhard Rädlinger, den Kranz im Namen der Gemeinschaft nieder. Nach dem formellen Teil der Feier begaben sich die Anwesenden in das Gerätehaus der Feuerwehr. Dort fand der Volkstrauertag bei einem gemeinsamen Kesselfleischessen einen geselligen und zugleich würdevollen Ausklang.

Zahlreiche Teilnehmer in Loibling dachten an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft
Zahlreiche Teilnehmer in Loibling dachten an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft
Die erfolgreiche gemischte „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Kommandant Martin Schoplocher, Kevin Achaz, Manfred Groitl, KBM Hans Hochmuth und stellv. Kommandant Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)

Leistungsprüfung mit Bravour bestanden

Mit Präzision und Teamgeist stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ – und bestand diese mit Bravour. Nach intensiver Vorbereitung durch den erfahrenen Ausbilder Manfred Groitl absolvierten neun Kameraden die anspruchsvolle Prüfung unter den kritischen Augen der beiden Schiedsrichter KBM Hans Hochmuth und Kevin Achaz sowie Zeitnehmer Manfred Groitl. Die Leistungsprüfung simuliert einen realistischen Löschangriff und dient der Vertiefung und Festigung von Abläufen, wie sie im Ernstfall erforderlich sind. Neben Schnelligkeit kommt es dabei vor allem auf fehlerfreies und geordnetes Arbeiten im Team an. Besonders erfreulich war für die Verantwortlichen, dass sich mit Christian Menzke unter die erfahrenen Hasen, ein Wiedereinsteiger mischte, der seit kurzem die aktive Truppe tatkräftig unterstützt. Trotz der hohen Anforderungen saß bei allen Teilnehmern jeder Handgriff, sodass die Gruppe mit einer hervorragenden Zeit und ohne nennenswerte Fehler überzeugte. Im Anschluss überreichte Kreisbrandmeister Hans Hochmuth die Abzeichen und sprach seinen Dank aus: „Es verdient großen Respekt, wenn man sich neben dem Beruf derart für das Ehrenamt einsetzt.“ Auch Kommandant Martin Schoplocher zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: „Im Ernstfall kann man sich auf euch verlassen – das habt ihr heute einmal mehr bewiesen.“ Besonderen Dank richtete er an Ausbilder Manfred Groitl, dessen gewissenhafte Vorbereitung seit Jahren die Grundlage für den Prüfungserfolg bildet. Die bestandene Leistungsprüfung wurde schließlich im Gerätehaus in kameradschaftlicher Runde gefeiert.

Die Teilnehmer „Gruppe im Löscheinsatz“:

Bernhard Vachal (Gold-Rot)

Johannes Allescher (Gold-Rot)

Dominik Ertl (Gold-Rot)

Josef Meier (Gold-Rot)

Christian Menzke (Bronze)

 

Die Teilnehmer „Gruppe im Löscheinsatz Ü40“

Armin Ritt (Silber)

Birgit Allescher (Silber)

Reinhard Rädlinger (Silber)

Roland Schmaderer (Bronze)

Die erfolgreiche gemischte „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Kommandant Martin Schoplocher, Kevin Achaz, Manfred Groitl, KBM Hans Hochmuth und stellv. Kommandant Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)
Die erfolgreiche gemischte „Gruppe im Löscheinsatz“ mit Kommandant Martin Schoplocher, Kevin Achaz, Manfred Groitl, KBM Hans Hochmuth und stellv. Kommandant Benjamin Kreitinger (von links nach rechts)