Archiv: 26. November 2025

UVV Übung

Am Freitag den 21.11. fand im Gerätehaus eine umfassende UVV-Übung statt, die traditionell gemeinsam mit den Mitgliedern der UG-ÖEL durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war die Auffrischung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV), sowie die Sensibilisierung aller Teilnehmer für mögliche Gefahren im Einsatzablauf. Neben der aktiven Mannschaft waren auch die Atemschutzgeräteträger eingebunden die zeitgleich eine spezielle UVV-Schulung erhielten. Übungsleiter Markus Wanninger leitete die Veranstaltung.
Zu Beginn der Übung wurde eine kurze Präsentation vorgestellt, bevor im Anschluss die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt wurden um praxisnah verschiedene Themen zu erarbeiten. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit den Gefahren auf dem Weg zum Einsatz, wobei insbesondere Aspekte wie Straßenverkehr und Witterungseinflüsse diskutiert wurden. Die zweite Gruppe analysierte die Risiken beim Ausrücken aus dem Gerätehaus. Hier standen die sichere Fahrzeugbewegung, das Verhalten im Hofbereich, sowie die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften im Vordergrund. Die dritte Gruppe widmete sich den Gefahren beim Einrücken nach dem Einsatz und der Prävention. Dabei wurden Punkte wie das sichere Abstellen der Fahrzeuge, die Reinigung und Kontrolle der Ausrüstung, sowie die Vermeidung von Unfällen im Gerätehaus behandelt.
Während die Gruppen ihre Themen bearbeiteten erfolgte parallel die UVV-Schulung für die Atemschutzgeräteträger. Durch die parallele Durchführung konnte die Zeit effizient genutzt und alle relevanten Inhalte vermittelt werden.
Nach Abschluss der Gruppenarbeiten versammelten sich alle Teilnehmer in der Fahrzeughalle. Dort wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Besprechung bot Gelegenheit offene Fragen zu klären und Erfahrungen auszutauschen. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der präventiven Maßnahmen um Unfälle im Einsatz und im Gerätehaus zu vermeiden.
Die Übung endete mit einer kameradschaftlichen Brotzeit die den Teilnehmern Gelegenheit bot, das Erarbeitete in entspannter Atmosphäre nachzubesprechen und die Gemeinschaft zu stärken. Insgesamt wurde die Übung als sehr erfolgreich bewertet, da sie nicht nur theoretisches Wissen auffrischte, sondern auch praktische Aspekte und den Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten förderte.

B3 Rauchentwicklung im Gebäude

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Cham und Katzberg zu einer Rauchentwicklung im Gebäude nach Cham-West alarmiert. Gemäß dem Alarmstichwort B3 Rauchentwicklung im Gebäude rückten LF8/6 und GW-L1 aus. Bereits bei der Anfahrt wird den anrückenden Kräften ein Bereitstellungsraum zugewiesen. Nachdem die Drehleiter das Gebäude von oben und ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Cham das Gebäude von innen kontrolliert hat und keinerlei Auffälligkeiten festgestellt werden konnten wurde der Einsatz beendet. Wir konnten den Bereitstellungsraum verlassen und beide Fahrzeuge rückten nach rund 30 Minuten wieder ein.

Die Schrecken der Geschichte nicht zu vergessen, mahnte Stadtrat Sepp Blaha am Kriegerdenkmal in Loibling

Feierlicher Gedenkmarsch und bewegende Worte zum Volkstrauertag in Loibling

Zahlreiche Mitglieder der örtlichen Vereine fanden sich am Samstag in der Katzbacher Dorfmitte ein, um gemeinsam – angeführt von der Kolpingmusik – zum Kriegerdenkmal am Vereinsgelände des FC Katzbach in Loibling zu marschieren. Am Ehrenmal begrüßte Stadtrat Sepp Blaha die Anwesenden. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass der Volkstrauertag dem Gedenken an alle Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gewidmet ist. Blaha spannte einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren bis hin zu den aktuellen Krisen unserer Zeit. Der 8. Mai 1945 markiere demnach einen tiefgreifenden historischen Wendepunkt: Der von Nazi-Deutschland entfesselte Krieg habe unermessliches Leid über Europa gebracht und Millionen Menschen das Leben gekostet. Erst im Rückblick sei vielen bewusst geworden, dass dieser Tag zugleich ein Tag der Befreiung vom menschenverachtenden NS-Regime gewesen sei. Blaha mahnte, die Opfer von Krieg, Diktatur und Verfolgung nicht zu vergessen – Soldaten ebenso wie Zivilisten, Vermisste und Überlebende der Gewaltherrschaft. Die Erinnerung daran sei Verpflichtung, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege, Terroranschläge sowie der Bedrohung demokratischer Werte – insbesondere seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten – sei Frieden keine Selbstverständlichkeit. Der Volkstrauertag rufe daher zu Versöhnung, Dialog und einem starken Eintreten für Freiheit auf. Im Anschluss ergriff Diakon Martin Peintinger das Wort. Nach einem gemeinsamen Gebet richtete der Geistliche nachdenkliche Worte an die Anwesenden. Mit Blick auf die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, dürfe auch die Kirche Stellung zur politischen Situation in einem Land nehmen. Gerade in unserer Zeit, in der Kräfte wieder Zulauf bekommen, die ausgrenzen, die nach Herkunft sortieren, die spalten und Misstrauen säen, müssen wir uns dieser Wahrheit neu bewusst werden: Vor Gott ist jeder Mensch gleich – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder Religion. „Wenn wir das vergessen, geraten wir in die Gefahr, dass sich alte Muster wiederholen, nur in neuen Farben“ – so Peintinger. Kommandant Martin Schoplocher gab schließlich das Kommando zur Kranzniederlegung. Begleitet vom Schein zahlreicher Fackeln, legten die Vereinsvorstände der Feuerwehr Loibling-Katzbach, Michael Haller und Reinhard Rädlinger, den Kranz im Namen der Gemeinschaft nieder. Nach dem formellen Teil der Feier begaben sich die Anwesenden in das Gerätehaus der Feuerwehr. Dort fand der Volkstrauertag bei einem gemeinsamen Kesselfleischessen einen geselligen und zugleich würdevollen Ausklang.

Zahlreiche Teilnehmer in Loibling dachten an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft
Zahlreiche Teilnehmer in Loibling dachten an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft

Jugendwissenstest 2025

Am vergangenen Mittwoch fand der Jugendwissenstest im KBM-Bereich 3/3 statt. Insgesamt nahmen 101 Teilnehmer aus dem gesamten Bereich teil.
Die Jugendwarte Sebastian Stelzer und Stefan Simmet machten sich mit 13 motivierten Jugendlichen auf den Weg nach Pemfling zur Veranstaltung.
Die Eröffnung übernahm der Inspektionsjugendwart Kai Vieth, bevor es in den theoretischen Teil ging. Hier stand das Thema Erste Hilfe im Mittelpunkt.
Im praktischen Teil mussten die Teilnehmer ihr Wissen in verschiedenen Stufen unter Beweis stellen:
• Stufe 1: Notruf absetzen
• Stufe 2 & 3: Stabile Seitenlage
• Stufe 4 – 6: Schock bekämpfen
Nach erfolgreich absolvierten Aufgaben erfolgte der Abschluss mit der Übergabe der Abzeichen und Urkunden durch Kai Vieth, KBM Hans Hochmuth und Kreisjugendwart Christian Miefanger.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte erneut, wie wichtig fundiertes Wissen in der Ersten Hilfe für die Jugendfeuerwehr ist.

THL1 VU mit PKW

Am Mittwoch Abend gegen 17:30 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall in unserem Schutzbereich alarmiert. In der Ortsmitte kam es zu einem Auffahrunfall zwischen 2 PKW.
Alarmiert nach dem Stichwort: THL1 VU mit PKW, rücken wir mit LF8/6 und GW-L1 aus.

Vor Ort erkundet der Einsatzleiter die Lage und eine halbseitige Sperrung der Straße wurde eingerichtet. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden beide PKW auf einen Parkplatz begleitet, die Straße von auslaufenden Betriebsstoffen und Trümmern gereinigt. Somit kann die Einsatzstelle nach rund einer halben Stunde an die Polizei übergeben werden.

Stationsausbildung

Am Montagabend trafen sich unsere Aktiven unter der Leitung des 1. Kommandanten Martin Schoplocher. Zu Beginn erhielten die Teilnehmer einen theoretischen Teil zu den Themen „Vierteilige Steckleiter“, „Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten“, sowie „Verkehrsabsicherung“.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe arbeitete unter der Leitung von Martin Schoplocher mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6. Hier lag der Schwerpunkt auf dem Umgang mit der Steckleiter. Beübt wurde das Anleitern am Gebäude, sowie dem Aufbau der Leiter in beengten Räumen.
Die zweite Gruppe wurde von dem 2. Kommandanten Benjamin Kreitinger geführt und nutzte den GW-L1, sowie den ELW 2. In dieser Gruppe wurde die Wasserentnahme mit dem Rollwagen TS aus dem Unterflurhydranten geübt und zusätzlich die Verkehrsabsicherung an der Einsatzstelle durchgeführt.
Die Übung verlief planmäßig und bot allen Teilnehmern die Möglichkeit ihre theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden und die Zusammenarbeit im Einsatz zu vertiefen.